Schwesig: Die Bahnstrecke Ludwigslust-Parchim ist wieder auf der Höhe der Zeit

Nr.147/2026  | 18.06.2026  | MPin  | Ministerpräsidentin

Die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern hat in den letzten fünf Jahren einen Schwerpunkt beim Thema „Mobilität“ gesetzt. Das betonte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bei der feierlichen Inbetriebnahme der Bahnstrecke von Ludwigslust nach Parchim nach umfassender Sanierung.

„Wir haben dazu beigetragen, dass das Deutschlandticket bis 2030 gesichert ist. Das ermöglicht vielen Menschen kostengünstiges Bahnfahren und lockt die Menschen in die Züge. Bei uns im Land haben wir das Azubi- und das Seniorenticket eingeführt. Auszubildende und Bürgerinnen und Bürger über 65 können bei uns in Mecklenburg-Vorpommern das Deutschlandticket um 20 Euro günstiger erwerben und damit deutschlandweit kostenfrei den Nahverkehr nutzen“, erklärte Schwesig. Auf den Bahnstrecken im Land würden mehr Züge verkehren als vor fünf Jahren. „Regiobusse und Rufbusse erschließen den ländlichen Raum. Denn auch auf den Dörfern sollen die Menschen angebunden sein“, sagte die Ministerpräsidentin weiter.

Darüber hinaus würden Bund, Land und die Bahn in den Ausbau der Schieneninfrastruktur und auch neue Bahnhöfe investieren. So sei die Bahnstrecke von Ludwigslust nach Parchim seit 2023 umfassend modernisiert worden. „Bahnübergänge und Gleise wurden erneuert, Leit- und Sicherungstechnik umgebaut. Die Stationen Groß Laasch, Dütschow und Spornitz wurden neugestaltet. Auch der Bahnhof Ludwigslust wurde umgestaltet und modernisiert und kann seiner Bedeutung als wichtiger Umstiegs- und Knotenpunkt nun noch besser gerecht werden“, sagte Schwesig. Die Bahnstrecke Ludwigslust-Parchim könne nun mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 km pro Stunde befahren werden. „Die Strecke Ludwigslust-Parchim ist damit auf der Höhe der Zeit. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben.“ Der Bahnhof Ludwigslust habe an Attraktivität gewonnen. „Nach der Sanierung halten hier mehr ICE-Züge als auf der Strecke Hamburg-Berlin. Auch das ist eine gute Nachricht für die Region.“