Schwesig: Krebsgesellschaft ist wichtige Stütze der Selbsthilfe und Beratung

Nr.224/2026  | 04.09.2026  | MPin  | Ministerpräsidentin

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat auf der Ersten Charity-Krebsgala der Krebsgesellschaft M-V auf deren wichtige Arbeit hingewiesen: „Die Krebsgesellschaft M-V setzt sich dafür ein, Krebs früh zu erkennen, zu bekämpfen, Betroffene nachhaltig zu begleiten und die Prävention zu stärken. Sie ist eine ganz wichtige Initiative in unserem Land, eine Stütze unserer Selbsthilfe- und Beratungslandschaft und unseres Gesundheitswesens. Ihr Einsatz trägt dazu bei, dass Menschen, die an Krebs erkranken, mit ihrer Diagnose und ihrer Krankheit nicht allein sind.“ Sie danke allen, die etwas für die Unterstützung krebskranker Menschen tun.

Das Motto der erstmalig stattfindenden Spenden-Gala, deren Schirmherrin die Ministerpräsidentin ist, lautet „Gemeinsam gegen Krebs“. Die Erlöse kommen den Beratungsangeboten, der stärkeren Prävention und Unterstützung von Familien zu Gute. Sich an ihre eigene Krebserkrankung erinnernd, sagte Schwesig: „Mir liegt die Arbeit der Krebsgesellschaft so am Herzen, weil ich weiß, wie wichtig es ist, dass es Menschen gibt, die zuhören und es Angebote gibt, die Orientierung geben.“

In ihrem Grußwort wies Schwesig auf die Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern hin: „Das Land fördert die Geschäftsstelle der Krebsgesellschaft M-V ebenso wie die ambulante Krebsberatung. Die Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle für Selbsthilfegruppen fördert das Land ebenfalls.“ Inzwischen gäbe es rund 700 Selbsthilfegruppen. Zentral sei die medizinische Versorgung. „Die fünf onkologischen Zentren in Greifswald, Neubrandenburg, Schwerin und zweimal in Rostock bilden das Rückgrat der Behandlung. Dazu kommen zertifizierte Organkrebszentren, die höchste Qualität sichern. Egal, ob in Rostock, auf der Insel Usedom oder im ländlichen Nordwestmecklenburg: Jede und jeder soll die bestmögliche Behandlung bekommen. Dafür steht die Landesregierung an der Seite der Patientinnen und Patienten, der Ärztinnen und Ärzte, der Pflegekräfte und aller, die gegen den Krebs kämpfen.

Sie betonte: „Wer in Mecklenburg-Vorpommern an Krebs erkrankt, ist von der Diagnose über die niedergelassenen Fachärzte und die Kliniken bis zur Reha gut aufgehoben.“