Schwesig dankt den freiwilligen Feuerwehren für ihren Einsatz
Beim Landesfeuerwehrfest hat Ministerpräsidentin Manuela Schwesig allen freiwilligen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern in Mecklenburg-Vorpommern für ihren Einsatz gedankt: „Egal ob Sie 50 Jahre dabei sind, fünf Jahre oder gerade erst anfangen: Danke für den Einsatz, für Kameradschaft und Zusammenhalt! Danke an alle, die ehrenamtlich Freizeit und Kraft für unsere Sicherheit einsetzen.“
Die extreme Hitze, die Großbrände auf dem Truppenübungsplatz und im Müritz Nationalpark, der verheerende Brand im Krankenhaus in Ludwigslust und die Unwetter in Westmecklenburg hätten die Feuerwehren in diesem Jahr sehr gefordert. „Das zeigt, wie wichtig und wertvoll die ehrenamtliche Arbeit der Wehren für die Sicherheit und die Menschen in unserem Land ist. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich. Sie retten, bergen, löschen, schützen auch unter Einsatz der Gesundheit und manchmal sogar des Lebens“, so Schwesig. Bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv zu sein, das sei mehr als ein Hobby. Es sei ein besonderes Ehrenamt. Der Einsatz der Feuerwehren im Sommer und die große Hitze hatte auch zur Folge, dass das ursprünglich vor drei Monaten geplante Landesfeuerwehrfest verschoben werden musste und nun im Rahmen der MeLa nachgeholt wurde.
Circa 27.000 Feuerwehrleute engagieren sich im Land haupt- und ehrenamtlich in 957 Freiwilligen Feuerwehren und sechs Berufsfeuerwehren. Um ihnen eine gute und sichere Arbeit zu gewährleisten, habe die Landesregierung kontinuierlich investiert. „Wir haben das 50 Millionen Euro-Programm „Zukunftsfähige Feuerwehr“ aufgelegt und konnten in den vergangenen sechs Jahren damit 310 neue Fahrzeuge für die Feuerwehren beschaffen. Dazu kommen weitere 210 Feuerwehrfahrzeuge im Wert von knapp 38 Millionen Euro aus Sonderbedarfszuweisungen“, verdeutlichte die Regierungschefin und ergänzte: „Seit 2021 haben wir 61 Feuerwehrgerätehäuser gefördert. Mit dem neuen 50 Millionen Euro-Programm „Musterfeuerwehrhäuser“ entstehen in 58 Gemeinden die neuen Musterhäuser und in 31 weiteren werden bestehenden Häuser saniert oder neu gebaut.“ Das nächste Feuerwehrprogramm für weitere 38 neue Feuerwehrhäuser sei bereits auf dem Weg.