Der Newsletter Nummer 12 in Leichter Sprache
Vorwort
Liebe Leser und liebe Leserinnen!
Wir freuen uns über Ihr Interesse.
Der Newsletter in Leichter Sprache
ist ein Lese-Angebot für alle.
Der Newsletter Nummer 12 erscheint im Mai 2026.
Hier berichten wir wieder aus Mecklenburg-Vorpommern.
Alle Menschen sollen die Berichte gut verstehen.
Deshalb schreiben wir in Leichter Sprache.

Sie möchten die Berichte auf Papier lesen?
Dann können Sie den Newsletter auf Papier drucken.
Einige Wörter sind unterstrichen.
Diese Wörter sind im Wörterbuch erklärt.
Das Wörterbuch ist am Ende vom Newsletter.
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Wir freuen uns über eine Antwort.
Bitte schreiben Sie uns!
Oder rufen Sie an!
Das ist die E-Mail-Adresse:
redaktion-leichte-Sprache@stk.mv-regierung.de
Das ist die Telefon-Nummer: 0385 58 81 04 21.
Wir wünschen viel Spaß mit dem Newsletter Nummer 12.
Inklusionsprojekt an der Hochschule Neubrandenburg geht weiter
Barriere-freies Reisen in Koserow
Tippen Sie hier für den Bericht über das Barriere-freie Reisen in Koserow.
Inklusions-Projekt an der Hochschule Neubrandenburg geht weiter
Das Projekt bekommt weiter Geld
Das Land Mecklenburg-Vorpommern gibt weiter Geld
für das Projekt „Inklusive Bildung M-V“.
Das Projekt ist an der Hochschule Neubrandenburg.
So kann das Projekt weiterarbeiten.

Menschen mit Beeinträchtigungen arbeiten als Fachleute
Im Projekt arbeiten Menschen mit Beeinträchtigungen.
Das heißt:
Diese Menschen haben eine Behinderung oder
brauchen in ihrem Alltag Hilfe.
Sie haben eine Ausbildung gemacht.
Sie heißen jetzt Bildungs-Fachleute.
Diese Fachleute erklären Studierenden, Lehrkräften,
Firmen und Behörden:
Wie können Menschen mit Behinderungen
gut lernen und arbeiten?
Was ist dabei wichtig?
Seit dem Jahr 2021 gibt es das Projekt.
Bis 2024 haben 5 Bildungs-Fachleute
ihre Ausbildung geschafft.
Sie arbeiten jetzt an der Hochschule Neubrandenburg.
Alle lernen voneinander
Wissenschafts-Ministerin Bettina Martin sagt:
Das Projekt hilft allen.

Menschen mit Beeinträchtigungen können
auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeiten.
Das heißt: Sie arbeiten in normalen Betrieben.
Und Studierende und Lehrkräfte lernen:
das ist wichtig für echte Inklusion.
Auch Firmen und Behörden können mit den Fachleuten
zusammenarbeiten.
So können sie besser verstehen,
wie Menschen mit Behinderungen leben und arbeiten.
Geld vom Land und vom Bund

Das Land Mecklenburg-Vorpommern bezahlt das Projekt.
Jedes Jahr bekommt das Projekt etwa 500.000 Euro vom Land.
Der Landtag hat im Dezember über das Geld
für die Jahre 2026 und 2027 entschieden.
Auch der Bund hilft mit Geld.
Das Geld vom Bund heißt Lohn-Kosten-Zuschuss.
Er kommt aus einem Gesetz
mit dem Namen Sozial-Gesetz-Buch 9.
Insgesamt gibt es etwa 172.000 Euro extra Geld vom Bund.
Das Beratungs-Netzwerk Mecklenburg-Vorpommern
Das Beratungs-Netzwerk M-V will das Miteinander stärken.
Es sagt: Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern
wollen alle gut mit-einander leben.

Deshalb müssen alle gut zusammen-halten.
Die Politik regelt unser Zusammen-Leben.
Nicht alle Menschen haben die gleiche Meinung zu Politik.
Das ist verständlich.
Aber alle müssen die Regeln einhalten.
Dann ist gutes Mit-einander möglich.
Einige Menschen denken leider anders.
Einige haben wenig Verständnis für andere Meinungen.
Manche wollen das Zusammen-Leben in unserem Land ändern.
Zum Beispiel:
die Regeln im Zusammen-Leben.
Das betrifft verschiedene Gruppen in unserer Gemeinschaft.
Das schadet den betroffenen Menschen.
Das kann das Mit-einander stören.

Manche Menschen wollen mit Gewalt andere Regeln erzwingen.
Diese Menschen nennt man Extremisten.

