Musik erleben: Drei Schulen sind Partner der Festspiele MV
Bildungsministerium fördert Partnerschulprojekt mit den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern mit insgesamt 100.500 Euro
Musik nicht nur hören, sondern selbst erleben, ausprobieren und gemeinsam gestalten: Darum geht es im Partnerschulprogramm in Kooperation mit den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. In den kommenden drei Schuljahren erhalten drei ausgewählte Schulen die Möglichkeit, eigene musikalische Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Den Auftakt bildete heute die feierliche Übergabe der Urkunde an die Regionale Schule mit Grundschule „Am Ruhner Berg“ in Marnitz durch Staatssekretär Tom Scheidung. Zu den weiteren zwei Partnerschulen gehören die Förderschule Albert-Schweitzer-Schule Schwerin und die KNEIPP-Grundschule Mestlin.
„Partnerschule der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zu sein, ist eine besondere Auszeichnung. Die Schulen haben sich um diese Partnerschaft beworben, weil sie ihren Schülerinnen und Schülern besondere Möglichkeiten eröffnen möchten, Musik unmittelbar zu erleben. Die Kinder und Jugendlichen können gemeinsam mit professionellen Musikerinnen und Musikern musizieren, Neues ausprobieren und eigene Ideen einbringen. Genau diese unmittelbare Erfahrung macht kulturelle Bildung lebendig“, sagte Scheidung.
Das Partnerschulprogramm umfasst eine mehrjährige und aktive Zusammenarbeit zwischen Schulen und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kinder und Jugendliche unabhängig von ihrem Wohnort sowie von ihren unterschiedlichen Voraussetzungen und Vorkenntnissen Zugang zu Musik und kultureller Bildung erhalten können. Dafür kommen Künstlerinnen und Künstler der Festspiele direkt in die Schulen und arbeiten dort gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern. So entstehen musikalische Begegnungen, Workshops, Projekttage und weitere Formate, die auf die jeweiligen Schulen und ihre Schülerinnen und Schüler zugeschnitten sind.
Das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich an der inhaltlichen Auswahl der Partnerschulen und unterstützt das Programm finanziell. Für die Schuljahre 2026/27 bis 2028/29 stellt das Ministerium insgesamt 100.500 Euro für die Förderung der drei Partnerschulen zur Verfügung. Die Auswahl berücksichtigt unterschiedliche schulische Voraussetzungen und insbesondere den Zugang zu kultureller Teilhabe im ländlichen Raum sowie die Möglichkeiten inklusiver musikalischer Bildung.