Disco-Bus in Wismar: Drese freut sich über Interesse aus Berlin
Staatsministerin Elisabeth Kaiser, Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, hat im Rahmen ihrer Pressereise heute den Disco-Bus in Wismar besucht. Sozialministerien Stefanie Drese, die vergangenes Jahr selbst bei der Eröffnung des mit Landesmitteln geförderten Busses dabei war, freute sich über die Wertschätzung und betonte: „Wir brauchen Räume, an denen auch junge Menschen sich entfalten können, gerade auch in ländlicheren Regionen. Der Disco-Bus ist dafür eine kreative und praktikable Idee, sagte Drese
So funktioniere das Angebot nach dem Motto „Komme ich nicht zur Disco, kommt die Disco zu mir.“ Dafür ist der gut 12 Meter lange ehemalige Linienbus mit einer rund fünf mal zweieinhalb Meter großen Tanzfläche, einer Licht- und Musikanlage sowie einen DJ-Stand ausgestattet. „Abends einfach Mal Musik mit Freunden genießen und ausgelassen zu tanzen gehört zum Erwachsenwerden einfach dazu. Aber ohne Führerschein, ohne Auto oder ohne öffentliche Verkehrsmittel mit Spätfahrplan kann das in vielen Ecken von MV schon mal schwierig werden“, so die Ministerin.
Sie bezeichnete das Projekt, das vom Verein Mobiler Jugendklub e.V. getragen wird, deshalb als eine besonders lebensnahe Lösung für Flächenländer. „Das zeigt zugleich auch, wie wir mit unseren geografischen Herausforderungen umgehen und ist sicherlich auch für die Ostbeauftragte ein spannender Einblick mit Potential für die anderen Ostländer“, unterstrich Drese.
Das Land habe deshalb auch Mittel in Höhe von 50.000 Euro aus dem Bürgerfonds des Landes für den vom Verein umgesetzten Ausbau des Disco-Busses zur Verfügung gestellt. „Aus meiner Sicht gut angelegtes Geld das dafür sorgt, dass die Disco auf Rädern nun in Wismar und in den umliegenden Dörfern für gute Stimmung sorgen kann.“