52 neue Polizeikommissarinnen und -kommissare verstärken Landespolizei
52 Absolventinnen und Absolventen des dreijährigen Bachelorstudiengangs „Polizeivollzugsdienst“ erhalten am Mittwoch im Festsaal ihre Bachelor- und Ernennungsurkunden. Gemeinsam mit ihnen werden 54 Absolventinnen und Absolventen des 18-monatigen Polizei-Aufstiegsstudiums für den gehobenen Dienst sowie sechs Beamtinnen und Beamte nach erfolgreich abgeschlossenem Masterstudium an der Deutschen Hochschule der Polizei in den höheren Dienst ernannt.
„Hinter unseren Absolventinnen und Absolventen liegen anspruchsvolle Jahre, in denen sie fachliches Wissen, praktische Erfahrungen und persönliche Verantwortung miteinander verbunden haben. Sie haben sich damit bestens auf eine Aufgabe vorbereitet, die für unser Land von besonderer Bedeutung ist: für die Sicherheit der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern einzustehen“, sagte Innenminister Christian Pegel bei der Festveranstaltung an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Güstrow.
Bilanz des Einstellungsjahrgangs 2023
In den gehobenen Polizeivollzugsdienst waren im Jahr 2023 insgesamt 76 Frauen und Männer eingestellt worden. Im Verlauf des Studiums gab es zwölf Abgänge. Vier Studierende wurden auf eigenen Antrag entlassen, sechs aufgrund nicht bestandener Prüfungen. Eine Entlassung erfolgte wegen Polizeidienstuntauglichkeit, eine weitere aufgrund der nicht vorgelegten Fahrerlaubnis, die für die Prüfungszulassung erforderlich ist. Für zwölf Studierende wurde das Studium verlängert.
Mit den 52 Ernennungen haben damit zunächst 68,42 Prozent des Einstellungsjahrgangs 2023 das Studium erfolgreich abgeschlossen. Sollten auch die zwölf Studierenden mit verlängerter Studienzeit ihren Abschluss erreichen, kann sich die Abschlussquote auf 84,21 Prozent erhöhen.
Zum zweiten Mal konnten sich die Studierenden während ihres Studiums im „Polizeivollzugsdienst“ auf die Bereiche „Schutzpolizei“ oder „Kriminalpolizei“ spezialisieren (siehe unsere Pressemitteilung Nr. 180/2022). Die meisten der frisch ernannten Polizeikommissarinnen und Polizeikommissare werden ihre Erstverwendung in den Polizeiinspektionen Neubrandenburg und Anklam aufnehmen.
„Polizeiarbeit ist vielfältig und anspruchsvoll. Sie verlangt Fachlichkeit, Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und vor allem den respektvollen Umgang mit den Menschen, für die unsere Polizei da ist“, so Minister Pegel und fügte hinzu: „Ich wünsche unseren neuen Kolleginnen und Kollegen für ihren Dienst viel Erfolg, gute Entscheidungen und stets eine sichere Rückkehr nach Hause.“
Auch 54 Absolventinnen und Absolventen des 18-monatigen Polizei-Aufstiegsstudiums erhalten ihre Bachelor- und Ernennungsurkunden. Bei ihnen handelt es sich um bereits ausgebildete Polizeibeamtinnen und -beamte des mittleren Dienstes, die nach mehrjähriger Berufstätigkeit den Aufstieg in den höheren Dienst absolviert haben.
Darüber hinaus werden sechs Polizeibeamtinnen und -beamte – darunter eine Frau – nach erfolgreichem Masterstudium an der Deutschen Hochschule der Polizei zu Polizeiräten beziehungsweise zur Polizeirätin ernannt. Sie werden ab Oktober Führungsverantwortung in der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern übernehmen.
Start in das Polizeistudium
Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, folgt bereits der nächste wichtige Termin: Voraussichtlich 111 Frauen und Männer werden im Festsaal zu Polizeikommissaranwärterinnen und -anwärtern auf Widerruf ernannt. Damit beginnt für sie das dreijährige Bachelorstudium im Polizeivollzugsdienst.