Laufen auf Europas längster Strandpromenade
- Drese: Usedom Marathon verbindet Sportlerinnen und Sportler über Grenzen hinweg
Wenn heute Vormittag der 46. Internationale Usedom-Marathon beginnt, geht es für die Läuferinnen und Läufer nicht nur um sportliche Bestzeiten. Auf 42,195 Kilometern verbindet der traditionsreiche Lauf Świnoujście in Polen mit Wolgast in Mecklenburg-Vorpommern und steht damit für grenzüberschreitende Begegnung, Fairness und ein friedliches Miteinander. „Wo andernorts Grenzen trennen, führt der Usedom-Marathon Menschen zusammen“, betonte Sportministerin Stefanie Drese als Schirmherrin der Veranstaltung.
Gerade angesichts internationaler Krisen und gesellschaftlicher Herausforderungen sei diese Botschaft wichtiger denn je. „Ich freue mich deshalb sehr, dass der Usedom-Marathon zu einer echten Tradition geworden ist, die beispielhaft für die verbindende Kraft des Sports und für das friedliche Zusammenleben in einem vereinten Europa steht“, so die Ministerin.
Anfänglich mit 35 Teilnehmern gestartet, lockt die Veranstaltung mittlerweile mit seinen verschiedenen Distanzen (Marathon, Halbmarathon, Staffelmarathon) jährlich mehrere hundert Teilnehmende auf Europas längste Strandpromenade. In diesem Jahr verzeichnet der Lauf sogar einen Rekord, mehr als 800 Sportlerinnen und Sportler haben sich angemeldet.
„Das zeigt die fantastische Entwicklung, die der Usedom-Marathon dank der kontinuierlichen Arbeit des dahinterstehenden Vereins, Internationaler Usedom-Marathon e. V, in den vergangenen Jahren durchlaufen hat. Denn natürlich kann ein Event einer solchen Größenordnung nur florieren, wenn viele Menschen gemeinsam an einem Strang ziehen. Dass das gelungen ist, sehen wir eindrucksvoll auch in diesem Jahr“, so die Ministerin.
Drese dankte allen, die neben der Strecke und hinter den Kulissen mit anpacken. „Ohne die vielen helfenden Hände und das große ehrenamtliche Engagement wären Organisation, Betreuung und der abwechslungsreiche Kurs entlang der lebhaften Kaiserbäder, durch ruhige, beschauliche Wälder an der Ostseeküste bis in die alte Herzogstadt Wolgast auch logistisch gar nicht umsetzbar“, betonte die Ministerin.