Schwesig dankt Oldenburg, Martin und Dahlemann für ihren Einsatz für das Land
Zu den heutigen Ankündigungen der stellvertretenden Ministerpräsidentin Simone Oldenburg, der Ministerin von Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Bettina Martin und des Chefs der Staatskanzlei Patrick Dahlemann erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am Abend:
„Nach einer Landtagswahl gibt es normalerweise immer personelle Veränderungen. Trotzdem bedauere ich diese Entscheidungen sehr, habe aber natürlich auch Verständnis.
Ich habe großen Respekt vor der Leistung von Simone Oldenburg. Simone Oldenburg hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Landesregierung aus SPD und der LINKEN erfolgreich zusammengearbeitet hat. Sie war Anker für Stabilität und Verlässlichkeit. Als Bildungsministerin hat sie den Deutsch- und Matheunterricht gestärkt, 4.300 neue Lehrerinnen und Lehrer an unsere Schulen geholt und an der Umsetzung der Schulbauprogramme mitgewirkt. Auch menschlich war die Zusammenarbeit mit Simone Oldenburg ein großer Gewinn für mich und die gesamte Landesregierung. Ich konnte mich immer auf meine Stellvertreterin verlassen. Wie belastend eine schwere Erkrankung für eine Familie ist, weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich wünsche ihrem Mann von Herzen gute Besserung und der ganzen Familie viel Kraft.
Patrick Dahlemann hat als Chef der Staatskanzlei die Regierungsarbeit hervorragend koordiniert und war zugleich einer der fleißigsten Abgeordneten vor Ort. Uns verbindet eine langjährige, enge Zusammenarbeit. Wir haben oft bis spät in die Nacht an schwierigen Entscheidungen gesessen. Sein Rat war mir sehr wichtig. Ob während der Energiekrise, beim MV-Plan 2035, bei Kitas und Schulen oder während der Bundesratspräsidentschaft – ich konnte mich immer zu 100 Prozent auf Patrick Dahlemann verlassen. Ich respektiere die Entscheidung von ihm und seiner Familie und wünsche ihnen alles nur erdenklich Gute. Patrick Dahlemann ist einer von uns – und das wird auch so bleiben.
Bettina Martin hat mir schon vor vielen Monaten gesagt, dass sie in der neuen Wahlperiode nicht mehr als Ministerin zur Verfügung steht. Bettina Martin und mich verbindet eine besonders langjährige, sehr enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir haben im Bundesfamilienministerium gemeinsam für das Elterngeld Plus, für den Einsatz des Bundes für gute Kitas, für die Besserstellung von Alleinerziehenden und für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen gekämpft. Als Bevollmächtigte hat Bettina Martin mit ihren guten Kontakten unser Land hervorragend in der Bundeshauptstadt vertreten. Als Bildungsministerin hat sie sich für gute Schulen eingesetzt. Als Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten lagen ihr die Kultur und die Zusammenarbeit im demokratischen Ostseeraum besonders am Herzen. Ich bin mir sicher: Wir werden uns weiter eng verbunden bleiben.“