Ministerpräsidentin gratuliert zum Zeugnis in der Polizei-Ausbildung

Nr.164/2026  | 03.07.2026  | MPin  | Ministerpräsidentin

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat in ihrer Festrede den 78 Absolventinnen und Absolventen der Polizei-Ausbildung an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern zum Zeugnis gratuliert und sagte: „Danke, dass Sie sich für eine Ausbildung bei der Polizei entschieden haben und sich in den Dienst des Landes stellen. Die Anforderungen an gute Polizeiarbeit wachsen und die Herausforderungen verändern sich. Die Sicherheitslage ist dynamischer geworden. Cyberkriminalität, digitale Gewalt, Grooming, Hetze im Netz sind neue Themen, die die Polizei beschäftigen. Polizeiarbeit ist schwieriger geworden“, so Schwesig. Trotzdem sei es ein schöner Beruf, bei dem positive Erfahrungen gemacht werden könnten, wie zum Beispiel anderen Menschen zu helfen oder zum Zusammenhalt im Land beizutragen.

„Eine qualitativ hochwertige Ausbildung, eine zeitgemäße technische Ausstattung und die rechtlichen Voraussetzungen bilden den Rahmen für gute Polizeiarbeit. Das können wir in Mecklenburg-Vorpommern bieten. Mit der Ausbildung neuer Kräfte sichern wir den Personalbestand. Damit unser Land auch in Zukunft sicher bleibt“, betonte die Ministerpräsidentin. 2026 sollen 100 Ausbildungs- und 125 Studienplätze für die Polizei Mecklenburg-Vorpommern besetzt werden. Mit mehr als 1.450 Bewerbungen wurde die höchste Bewerbungszahl seit 5 Jahren erreicht.

Die Landesregierung stehe an der Seite der Polizei. So sollen 250 Millionen Euro aus dem Sondervermögen für Maßnahmen zur inneren Sicherheit und zum Bevölkerungsschutz eingesetzt werden. „100 Millionen Euro fließen in das neue Bauprogramm „Sieben auf einen Streich“ für die Landespolizei“, sagte Schwesig weiter.

Sie danke allen, die bei der Polizei arbeiten und damit zur Sicherheit beitragen. „Alle Polizistinnen und Polizisten leisten täglich Außergewöhnliches – sei es auf Streife, beim Wasserschutz oder in den Leitstellen. Es braucht viel Mut und Leidenschaft für diese Tätigkeit“, würdigte die Regierungschefin.