Dataport und DVZ vereinbaren strategische Zusammenarbeit für die digitale Verwaltung
Dataport und die DVZ Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern GmbH (DVZ MV) haben heute eine Kooperationsvereinbarung zur Intensivierung ihrer Zusammenarbeit bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Schwerin unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist es, Kompetenzen zu bündeln, Innovationen voranzutreiben und die Entwicklung moderner digitaler Verwaltungsleistungen im Interesse von Bürgerinnen und Bürgern, Wirtschaft und Verwaltung zu stärken.
Die Vereinbarung schafft den Rahmen für eine enge Zusammenarbeit insbesondere bei der Weiterentwicklung und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), bei Plattformen für digitale Verwaltungsleistungen sowie in ausgewählten Beschaffungs- und Infrastrukturthemen. Grundlage der Kooperation ist eine öffentlich-öffentliche Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen Interessen und einer langfristigen strategischen Partnerschaft basiert.
Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von Dr. Heiko Geue, Minister für Finanzen und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Dirk Schrödter, Minister für Digitalisierung und Chef der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport, sowie Hubert Ludwig, Geschäftsführer der DVZ MV GmbH.
„Die Herausforderungen der Digitalisierung machen nicht an Landesgrenzen halt. Im Norden arbeiten wir zusammen. Durch die Kooperation zwischen Dataport und dem DVZ schaffen wir Synergien, von denen alle profitieren werden. Das ist deutlich besser als digitale Leuchttürme, die nur in einem Land leuchten“, sagte Dr. Heiko Geue.
„Die Digitalisierung verändert unser Leben und Zusammenleben sowie unser Arbeiten und Zusammenarbeiten grundlegend. Deswegen ist es wichtig, gemeinsam anzupacken“, sagte Dirk Schrödter. „Wir setzen in Schleswig-Holstein bei der Digitalisierung auf einen breiten gesellschaftlichen Ansatz mit Partnern aus Kommunen und Zivilgesellschaft. Darüber hinaus können wir durch die Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg zusätzlich voneinander profitieren. Die Kooperation unserer IT-Dienstleister wird die Digitalisierung der Verwaltung weiter vorantreiben und damit Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen konkrete Mehrwerte bieten.“
Auch die beiden IT-Dienstleister sehen in der Vereinbarung einen wichtigen Schritt für die weitere Digitalisierung. Dr. Johann Bizer erklärte: „Der Norden rückt zusammen. Wir vertiefen unsere gute Zusammenarbeit mit dem DVZ MV. Wir beide wollen die digitale Verwaltung im Norden durch Austausch und Zusammenarbeit voranbringen. Die Kooperationsvereinbarung ist Ausweis und Grundlage dieser strategischen Ausrichtung.“
Hubert Ludwig ergänzte: „Die Kooperationsvereinbarung mit Dataport ist ein wichtiger Schritt für die länderübergreifende Weiterentwicklung der digitalen Verwaltung im Nordverbund. Sie verbindet gemeinsame Projekte mit dem klaren Ziel, die Zusammenarbeit der öffentlichen IT-Dienstleister nachhaltig zu stärken. Ob im Programm Nordstern oder in der Deutschen Verwaltungscloud: Wir bündeln unsere Kompetenzen, um größere Herausforderungen gemeinsam anzugehen und zukunftsfähige Lösungen für die öffentliche Verwaltung zu schaffen.“
Zur strategischen Steuerung wird ein gemeinsamer Lenkungskreis eingerichtet. Er soll die Umsetzung konkreter Vorhaben begleiten, Prioritäten festlegen und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Zusammenarbeit sicherstellen.
Mit der Vereinbarung bekräftigen Dataport und das DVZ ihren Anspruch, die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung gemeinsam voranzutreiben und nachhaltige Mehrwerte für die Träger, Verwaltungen sowie die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.