Niepars/Duvendiek: Neuer Geh- und Radweg
Jesse: „Wir investieren weiter kräftig in die Infrastruktur“
Der Bau des neuen Geh- und Radweges in Duvendiek schreitet voran. Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, hat gestern (25. August) in Duvendiek einen Zuwendungsbescheid für den innerörtlichen Abschnitt übergeben. Für den rund 785 Meter langen Geh- und Radweg erhält die Gemeinde rund 302.000 Euro aus dem Bundesprogramm „Stadt und Land“. Die Gesamtausgaben für diesen Abschnitt liegen bei rund 504.000 Euro. Der neue Geh- und Radweg ist Teil einer insgesamt rund drei Kilometer langen Radverbindung entlang der L 21 zwischen Duvendiek und Niepars.
„Mit dieser Baumaßnahme schaffen wir eine sichere Verbindung für den Schülerverkehr und verbessern die Mobilität der Menschen vor Ort. Gute Radwege machen das Fahrrad im Alltag attraktiver und sorgen dafür, dass die Ortsteile besser miteinander verbunden sind“, sagte Staatssekretärin Ines Jesse.
Die Gesamtbaukosten des neuen Radwegs an der L 21 betragen rund 1,7 Millionen Euro. Er soll voraussichtlich ab Dezember 2026 vollständig befahrbar sein. „Unser Ziel ist ein gut ausgebautes und sicheres Radwegenetz in Mecklenburg-Vorpommern. Dafür investieren wir weiter kräftig in die Infrastruktur. Allein 2024 und 2025 wurden mehr als 52,5 Millionen Euro Fördermittel für den Neubau und die Erhaltung kommunaler Radwege ausgereicht“, so Jesse. Gute und sichere Radwege kommen den Bürgerinnen und Bürgern zugute und stärken gleichzeitig den Tourismus.
Mecklenburg-Vorpommern verfügt über rund 2.086 Kilometer straßenbegleitende Radwege an Bundes- und Landesstraßen. Rund 52 Prozent der Bundesstraßen und 32 Prozent der Landesstraßen sind mit Radwegen ausgestattet. Damit liegt Mecklenburg-Vorpommern deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt.
Hintergrund: Zahlen und Daten zum Radverkehr in Mecklenburg-Vorpommern
Wirtschaftsfaktor Radtourismus: Der Radtourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Mecklenburg-Vorpommern. Nach der „Radverkehrsuntersuchung Mecklenburg-Vorpommern 2020–2022“ liegt der jährliche Bruttoumsatz des Radtourismus im engeren Sinne – bei Reisen mit dem Hauptmotiv Radfahren – bei rund 795,7 Millionen Euro. Werden auch Urlaubsreisen einbezogen, bei denen Radfahren nicht das Hauptmotiv ist, beträgt der jährliche Bruttoumsatz rund 1,26 Milliarden Euro.
Radwegenetz: Mecklenburg-Vorpommern verfügt mit Stand 1. Januar 2026 über 993 Kilometer straßenbegleitende Radwege an Bundesstraßen, 1.093 Kilometer an Landesstraßen und 650 Kilometer an Kreisstraßen. Damit sind rund 51,5 Prozent der Bundesstraßen, 32,4 Prozent der Landesstraßen und 15,8 Prozent der Kreisstraßen mit straßenbegleitenden Radwegen ausgestattet. Mecklenburg-Vorpommern liegt damit in allen drei Kategorien über dem jeweiligen Bundesdurchschnitt. Hinzu kommen Radwege an Gemeinde- und sonstigen öffentlichen Straßen sowie selbstständige Radwege.