Hennigsdorf: Besichtigung des modernisierten Fahrzeugparks des Bahnnetzes Nord-Süd II

Ines Jesse: „MV steht für den Ausbau verbesserter Bahnangebote und attraktiver Züge“

Nr.95/26  | 09.07.2026  | WM  | Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit

Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infra­struktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpom­mern, hat heute in Hennigsdorf den modernisierten Fahrzeug­park des Bahn­netzes Nord-Süd II besichtigt. Mit dem neuen Verkehrsvertrag übernimmt DB Regio Nordost ab Dezember 2026 das Bahnnetz Nord-Süd II mit den Regional-Express-Linien RE3 und RE5 in Mecklenburg-Vorpommern. 

„Unsere Mobilitätsoffensive Mecklenburg-Vorpommern funk­tioniert. Mit dem Netz Nord-Süd II machen wir ein bereits deutlich verbes­sertes Bahnangebot noch attraktiver. Moderne Fahrzeuge sorgen künftig für mehr Komfort, mehr Platz und bessere Bedingungen für die Menschen in unserem Land. Damit stärken wir den Schienen­personennahverkehr in Meck­lenburg-Vorpommern nachhaltig“, sagte Staatssekretärin Jesse. „Bereits mit dem letzten Fahrplan­wechsel haben wir die Anbindung an Berlin-Brandenburg spürbar gestärkt. Den neuen Ein-Stunden-Takt sind ein großer Gewinn für die Menschen vor Ort, die Pendlerinnen und Pendler, für die Wirt­schaft und den Tourismus in unserem Land. Nun ergänzen moderne Fahrzeuge das ausgeweitete Angebot und machen den Schienenpersonennahverkehr in Mecklenburg-Vorpom­mern noch attraktiver.“ 

Zum Betriebsstart kommen zunächst modernisierte Doppel­stock­züge zum Einsatz. Schrittweise werden auf der Linie RE3 neue KISS-Doppelstocktriebzüge des Herstellers Stadler in Betrieb genommen. Auf den Linien RE3 und RE5 profitieren die Fahrgäste künftig unter anderem von mehr Sitzplätzen, kostenfreiem WLAN, einer hohen Zahl an Fahrradstellplätzen sowie einer verbesserten Barrierefreiheit. 

Die neuen Fahrzeuge ergänzen ein bereits deutlich erweiter­tes Verkehrsangebot. Mit der Mobilitätsoffensive des Landes wurden in den vergangenen Jahren 1,6 Millionen mehr Zugleistungen, ver­knüpfte Regiobusse und flächendeckende Rufbusangebote geschaffen. So entwickeln wir den öffent­lichen Nahverkehr in Meck­lenburg-Vorpommern bedarfs­gerecht weiter.