Sommer, Sonne, Spaß: Tipps für das Badevergnügen bei Hitze und besten Schutz vor Vibrionen-Infektionen in der Ostsee

Nr.153  | 25.06.2026  | SM  | Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport

Bei anhaltenden Temperaturen von über 30 Grad lockt am Wochenende wieder der Sprung in das kühle Nass. „Die Voraussetzungen dafür sind sehr gut: Unsere Badegewässer haben auch in diesem Jahr wieder eine hervorragende Qualität, denn 97 Prozent der knapp 500 regelmäßig überprüften Badegewässer im Land tragen in auch in diesem Jahr wieder das Prädikat „Ausgezeichnet“ oder „Gut““, erklärte Gesundheitsministerin Stefanie Drese heute.

Einem gelungenen Sommertag an unseren Seen oder am Meer stehe damit nichts im Wege. „Ein paar einfache Vorsichtsmaßnahmen sorgen dann auch dafür, dass das auch bei Hitze gelingt“, so die Ministerin. Dazu gehöre, sich an See, Fluss oder Küste möglichst schattige Orte zu suchen, sich und Kinder ausreichend mit Sonnencreme zu schützen und auf Kopfbedeckungen zu achten.

„Gerade am Wasser unterschätzen wir die tatsächliche Temperatur schnell. Wind und Wasser auf der Haut können über die Hitze hinwegtäuschen, es gilt also genug zu trinken und auf sich und andere zu achten“, bat Drese die Badelustigen. Beim Plantschen sollte der Körper außerdem langsam an kaltes Wasser gewöhnt werden. 

Für die Ausflugsplanung empfiehlt sie außerdem die Badewasserkarte des Landes. „Dort finden Sie nicht nur die nächstgelegene Badestelle samt wesentlicher Daten zur Badewasserqualität, sondern auch Informationen zur Infrastruktur vor Ort. Damit wird ganz leicht sichtbar, an welchen Badestellen es auch einen Kiosk für ein Eis oder ein kaltes Wasser gibt, wo eine Badeaufsicht vor Ort ist und wo Bäume oder Sitzgelegenheiten Schatten spenden.“

Gerade bei besonders heißen Temperaturen steigt außerdem das Risiko für Vibrionen-Infektionen. Diese Bakterien kommen natürlicherweise in der Ostsee vor und können sich bei Wassertemperaturen über 20 Grad gerade in flacheren Gewässerabschnitten und im Brackwasser (Bodden) stärker vermehren.

Für gesunde Menschen besteht beim Baden in der Ostsee grundsätzlich kein Anlass zur Sorge. Zum eigenen Schutz wird jedoch empfohlen, dass Menschen mit geschwächtem Immunsystem und offenen Wunden den Kontakt mit Meerwasser meiden, um eine Vibrionen-Infektion zu vermeiden. „Es geht nicht darum, die Freude am Baden zu trüben. Sondern darum, gut informiert zu sein und Gefahren zu minimieren“, erklärte Drese.