Neue Polizeigebäude für die Polizei in Ueckermünde und Friedland
In Ueckermünde und Friedland haben heute die symbolischen Spatenstiche für den Neubau der jeweiligen Polizeireviere und Kriminalkommissariat-Außenstellen stattgefunden. Mit den beiden Neubauten investiert das Land insgesamt rund 22 Millionen Euro in moderne, funktionale und energieeffiziente Polizeigebäude. Die Vorhaben sind Teil des Sonderbauprogramms „Sieben auf einen Streich“, mit dem das Land die Infrastruktur der Landespolizei an insgesamt sieben Standorten modernisiert.
Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue betonte bei den Festakten die Bedeutung der Investitionen für eine leistungsfähige Landesverwaltung: „Mit den beiden Neubauten schaffen wir gute und moderne Arbeitsbedingungen für unsere Polizistinnen und Polizisten. Gleichzeitig investieren wir in eine leistungsfähige Infrastruktur für die Sicherheit der Menschen in unserem Land. Dass wir dafür Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität einsetzen können, ist ein großer Gewinn. Wir verbinden Investitionen in unsere Polizei mit einem hohen Anspruch an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.“
Innenminister Christian Pegel erklärte: „Heute wird nicht nur Erde bewegt, heute wird Zukunft sichtbar. Mit den neuen Dienststellen in Ueckermünde und Friedland stärken wir die Polizei dort, wo sie für die Menschen unmittelbar erreichbar sein muss. Damit sichern wir nicht nur moderne Strukturen, sondern vor allem, dass die Polizei gute Voraussetzungen hat, um auch künftig schnell, verlässlich und vor allem nah am Menschen handeln zu können. Zugleich sind diese Neubauten ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für die Kolleginnen und Kollegen vor Ort, die jeden Tag eine zentrale Aufgabe für die Sicherheit der Menschen in ihren Regionen wahrnehmen. Mit den neuen Dienststellen schaffen wir zeitgemäße Arbeitsbedingungen, die ihrer wichtigen Aufgabe gerecht werden.“
In Ueckermünde und Friedland entstehen jeweils dreigeschossige Polizeigebäude mit einer Nutzfläche von rund 1.600 Quadratmetern. Unter einem Dach werden künftig das Polizeirevier und die jeweilige Kriminalkommissariat-Außenstelle untergebracht. Die Gebäude basieren auf der Musterplanung des bereits bewährten „Modells Heringsdorf“, wodurch Planungs- und Bauzeiten beschleunigt werden.
Die Neubauten verfügen über Verwaltungs- und Bürobereiche, eine Wache, Sicherheits- und Gewahrsamsbereiche sowie Sozial- und Schulungsräume. Die Büroflächen sind modular und damit flexibel nutzbar angelegt. Auch die Kriminalkommissariat-Außenstellen erhalten moderne Arbeitsplätze und speziell auf die Ermittlungs- und Spurensicherungsarbeit zugeschnittene Räume.
Bei beiden Bauvorhaben spielt die Energieeffizienz eine zentrale Rolle. Die Gebäude werden mit einer hocheffizienten Wärmepumpe beheizt und vollständig mit LED-Beleuchtung ausgestattet. Auf den Dachflächen werden Photovoltaikanlagen zur nachhaltigen Stromerzeugung installiert.
In Ueckermünde wurde das bisherige Dienstgebäude bereits freigezogen. Die Abbrucharbeiten sollen noch im September 2026 beginnen. In Friedland starten im September die bodenkundlichen Untersuchungen. Der Rohbau soll an beiden Standorten im April 2027 beginnen. Die Fertigstellung der beiden neuen Polizeigebäude ist für September 2029 vorgesehen.
Neben Ueckermünde und Friedland entstehen weitere neue Polizeigebäude in Gadebusch, Bad Doberan und Sassnitz. In Güstrow und Waren (Müritz) sind zwei individuell geplante Polizeidienstgebäude vorgesehen. Für das Sonderbauprogramm „Sieben auf einen Streich“ sind insgesamt rund 95 Millionen Euro vorgesehen. Die Finanzierung erfolgt aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes sowie aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).