Extremisten sind eine Gefahr für Frieden und Freiheit.
Die Meinung von Extremisten nennt man Extremismus.
Das Beratungs-Netzwerk ist gegen Extremismus.
Das Beratungs-Netzwerk will den Zusammenhalt stärken.
Und es will ein gutes Miteinander unterstützen.

Wer ist das Beratungs-Netzwerk?
Das Beratungs-Netzwerk berät
Menschen in Mecklenburg-Vorpommern.
Es informiert über Regeln in der Politik.
Jede und jeder kann sich an der Politik beteiligen:
Deshalb berät das Beratungs-Netzwerk zu den Möglichkeiten.
Es berät auch bei Schwierigkeiten mit anderen Meinungen.
So will es das Mit-einander in M-V stärken.

In einem Netzwerk arbeiten viele Menschen zusammen.
In einem Netzwerk sind Mitarbeitende von verschiedenen
Einrichtungen und Vereinen.

Das Beratungs-Netzwerk will das Mit-einander und
die Demokratie schützen.
Es sagt: Wir können mit-einander noch stärker sein.
Jeder Mensch ist wichtig.
Ablehnung darf nicht sein.
Das Beratungs-Netzwerk will die Gründe für
ablehnendes Verhalten bekämpfen.
Es will aufmerksam machen:
Unsere Werte sind Demokratie und Toleranz.
Jede und jeder kann diese Werte unterstützen.
Jede und jeder kann Unterstützung dafür bekommen.
Deshalb berät und informiert das Beratungs-Netzwerk.
Wer kann zur Beratung kommen?
Jede und jeder kann kommen:
- Interessierte Menschen:
Sie möchten sich über die Angebote vom
Beratungs-Netzwerk informieren?
Und über dessen Werte?
Das Beratungs-Netzwerk lädt Sie ein! - Betroffene Menschen:
Sie fühlen sich bedrängt oder bedroht?
Sie erleben Ablehnung und Gewalt
aus politischen Gründen?
Dann bietet das Beratungs-Netzwerk
Unterstützung an.

- Angehörige oder Bekannte von Betroffenen:
Sie möchten Betroffene unterstützen?
Das Beratungs-Netzwerk berät. - Zeugen oder Zeuginnen:
Sie haben Ablehnung oder Gewalt mit-erlebt?
Das Beratungs-Netzwerk bietet Gespräche an.
Und es hilft weiter. - Leitende und Mitarbeitende von Einrichtungen:
Zum Beispiel:
- Von Städten oder Gemeinden.
- Von Betrieben.
- Von Kirchen.
- Von Schulen.
- Von Vereinen.
Sie haben bei der Arbeit mit ablehnendem Verhalten zu tun?
Sie möchten das Verständnis unter Mitarbeitenden fördern?
Sie möchten die Demokratie im Arbeits-Bereich schützen?
Das Beratungs-Netzwerk berät und unterstützt.
- Mitglieder von politischen Gruppen:
Manche Gruppen stören die Demokratie und Toleranz.
Sie sind Mitglied ist so einer Gruppe?
Sie möchten die Gruppe verlassen?
Das heißt: Sie möchten aus-steigen?
Dann berät und unterstützt das Beratungs-Netzwerk.

Wie ist die Beratung?
- Die Beratung ist neutral.
Das heißt:
Es berät nicht für bestimmte Parteien. - Die Beratung ist kosten-frei.
- Die Beratung ist ohne Polizei!
- Sie können vertrauen:
Die Beratenden erzählen nichts weiter.
Oder Sie selbst müssen das erlauben. - Sie können anonyme Beratung bekommen.
Das bedeutet:
Sie müssen Ihren Namen nicht nennen.
Das Beratungs-Netzwerk berät zum Beispiel:
Am Telefon oder im Internet. - Sie können auch persönlich kommen.
Dann machen Sie bitte vorher einen Termin. - Hier sind die Kontakt-Daten vom Beratungs-Netzwerk:
www.beratungsnetzwerk-mv.de/kontakt
Museum Schwerin
Museum in Schwerin wieder geöffnet

Das Staatliche Museum in Schwerin war lange geschlossen.
Jetzt ist es wieder geöffnet.
Am 30. Oktober 2025 war die große Eröffnung.
Die Minister-Präsidentin Manuela Schwesig war dabei.
Auch die Museums-Leiterin Pirko Kristin Zinnow war dabei.
Viele Menschen kamen zur Eröffnung.
Das Museum ist sehr alt.
Es liegt im Stadt-Zentrum von Schwerin.
Ganz in der Nähe sind:
• das Schloss
• das Staats-Theater
• der Schweriner See.

Das Museum gehört zum Welt-Kultur-Erbe.

