Erste Absolventinnen und Absolventen der neuen Notfallsanitäterausbildung in Greifswald erhalten ihre Zeugnisse
Mit einer feierlichen Zeugnisübergabe hat heute der erste Ausbildungsjahrgang der neuen Notfallsanitäterausbildung am Regionalen Beruflichen Bildungszentrum Greifswald
seinen erfolgreichen Abschluss gefeiert. Gesundheitsstaatssekretärin Sylvia Grimm gratulierte den Absolventinnen und Absolventen persönlich und würdigte den ersten Jahrgang als wichtigen Meilenstein für die Fachkräftesicherung im Rettungsdienst in Mecklenburg-Vorpommern.
„Mit der Einführung des Berufsbildes der Notfallsanitäterin und des Notfallsanitäters im Jahr 2014 haben wir die bisherige Rettungsassistentenausbildung grundlegend reformiert. An die Stelle der zuvor überwiegend schulischen Ausbildung trat eine dreijährige duale Ausbildung an den Lernorten Berufsschule, Krankenhaus und Rettungswache. Das schafft mehr Raum für berufliche Praxis, stärkt die Handlungskompetenz der Auszubildenden und bereitet sie umfassend auf die hohen Anforderungen im Einsatz vor“, betonte die Staatssekretärin.
Zunächst standen entsprechende Ausbildungskapazitäten in Mecklenburg-Vorpommern ausschließlich an Standorten in Schwerin, in Teterow sowie an privaten Schulen in Rostock und Neubrandenburg zur Verfügung. „Es war jedoch absehbar, dass diese Kapazitäten auch mit Blick auf bevorstehende Ruhestandswellen nicht ausreichen werden. Ich freue mich daher sehr, dass der Kreis Vorpommern-Greifswald als Träger des Rettungsdienstes und Träger des Berufsschulzentrums sich so proaktiv dazu entschieden hat, jungen Menschen auch hier in Greifswald die Möglichkeit zu geben, diesen so wichtigen Beruf zu erlernen“, würdigte Grimm.
Im Jahr 2023 konnte so der erste Ausbildungsdurchgang am RBB Greifswald starten und 21 Nachwuchs-Notfallsanitäterinnen und -sanitäter heute ihre Zeugnisse erhalten. „Zu diesem großen Erfolg gratuliere ich Ihnen von Herzen. Die Berufsbezeichnung, die Sie nun führen, steht für größte gesundheitliche Kompetenz, für Empathie und Einfühlungsvermögen und für eine helfende Hand in den vermutlich schwierigsten Stunden Ihrer Patientinnen und Patienten. Eine enorm wichtige Aufgabe also, der Sie sich verschrieben haben, für die Sie aber auch hervorragend ausgebildet wurden“, so Grimm in ihrer Grußbotschaft.
Neben den Absolventinnen und Absolventen dankte Grimm aber auch allen, die zum Gelingen der Ausbildung beigetragen haben. „Dazu gehören natürlich die Lehrkräfte des RBB Greifswald, die vielen Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter aber auch die Kooperationspartner in unseren Krankenhäusern und Rettungsdiensten. Danke, dass Sie der nachfolgenden Generation zur Seite stehen und ihre Tipps und Einblicke geteilt haben. Ich bin mir sicher: Das alles trägt dazu bei, dass wir eine hochqualifizierte Abschlussklasse in das Berufsleben verabschieden dürfen.“