Schwesig: Ansiedlung von EKATO stärkt den Wirtschaftsstandort Stralsund
In Stralsund ist heute die neue Produktionsstätte der Firma Ekato Nord GmbH im maritimen Industrie- und Gewerbepark auf dem Gelände der früheren Volkswerft eröffnet worden. Dort soll künftig vorrangig die Montage von Großrührwerken zum weltweiten Export erfolgen. Großrührwerke werden beispielsweise in der Pharmazie, der Biotechnologie, der Lebensmitteltechnologie, in der Kosmetikindustrie und bei der Herstellung von Biokraftstoffen benötigt.
„Der maritime Industrie- und Gewerbepark Volkswerft in Stralsund überzeugt durch sehr gute Anschlussmöglichkeiten zu Land und Wasser. Hier sind Unternehmen wie Ostseestaal oder die Fassmer-Gruppe ansässig. Ich freue mich sehr, dass mit EKATO ein neuer starker Partner dazustößt“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bei ihrem Besuch in Stralsund.
„Ich freue mich, dass unsere Standortvorteile Sie überzeugt haben. Ausschlaggebend für die Ansiedlung war vor allem die Infrastruktur. Der Standort bietet viel Platz. Hier können LKWs einfach beladen werden, Transporte per Bahn sind möglich und der Seeweg kann für den Transport der Großrührwerke genutzt werden“, sagte Schwesig. EKATO habe fast 10 Millionen Euro in sein neues Werk investiert. Das Land habe die Ansiedlung mit 1,3 Millionen Euro unterstützt.
„Mit der Ansiedlung von EKATO setzt Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen der Standortoffensive seine erfolgreiche Strategie zur Ansiedlung wachstumsstarker mittelständischer Betriebe fort. Denn genau solche mittelständischen Unternehmen prägen unsere Wirtschaft und unser Land“, stellte die Ministerpräsidentin fest.