Schwesig/Kretschmer: MV und Sachsen arbeiten bei Energieforschung zusammen
In Rostock ist heute die High Energy Density Initiative (HEDI) gegründet worden. Mit der Initiative bündeln die Universität Rostock und das Helmholtz Zentrum Dresden-Rossendorf ihre Kompetenzen auf dem Gebiet der Hochenergiedichtephysik. An der Gründungsveranstaltung nahmen auch die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig und der Ministerpräsident des Freistaats Sachsen Michael Kretschmer teil. Der Aufbau der Initiative wird vom Bund sowie den beiden Bundesländern gefördert.
„Das ist heute ein besonderer Tag für die Wissenschaft in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. „Wir brauchen die Energiewende und die erneuerbaren Energien, um die Umwelt zu schützen und um unabhängig in der Energieerzeugung zu sein. Gleichzeitig ist es sinnvoll, weiter an Alternativen zu forschen. Auch an den verschiedenen Möglichkeiten der Fusionsforschung. Es ist gut, dass Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen ihre Kompetenzen in der Energieforschung mit einer neuen Forschungsinitiative bündeln.“
„Sachsen ist ein starker Wissenschafts- und Forschungsstandort mit exzellenten Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf steht dabei beispielhaft für die Innovationskraft im Freistaat. Mit Initiativen wie dem gemeinsamen bund- und länderübergreifenden Projekt HEDI mit der Universität Rostock werden gezielt vorhandene Kompetenzen in einem strategisch bedeutsamen Forschungsgebiet zur Erschließung neuer Energiequellen gebündelt. Tatsächlich bietet die Fusionsforschung große Chancen für eine sichere, klimaneutrale und langfristig verfügbare Energieversorgung. Erfolgreiche Kooperationen wie HEDI sind deshalb genau der richtige Weg, um diese vielversprechende Technologie weiter voranzubringen und gleichzeitig die wissenschaftliche Exzellenz und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas zu stärken“, erklärte der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen Michael Kretschmer.
Ministerpräsidentin Schwesig hob in ihrer Rede weiter hervor, dass die gemeinsamen Forschungsanstrengungen auch Bedeutung für Wirtschaft und Arbeitsplätze haben. „Bezahlbare Energie ist ein wichtiger Faktor, wenn es um wirtschaftliches Wachstum und die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen geht. Wir erleben gerade, wie hohe Energiepreise das wirtschaftliche Wachstum in Deutschland bremsen. Wir müssen dazu kommen, unsere Energie preiswert und unabhängig zu erzeugen. Fürs Erste sorgt die gemeinsame Initiative aus Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern vor allem für Arbeitsplätze in Wissenschaft und Forschung. Darüber freuen wir uns. Und sie kann noch größere Bedeutung für Wirtschaft und Arbeitsplätze in der Zukunft haben.“