Landeszootag: Lernen mit allen Sinnen im Tierpark

Oldenburg: Kinder und Jugendliche entdecken Zusammenhänge, die sich in der Kita und im Klassenzimmer nur schwer vermitteln lassen

Nr.117-26  | 10.07.2026  | BM  | Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung

Bildungsministerin Simone Oldenburg hat am Landeszootag den Tierpark Wismar besucht. Gemeinsam mit Kindern der Kita „De Lütten Plappersnuten“ aus Proseken nahm sie an einem geführten Rundgang teil und informierte sich über die Bildungsangebote des Tierparks. „Zoos und Tierparks sind lebendige Lernorte. Kinder und Jugendliche erleben Tiere und die Natur unmittelbar. Sie entdecken Zusammenhänge, die sich in der Kita und im Klassenzimmer nur schwer vermitteln lassen. Lernen mit allen Sinnen weckt Neugier und schafft bleibende Eindrücke“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg. 

Der Landeszootag ist eine gemeinsame Aktion des Landeszooverbandes Mecklenburg-Vorpommern und den Zoos. Der Aktionstag wird vom Land finanziell unterstützt. Am letzten Schultag vor den Sommerferien haben Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre freien Eintritt in die 18 Zoos und Tierparks des Verbands. „Der Landeszootag verbindet Bildung, Freizeit und Familienerlebnisse auf besondere Weise. Ich freue mich, dass viele Kinder die Gelegenheit nutzen können, einen Zoo oder Tierpark zu besuchen und dabei spannende Einblicke in die Tierwelt erhalten“, so Oldenburg weiter. 

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es nach Angaben des Landeszooverbandes neun Landeszooschulen. Sie machen Kita-Gruppen und Schulklassen pädagogische Angebote. Hierzu zählen die Zooschulen in Greifswald, Rostock, Schwerin, Stralsund und Ueckermünde. Insgesamt engagieren sich 73 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – von abgeordneten Lehrkräften bis zu den Zoo-Guides – für die Umwelt- und Naturbildung. Im vergangenen Jahr nahmen rund 60.000 Kinder aus Schulen und Kitas an den Bildungsangeboten teil. 

„Die Zooschulen fördern die Bildung für nachhaltige Entwicklung. Sie vermitteln Wissen über Artenvielfalt, Natur- und Klimaschutz altersgerecht und praxisnah. Die Erfahrungen, die Kinder und Jugendliche hier machen, stärken ihr Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt“, so die Ministerin.