20 Frauen und Männer starten ihr Studium der Rechtspflege
Justizministerin Jacqueline Bernhardt: „Die Rechtspflege ist fester Bestandteil des Rechtsstaates und damit unverzichtbar.“
„Ich gratuliere 20 Frauen und Männern zu ihrem Start des Studiums der Rechtspflege. Sie haben sich aus 187 Bewerberinnen und Bewerbern durchgesetzt. Erlernen werden sie einen verantwortungsvollen Beruf. Viele Aufgaben der Rechtspflegerinnen und Rechtspflegern sind heute durch das Gesetz zur selbstständigen und eigenverantwortlichen Entscheidung übertragen worden, die früher zumeist Richterinnen und Richtern vorbehalten waren. Oberstes Ziel der Tätigkeit als Rechtspflegerin oder Rechtspfleger ist auf vielen Gebieten der Erhalt und die Sicherung des Rechtsfriedens. Bereiche der Rechtspflege sind zum Beispiel im Nachlass-, Betreuungs-, Grundbuch- und Registerrecht sowie im Zwangsvollstreckungsrecht. Somit ist die Rechtspflege fester Teil des Rechtsstaates und unverzichtbar“, sagt die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt anlässlich der Vereidigung von 20 Rechtspflegeanwärterinnen und Rechtspflegeanwärtern am Oberlandesgericht Rostock.
Zum 1. August starten die 16 Frauen und vier Männer in das duale Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege Güstrow. „Unsere Justiz ist eine attraktive Arbeitgeberin und Mecklenburg-Vorpommern ist ein Land zum Leben. Das ist auch hier wieder unter Beweis gestellt. Bis auf zwei Anwärterinnen und Anwärter sind alle in Mecklenburg-Vorpommern geboren. Sie bleiben hier, da sich Erwerbs- und Familienleben hier gut vereinbaren lässt. In der Justiz setzen wir auch alles daran, dass die Vereinbarkeit weiter optimiert wird“, so Justizministerin Jacqueline Bernhardt.
„Nach einem erfolgreichen dualen Studium an der Fachhochschule und im Geschäftsbereich des Ministeriums für Justiz können die Anwärterinnen und Anwärter die Gerichte und Staatsanwaltschaften verstärken. Ein großer Dank geht an die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege in Güstrow, die das dreijährige Studium ausrichtet, sowie an die Ausbilderinnen und Ausbildern an den Gerichten und Staatsanwaltschaften für den praktischen Teil des Studiums“, so Ministerin Jacqueline Bernhardt.