Drese: „Olympia in Deutschland wäre ein Gewinn für den gesamten Sport“
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat am Sonnabend mit München den offiziellen deutschen Kandidaten für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 ausgewählt. Mit München geht damit auch Kiel als deutscher Segelstandort für die weitere Bewerbung fest ins Rennen.
„Ich gratuliere München und Kiel herzlich zur Auswahl als deutsches Olympia-Team und wünsche beiden für das weitere internationale Verfahren viel Erfolg. München und Kiel haben mit ihrer Verbindung von Olympischer Tradition, internationaler Sporterfahrung und einem starken Segelstandort ein überzeugendes Konzept vorgelegt“, sagte Sportministerin Stefanie Drese, die gemeinsam mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und einer Delegation aus Mecklenburg-Vorpommern persönlich an der Auswahlveranstaltung im Kurhaus in Baden-Baden teilnahm.
„Natürlich hätte ich Rostock-Warnemünde sehr gerne als Segelrevier bei einer deutschen Olympiabewerbung gesehen. Wir sind nach wie vor überzeugt, dass Warnemünde dafür hervorragende Voraussetzungen mitbringt. Gleichzeitig gilt: Wenn Deutschland jetzt international um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele wirbt, stehen wir geschlossen hinter der deutschen Bewerbung“, betonte die Ministerin.
Denn Olympia in Deutschland wäre ein riesiger Gewinn für den Sport insgesamt, so Drese. Davon könnten der Spitzen- und Leistungssport ebenso profitieren wie der Nachwuchs- und Breitensport – durch Aufmerksamkeit, neue Impulse, Investitionen in Sportstätten und eine stärkere Begeisterung für Bewegung und Sport. „Entscheidend ist, dass ein solcher Schub nachhaltig wirkt und bei den Sportlerinnen und Sportlern, Vereinen und Verbänden im ganzen Land ankommt“, verdeutlichte die Ministerin.
„Ein großer Dank geht deshalb auch an unser Olympia-Team von Stadt, Land und Landessportbund“, so Drese weiter. „Sie haben Warnemünde mit großem Engagement, hoher Professionalität und viel Leidenschaft in diesen Bewerbungsprozess geführt. Dass Rostock-Warnemünde von mehreren deutschen Bewerbungen als Segelstandort ausgewählt wurde, ist eine starke Anerkennung dieser Arbeit und der Qualität unseres Standorts.“
Drese: „Jetzt wünsche ich München und Kiel für die nächsten Schritte viel Erfolg. Der deutsche Sport hat in diesem Bewerbungsverfahren gezeigt, was möglich ist, wenn viele Partner ihre Stärken zusammenbringen. Jetzt gilt es, international geschlossen aufzutreten und an einem Strang zu ziehen.“