Schwesig würdigt positive Entwicklung in Wismar
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat zur Eröffnung des Schwedenfestes die positive Entwicklung Wismars gewürdigt: „Beim Schwedenfest zeigt Wismar, was es alles zu bieten hat. Und das ist viel. Da ist die wunderschön sanierte Altstadt, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Der Hafen ist Wirtschaftsstandort mit dem Holzcluster, mit dem Technologiezentrum, dem Innovationsport und mit der Werft. Dort hat im Juli der Marineschiffbauer TKMS einen großen Auftrag aus Kanada erhalten, um bis zu zwölf U-Boote zu liefern. Das bedeutet für Wismar die Chance auf mehr als 1.000 Arbeitsplätze zusätzlich.“ Wismar sei auch eine Stadt, die sich einen festen sozialen Zusammenhalt bewahrt hat, mit modernisierten Kitas und Schulen, mit Sport und ehrenamtlichem Engagement sowie Zusammenhalt zwischen den Generationen.
Sie begrüßte besonders die Gäste, die aus Schweden angereist waren. „Das Schwedenfest ist fester Bestandteil des Feriensommers in Mecklenburg-Vorpommern und das größte schwedische Fest außerhalb Schwedens“, sagte sie. Auch wenn die Zugehörigkeit der Hansestadt Wismar zum Königreich Schweden lange vorbei sei, ist das Fest ein guter Anlass, an die gemeinsame Geschichte zu erinnern. Zudem stehe das Fest für die Freundschaft zwischen Deutschland und Schweden. „Frieden ist möglich. Das ist die Botschaft des Schwedenfestes. Es ist eine gute Botschaft, die nun schon zum 25. Mal in Wismar gefeiert wird. Das passt auch gut zu Mecklenburg-Vorpommern: Schließlich haben wir uns die Zusammenarbeit mit den Ostseestaaten in die Verfassung geschrieben. Mit unserer Ostseestrategie füllen wir diesen Auftrag mit Leben“, verdeutlichte die Regierungschefin in ihrem Grußwort.
Sie danke allen Organisatoren und Ehrenamtlichen vor allem der Deutsch-Schwedische Gesellschaft Wismar.