Kulturstaatssekretärin Bowen bei Eröffnung des Festspielsommers Mecklenburg-Vorpommern
„Was 1990 Jahren mit 25 Konzerten begann, ist heute zu einem der größten Klassikfestivals in Deutschland geworden.“
In der Konzertkirche Neubrandenburg begann heute (13.06.2026) mit einem fulminanten Auftaktkonzert der 37. Festspielsommer der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Kulturstaatssekretärin Susanne Bowen eröffnete gemeinsam mit der Intendantin der Festspiele MV Ursula Haselböck die neue Festspielsaison.
„Wir sind uns heute mehr denn je bewusst, dass Kultur keine Option, sondern eine Notwendigkeit ist. Gerade die Musik verbindet uns Menschen miteinander, wie kaum eine andere Form der Kunst. Kunst und Kultur vermögen es, Zugehörigkeit zu stiften und urbane und ländliche Räume zu vernetzen.“, sagte Bowen. „Mit über 90.000 Besuchern jährlich sind die Festspiele ein kulturelles Highlight in unserem Bundesland, das sich auch weit über unsere Landesgrenzen hinaus einen Ruf gemacht hat. Wir sind ein Kulturland – modern, wahrnehmbar und von höchster Qualität.“
Dem Renommee der Festspiele entsprechend, begann die Eröffnungsveranstaltung mit der Uraufführung einer eigens von Andreas Fischer komponierten Ouvertüre des Streichquartetts „Armida Quartett“, dem diesjährigen Preisträger in Residence der Festspiele.
Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zählen zu einer der acht Veranstaltungsreihen im Nordosten, die sich unter der Dachmarke „Musikland M-V“ (von Jazz bis Klassik) zusammengeschlossen haben. In diesem Jahr finden sie vom 13. Juni bis zum 12. September statt. Während der dreimonatigen Saison werden 120 Konzerte an 90 Spielstätten in ganz Mecklenburg-Vorpommern aufgeführt.
Die Landesregierung fördert die Festspiele 2026 mit 475.000 Euro.