Bildungsministerium informiert über Risiken von Online-Challenges
Oldenburg: Aufklärung und Vertrauen sind der beste Schutz vor gefährlichen Online-Trends
Gefährliche Online-Challenges wie die sogenannte „Blackout-Challenge“ verbreiten sich immer wieder über soziale Medien und können insbesondere Kinder und Jugendliche dazu verleiten, riskante Mutproben nachzuahmen. Das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern informiert deshalb die öffentlichen Schulen im Land über die Risiken solcher Challenges und sensibilisiert zugleich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern für das Thema.
„Kinder und Jugendliche bewegen sich selbstverständlich in digitalen Räumen. Umso wichtiger ist es, dass sie dabei von Erwachsenen begleitet werden. Ich möchte Eltern ermutigen, mit ihren Kindern regelmäßig über Inhalte zu sprechen, die ihnen in sozialen Netzwerken begegnen – auch über sogenannte Challenges oder Mutproben. Ein offenes Gespräch kann dabei helfen, Risiken besser einzuordnen und Kinder darin zu stärken, gefährliche Trends kritisch zu hinterfragen“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.
Bei der sogenannten „Blackout Challenge“ handelt es sich um eine lebensgefährliche Mutprobe, die erhebliche gesundheitliche Folgen haben oder gar zum Tod führen kann. Solche Mutproben verbreiten sich häufig über soziale Medien und können Kinder und Jugendliche dazu verleiten, sie nachzuahmen.
Wenn Eltern unsicher sind, wie sie das Thema der gefährlichen Online-Challenges mit ihren Kindern besprechen können, oder wenn das Thema bei Schülerinnen und Schülern Sorgen hervorruft, finden sie beim Zentralen Fachbereich für Diagnostik und Schulpsychologie (ZDS) kompetente Beratung und Unterstützung.