Schwesig löst Zusage ein: In Malchow entsteht neue Landesfeuerwehrschule

Nr.208/2026  | 27.08.2026  | MPin  | Ministerpräsidentin

Die Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz in Malchow soll in den nächsten Jahren auf einem neuen Gelände komplett neu gebaut werden. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Innenminister Christian Pegel und Finanzminister Dr. Heiko Geue gaben heute den Start für die Planungen. „Ich erinnere mich noch gut an unsere auswärtige Kabinettssitzung, die wir 2022 in der Landesfeuerwehrschule abgehalten haben. Damals gab es schon die Idee eines Neubaus. Denn die räumlichen Kapazitäten der bestehenden Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz reichen nicht mehr aus. Ich fand das damals sehr überzeugend. Und ich habe damals zugesagt: Wenn sich finanzielle Spielräume auftun, dann wird die Landesregierung dieses Projekt auch umsetzen“, erinnerte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

Dank des Sondervermögens Infrastruktur könne die Landesregierung diese Zusage jetzt einlösen. „Die Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz bekommt einen Neubau. Ein landesweites Kompetenzzentrum zur zentralen Aus-, Fort- und Weiterbildung von Führungskräften und Spezialisten der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes in Mecklenburg-Vorpommern“ erläuterte Schwesig. „Die Feuerwehren und der Katastrophenschutz brauchen top-ausgebildete Leute.“

Die Landesregierung stehe an der Seite der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes. Landesweit seien neue Fahrzeuge beschafft worden. Jetzt werde das Feuerwehrgerätehaus-programm umgesetzt und ein neues Programm für größere Feuerwehrgerätehäuser vorbereitet. Auch in den Katastrophenschutz sei investiert worden. „Wir verlassen uns in einem ganz wichtigen Bereich unserer Infrastruktur und unserer Sicherheit auf Ehrenamtliche und auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Beruf und Ehrenamt. Umso wichtiger ist es, den Brand- und Katastrophenschutz so auszustatten, dass alle Engagierten ihre wichtige Tätigkeit gut ausüben können. Aus-, Fort- und Weiterbildung gehören ganz wesentlich dazu“, erklärte die Ministerpräsidentin.