Es gibt viel Neues im Museum
Das Museum wurde vier Jahre lang umgebaut.
Jetzt sieht vieles neu aus:
• Es gibt jetzt drei Eingänge.
• Es gibt ein Café für Gäste.
• Es gibt einen Buch-Laden.
• Die Fuß-Böden sind neu.
• Die Farben an den Wänden sind frisch.
• Auch das Licht ist neu.

Bildquelle: Staatliches Museum Schwerin
Es gibt jetzt mehr Platz für die Kunst-Ausstellung.
Das Museum hat zusätzlichen Raum bekommen.
So können mehr Bilder gezeigt werden.
Es gibt alte Kunst und moderne Kunst.
Manche Kunst-Werke waren früher im Lager.
Jetzt sind die Kunst-Werke in der Ausstellung.
Das Museum hat auch neue Kunst-Werke gekauft.
Alte und neue Kunst-Werke hängen neben-einander.
Das macht den Besuch spannend.

Der Eintritt im Museum ist kosten-los
Der Besuch im Museum kostet kein Geld.
Man nennt das: freier Eintritt.
4 Jahre lang ist der Eintritt kosten-los.
Eine Geld-Stiftung hat dafür viel Geld gegeben.
Die Geld-Stiftung heißt: Dorit und Alexander Otto Stiftung.
Auch das Land hat geholfen.
Die Menschen freuen sich.
In den ersten 4 Tagen
kamen 8.500 Besucherinnen und Besucher.
Jetzt können alle kommen – ganz ohne Eintritts-Geld.
So können Sie auch öfter kommen.
Oder einfach nur ins Café gehen.
Das Museum ist offen für alle.

Diese barriere-freien Angebote gibt es im Museum:
Ohne Hindernisse ins Museum
- Der Eingang hat keine Stufen.
Der barriere-freie Eingang ist an der Theater-Straße. - Im Museum gibt es Aufzüge.
Es gibt auch einen Treppen-Lift. - Im Museum gibt es barriere-freie Toiletten.
Eine Toilette ist im alten Teil.
Eine Toilette ist im neuen Teil. - Der Museums-Laden ist barriere-frei.
- Es gibt Schließ-Fächer in verschiedenen Höhen.
- Im Museum gibt es Rollstühle.
Sie können die Rollstühle ausleihen.
Hilfen im Museum

- Der Aufzug hat tastbare Schrift.
Der Aufzug hat eine Ansage. - Es gibt Schilder mit Piktogrammen.
Das sind Schilder mit Bildern. - Es gibt Tast-Objekte.
Das heißt: Sie können einige Dinge anfassen. - Es gibt Hör-Stationen.
Das heißt: Sie können etwas anhören. - Es gibt Texte in Braille-Schrift.
Braille-Schrift ist für blinde Menschen.
Es gibt die Texte auch in großer Schrift.

- Sie können eine Hör-Führung
in Leichter Sprache bekommen.
Diese Hör-Führung heißt: Audio-Guide
Das ist englisch.
Sie sprechen: Au-dio Gei-d. - Einige Informationen gibt es auch
in Gebärden-Sprache.
Führungen und besondere Angebote
- Es gibt Führungen für blinde und seh-behinderte Menschen.
- Es gibt Führungen und andere Veranstaltungen
für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten. - Es gibt Führungen und andere Veranstaltungen
für Menschen mit Demenz.
Demenz ist eine Krankheit.
Bei dieser Krankheit vergessen Menschen vieles. - Es gibt ein Lese-Tast-Hörbuch.

Das bedeutet:
Blinde Menschen können das Buch lesen.
Sie können die Bilder im Buch fühlen.
Sie können sich Texte aus dem Buch an-hören.
Das Buch ist über Kunst aus einer früheren Zeit
in den Niederlanden.
Diese Zeit heißt: Goldenes Zeit-Alter.
Das Staatliche Museum in Schwerin freut sich auf Ihren Besuch!
Wolgast Rathaus
Rathaus in Wolgast wird barriere-frei
Die Stadt Wolgast will das Rathaus umbauen.
Das Rathaus soll barriere-frei werden.
Barriere-frei bedeutet:
Alle Menschen können das Gebäude gut benutzen.
Auch Menschen mit Rollstuhl oder Gehhilfe.

Geld für den Umbau
Die Stadt bekommt Geld vom Land Mecklenburg-Vorpommern.
Das Geld kommt aus einem Programm für den Städte-Bau.
Dieses Programm hilft Städten beim Bauen und Um-Bauen.
Ein anderes Wort für Um-Bauen ist: Sanieren.
Die Stadt bekommt über eine halbe Million Euro.
Insgesamt kostet der Umbau etwa 670.000 Euro.

