Schwesig: AIDA ist untrennbar mit Mecklenburg-Vorpommern verbunden

Nr.166/2026  | 03.07.2026  | MPin  | Ministerpräsidentin

Glückwünsche überbrachte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig zu 30 Jahren AIDA. „AIDA ist untrennbar mit Mecklenburg-Vorpommern verbunden. Das beliebte Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Rostock. Es wird mit Felix Eichhorn von einem Landeskind geführt. Die ersten Schiffe wurden in MV gebaut. Wir sind stolz auf die Entwicklung von AIDA“, sagte sie in ihrem Grußwort beim Festakt. AIDA sei mit 1,5 Millionen Gästen im Jahr klarer Marktführer, was das Unternehmen vor allem den 18.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus 60 Nationalitäten zu verdanken habe. „Danke, dass Sie mit Ihrer Arbeit so vielen Menschen einen unvergesslichen Urlaub ermöglichen“, wandte Schwesig sich direkt an die 1.000 anwesenden Beschäftigten.

Der wirtschaftliche Erfolg von AIDA sei eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung Mecklenburg-Vorpommerns in den vergangenen 30 Jahren verbunden. „AIDA ist einer der größten privaten Arbeitgeber in unserem Land. Zwei der ersten AIDA-Schiffe sind in Wismar gebaut worden. Die Motorblöcke wurden in der Eisengießerei Torgelow gegossen. Warnemünde ist auch dank AIDA zu einem der bedeutendsten Kreuzfahrthäfen in Europa geworden. AIDA gibt Fachkräften eine Perspektive in der Region. Die Wertschöpfung durch AIDA geht über den maritimen Bereich hinaus bis in die Gastronomie, den Einzelhandel und die kulturellen Einrichtungen des Landes“, zählte Schwesig die Verdienste des Unternehmens auf. Sie danke für die Arbeit, die zum wirtschaftlichen Erfolg des Landes beitrage.

Das Land investiere in die Infrastruktur, auch für den Kreuzfahrttourismus. So sei die Landstromanlage in Rostock von Bund, Land und Stadt in Höhe von knapp 20 Millionen Euro gemeinsam finanziert worden. „AIDA ist Vorreiter bei der Nutzung von Landstrom, bei der Müllentsorgung, bei alternativen Kraftstoffen. Die Zukunft der Kreuzfahrt ist wie die Zukunft unseres Landes: werthaltig und nachhaltig“ fuhr Schwesig fort.

„AIDA wünsche ich weiter viel Erfolg, auch in den nächsten 30 Jahren“, so die Ministerpräsidentin zum Abschluss ihres Grußwortes.