Glasbearbeitung Thölken investiert in Unternehmenserweiterung

Glawe: Sieben Arbeitsplätze werden gesichert, ein neuer Job wird geschaffen

Nr.251/14  | 15.07.2014  | WM  | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit

Das Unternehmen Glasbearbeitung Peter Thölken e.K. aus Neuburg (Ortsteil Steinhausen/Landkreis Nordwestmecklenburg) plant die Erweiterung seiner Betriebsstätte. „Seit mehr als 20 Jahren ist die Glasbearbeitung Thölken in Neuburg tätig und hat sich am Markt behauptet. Mit den Erweiterungen wird die Flexibilität der Produktion erhöht und gleichzeitig sieben Arbeitsplätze gesichert und ein neuer Job geschaffen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe.

Der Betrieb verarbeitet und veredelt Flachglas und stellt dann durch den Vorspann-Prozess Sicherheitsglas her. Der Betrieb vertreibt das Produkt nach eigenen Angaben vorrangig an die Möbelindustrie und den Ladenbau. Die Glasbearbeitung Peter Thölken beliefert zum größten Teil Möbelhersteller in Thüringen, Hessen und Baden-Württemberg, die in die USA exportieren und grundsätzlich nur noch Sicherheitsglas anfordern.

Derzeit können im Neuburger Unternehmen mit den vorhandenen Öfen nicht die erforderlichen Glasgrößen hergestellt werden. Deshalb sind der Neubau einer Fertigungshalle zur Glasbearbeitung als Anbau an das vorhandene Betriebsgebäude sowie die Anschaffung eines Einkammer-Rollenofens geplant. So ist die Herstellung von beschichtetem, bedrucktem oder durchgefärbtem Glas bis zu einer Größe von 150 x 300 Metern möglich. „Das Unternehmen reagiert auf die neuen Markterfordernisse und kann sich potentiell weitere Absatzmärkte erschließen. Exportierende Unternehmen sichern und schaffen Arbeitsplätze bei uns in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestition beträgt knapp 650.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit Mitteln in Höhe von rund 292.000 Euro.