LUP/NWM: Land investiert in Straßen, Brücken und Radwege

Ines Jesse: „Wir bringen wichtige Investitionen auf die Straße“

Nr.121/26  | 13.08.2026  | WM  | Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit

Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, hat heute aktuelle Stra­ßenbauprojekte in den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg besucht. Im Fokus standen dabei die aktuellen Arbeitsschwerpunkte des Straßenbauamtes Schwerin. Dort werden derzeit mehr als 100 unterschiedliche Vorhaben in verschiedenen Planungs- und Bauphasen bear­beitet. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau von Ortsdurch­fahrten, aktuell vor allem an Landesstraßen. Im Straßenbau­amt Schwerin werden derzeit 15 Ortsdurchfahrten an Landes­straßen geplant, drei weitere befinden sich im Bau und zwei in der Planfeststellung. Für die Auswahl und Priorisierung der Vorhaben kommen feste Kriterien zum Einsatz. Damit wird sichergestellt, dass die Maßnahmen mit dem größten Hand­lungsbedarf zuerst umgesetzt werden. 

„Die Straßenbauämter arbeiten jeden Tag daran, die Straßen und Wege in unserem Land sicher und zukunftsfest zu machen. Die Kolleginnen und Kollegen leisten ganz wichtige Arbeit für die Mobilität und damit auch für die wirtschaftliche Entwicklung Mecklenburg-Vorpommerns. Mit gezielten Investi­tionen in die Infrastruktur verbessern wir die Verkehrssicher­heit, erneuern unsere Ortsdurchfahrten und bauen das Rad­wegenetz weiter aus. So schaffen wir attraktive Verkehrs­wege, von denen alle profitieren – auf dem Weg zur Arbeit oder zum Fußballplatz“, so Staatssekretärin Jesse. 

Dabei machte sich die Staatssekretärin unter anderem ein aktuelles Bild von den Ortsdurchfahrten in Warlow, Dröllewitz und Dorf Mecklenburg. Während in Warlow die Planungen laufen und in Dröllewitz derzeit gebaut wird, wird die Orts­durchfahrt in Dorf Mecklenburg am 27. August offiziell für den Verkehr freigegeben. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten Maßnahmen zur Beseitigung von Unfallhäufungsstellen. Ins­gesamt wurden vier Kreuzungen vorgestellt, an denen ent­weder bereits gebaut wird oder konkrete Planungen laufen. Grundlage für diese Maßnahmen sind die Empfehlungen der Unfallkommissionen. 

Auf dem Wege erfolgte auch die Besichtigung des kürzlich fertiggestellten straßenbegleitenden Radwegs entlang der Landesstraße L 05 zwischen Püttelkow und Boddin sowie des geplanten Radwegs zwischen Zurow und Reinstorf. Zudem informierte sich Staatssekretärin Jesse vor Ort über den Stand des Ersatzneubaus der Brücke der L 04 über die Schmaar bei Zapel sowie über die Brücke über den Mühlenbach in Warin. 

„Es geht auf den vielen Baustellen in unserem Land gut voran: Wir investieren in unsere Verkehrswege und bringen diese Investitionen auch auf die Straße“, betonte Staatssekretärin Jesse. 

Ein weiterer Teil der Baustellenbesichtigung widmete sich dem Umwelt- und Naturschutz. Vorgestellt wurden unter anderem umfangreiche Alleebaum- und Streuobstwiesen­pflanzungen, die als Ausgleich von Eingriffen durch den Stra­ßenbau dienen. Der Schutz und die Pflege der Alleen bilden dabei somit wichtige Aufgaben der Straßenbauverwaltung. Auch bei neuen Bauvorhaben werden in Abstimmung mit den Naturschutzbehörden der Landkreise vielfältige ökologische Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen geplant und umgesetzt. 

Für den Erhalt und den Neubau von Bundes- und Landes­straßen in Mecklenburg-Vorpommern sind in diesem Jahr Investitionen in Höhe von insgesamt rund 263 Millionen Euro geplant. Davon sind rund 182 Millionen Euro für Bundes­straßen und 80,6 Millionen Euro für Landesstraßen vorge­sehen. Im vergangenen Jahr hatten Bund und Land rund 160 Millionen Euro für Straßenbaumaßnahmen in Mecklenburg-Vorpommern investiert.