Staatsanwaltschaften in MV werden kräftig unterstützt
Justizministerin Jacqueline Bernhardt: „Nach 20 Einstellungen sind bis zu 16 weitere geplant, der Großteil für die Staatsanwaltschaften.“
„Die Staatsanwaltschaften und Gerichte in Mecklenburg-Vorpommern sollen in diesem Jahr weitere Unterstützung bekommen. Wir haben bereits im ersten Halbjahr 19 Proberichterinnen und Proberichter sowie einen Richter kraft Auftrags eingestellt. Nun sollen weitere 16 Einstellungen folgen. Davon werden voraussichtlich neun Proberichterinnen und Proberichter die Staatsanwaltschaften verstärken. Sieben Proberichterinnen und Proberichter sollen die Gerichte unterstützen. Damit schließen wir fast an das Rekordeinstellungsergebnis vom letzten Jahr an. Wir setzen alles daran, dass der demografische Wandel für die Justiz abgefedert wird. Die vergangenen beiden Jahre waren die einstellungsreichsten Jahre seit der Jahrtausendwende“, erklärt die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt.
Knapp 70 Prozent aller Neueinzustellenden haben ihre zweite juristische Staatsprüfung in Mecklenburg-Vorpommern absolviert. Rund die Hälfte von ihnen stammt aus Mecklenburg-Vorpommern. Justizministerin Jacqueline Bernhardt: „Daran ist zu abzulesen, wer einmal einen Bezugspunkt zu Mecklenburg-Vorpommern hat, erkennt auch die Vorzüge und sieht es als Land zum Leben an. Die Justiz ist eine attraktive Arbeitgeberin“, so Ministerin Jacqueline Bernhardt.
„Jetzt setze ich auch auf den Pakt für den Rechtsstaat. Damit hat der Bund versprochen, die Anschubfinanzierung für weitere Stellen in der Justiz Mecklenburg-Vorpommern zu übernehmen. Das ist ein wichtiges Zeichen, das unsere Bemühungen krönt. Aufgrund des zunehmenden demografischen Wandels haben wir allein seit 2021 mehr als 140 Proberichterinnen und Proberichter eingestellt. Wir haben in dieser Legislatur alles darangesetzt, die Justiz zu verstärken, damit sie bürgernah und effizient arbeiten kann“, versichert Justizministerin Jacqueline Bernhardt.