Land und Kreis danken für den Waldbrandeinsatz
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus, Innenminister Christian Pegel und der Landrat des Kreises Mecklenburgische Seenplatte Thomas Müller danken allen beim Brand im Müritz-Nationalpark tätigen Einsatzkräften für ihre Arbeit und allen Bürgerinnen und Bürgern in den betroffenen Ortschaften für ihre Geduld.
„Ich danke allen Einsatzkräften für ihre engagierte Arbeit. Das war ein schwer zu bekämpfender Brand, da das betroffene Gebiet durch Altmunition belastet ist. Mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung ist es gelungen, das Feuer zunächst einzudämmen und dann vollständig unter Kontrolle zu bekommen. Es zeigt sich wieder einmal: Auf unsere Feuerwehren und die weiteren Blaulichtorganisationen ist Verlass. Die seit dem großen Waldbrand bei Lübtheen vorgenommenen Verbesserungen bei der Ausstattung unserer Feuerwehren zahlen sich aus. Mein Dank gilt auch den Bewohnerinnen und Bewohnern in den von Evakuierungen betroffenen Ortschaften für ihr besonnenes Verhalten. Die Sicherheit geht vor“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.
Auch Landrat Thomas Müller dankte allen Einsatzkräften: „Über die Grenzen Mecklenburg-Vorpommerns hinaus konnten wir uns auf Hilfe verlassen. Feuerwehren aus mehreren Bundesländern und die Bundeswehr unterstützten unsere Kameradinnen und Kameraden mit viel Engagement bei der Brandbekämpfung und Sicherung der Ortschaften. Ebenso danke ich den Menschen vor Ort, ihre Hilfe und Solidarität waren überwältigend. Die Akzeptanz für die Arbeit der Einsatzkräfte und die damit verbundenen Einschränkungen hat uns sehr berührt.“
„Auch mein herzlicher Dank gilt allen Einsatzkräften, die unter schwierigsten Bedingungen mit großem Engagement und hoher Professionalität diesen Waldbrand bekämpft haben. Die betroffene Fläche wird sich ökologisch wieder erholen – die Natur besitzt eine beeindruckende Regenerationskraft. Der Einsatz zeigt aber auch, dass die Munitionsaltlasten in unseren Wäldern die Brandbekämpfung erheblich erschweren. Hier erwarte ich vom Bund, dass er die Länder bei der Erkundung und Beräumung dieser historischen Altlasten deutlich stärker unterstützt. Das ist eine gesamtstaatliche Aufgabe“, sagte Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus.
„Der Erfolg dieses Einsatzes resultiert aus der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen“, so Innenminister Pegel. „Die Feuerwehren, die Polizei, die Hilfsorganisationen und das Technische Hilfswerk, die Bundeswehr, die Nationalparkverwaltung, der Landkreis und sein Katastrophenschutz haben ihre jeweiligen Kompetenzen zielgerichtet eingesetzt. Genau dieses Zusammenspiel zeichnet einen leistungsfähigen Bevölkerungsschutz aus.“ Pegel hob dabei die Arbeit des Landkreises hervor. Dieser sorgte während der gesamten Einsatzdauer für die Koordinierung der Maßnahmen, die fortlaufende Lagebe-wertung und die Abstimmung zwischen den beteiligten Be-hörden und Organisationen. „Die Entscheidungen mussten häufig unter hohem Zeitdruck getroffen und an die sich ständig verändernde Lage angepasst werden. Einsätze dieser Größenordnung lassen sich nur bewältigen, wenn Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit über alle Ebenen hinweg funktionieren.“
Die Ministerpräsidentin kündigte an, dass das Dankeschönfest für die Feuerwehren am 12. September auf der MeLa nachgeholt wird. Das alle zwei Jahre stattfindende Fest sollte ursprünglich am 27. Juni in Rostock stattfinden, musste dann aber wegen Hitze und mehrerer Brandeinsätze verschoben werden. „Wir wollen Dankeschön sagen für die engagierte Arbeit der Feuerwehren im ganzen Land. Sie sorgen dafür, dass wir alle sicher leben können und dass in Gefahrsituationen Hilfe kommt“, sagte die Ministerpräsidentin. „Beim Fest werden selbstverständlich auch die weiteren Einsatzkräfte eingeladen, die jetzt beim Feuer im Müritz-Nationalpark tätig waren.“