Das wird neu gemacht
Am Rathaus gibt es bald eine Rampe.
Dann können Menschen mit Rollstuhl besser hinein-fahren.
Es gibt auch eine automatische Tür.
So müssen die Besucher keine schwere Tür mehr aufdrücken.
Ein Aufzug wird im Rathaus eingebaut.
Dann kann man alle Stockwerke gut erreichen.
Es gibt auch barriere-freie Toiletten.
Das heißt: Die Toiletten sind groß und gut zugänglich.
Außerdem gibt es neue Sicherheits-Regeln gegen Feuer.
Das nennt man Brand-Schutz.

Das Rathaus ist schon früher saniert worden
Das Rathaus in Wolgast ist ein altes Gebäude.
Es steht in der Altstadt.
Schon in den Jahren 1999 und 2000 wurde es saniert.
Auch damals gab es dafür Geld vom Städtebau-Programm.

Barriere-freies Reisen in Koserow
Koserow ist ein Urlaubsort an der Ostsee.
Koserow liegt auf der Insel Usedom.
Das ist im Osten von Mecklenburg-Vorpommern.
Koserow hat eine besondere Auszeichnung bekommen.
Die Auszeichnung heißt: Reisen für Alle.
Das bedeutet: Viele Angebote in Koserow sind barriere-frei.
Koserow ist der dritte Ort im Land mit dieser Auszeichnung.

Was bedeutet barriere-freies Reisen?
Barriere-frei bedeutet hier:
Alle Menschen können gut reisen.
Alle Menschen können Angebote gut nutzen -
auch Menschen mit Behinderungen.

Diese barriere-freie Angebote gibt es Koserow:
In Koserow gibt es viele barriere-freie Orte.
- Es gibt eine barriere-freie Gäste-Information.
Die Gäste-Information heißt: Kur-Verwaltung Koserow.
Dort bekommen Sie Hilfe und Informationen. - Es gibt barriere-freie Hotels.
Die Zimmer sind gut erreichbar. - Es gibt barriere-freie Restaurants.
Die Wege im Restaurant sind breit. - Es gibt barriere-freie Ferien-Häuser.
- Es gibt eine barriere-freie Seebrücke.
Die Seebrücke führt bis ans Meer. - Am Strand gibt es einen Bade-Rollstuhl.
So können auch Rollstuhl-Fahrerinnen
und Rollstuhl-Fahrer baden.

- Es gibt ein barriere-freies Museum.
Das Museum ist das Kunst-Haus Otto Niemeyer-Holstein.

Es gibt einen barriere-freien Freizeit-Park.
Der Park heißt Karls Erlebnis-Dorf.
Für wen sind die Angebote gut?
Die Angebote sind gut für viele Menschen.
Für Rollstuhl-Fahrerinnen und Rollstuhl-Fahrer.

- Es gibt Wege ohne Stufen.
- Es gibt breite Türen.
- Es gibt barriere-freie Toiletten.
- Es gibt einen Bade-Rollstuhl am Strand.
Für blinde und seh-behinderte Menschen.

- Es gibt Wege mit Leitstreifen auf dem Boden.
- Es gibt gute Beschilderung mit
unterscheidbaren Farben. - Es gibt persönliche Hilfe vor Ort.
Für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.

- Es gibt Informationen in Einfacher Sprache
- Die Mitarbeitenden helfen gern.
- Viele Angebote sind gut erklärt.
Für ältere Menschen.
- Die Wege sind eben.
- Es gibt Sitz-Möglichkeiten
Koserow ist für alle da.
In Koserow sind alle willkommen.
Alle Menschen können hier Urlaub machen.
So wird Reisen für alle möglich.

Sie wollen mehr Informationen
über die barriere-freien Angebote bekommen?
Dann nehmen Sie Kontakt mit
der Kur-Verwaltung in Koserow auf.
Das ist die Adresse:
Hauptstraße 31
17459 Koserow
Das ist die Telefon-Nummer:
038375 - 204 15
Das ist die E-Mail-Adresse:
Audio-Guide:
Ein Audio-Guide ist ein Gerät -
oder ein Programm auf dem Telefon.
Menschen können damit hören.
Der Audio-Guide erklärt Dinge.
Zum Beispiel in einem Museum.
Menschen hören damit Informationen:
über Bilder oder Räume.
Menschen gehen mit dem Audio-Guide selbst herum.
Sie können eine Pause machen.
Und sie können danach weiter hören.
barriere-frei oder
Barriere-Freiheit:
Ohne Hindernisse.
Braille-Schrift:
So spricht man es: Brei-ell
Braille-Schrift ist eine Schrift zum Fühlen.
Sie ist für blinde Menschen.
Die Schrift besteht aus kleinen Punkten.
Die Punkte sind erhöht.
Blinde Menschen können die Punkte fühlen.
So können blinde Menschen lesen.
Demenz:
Demenz ist eine Krankheit.
Die Krankheit ist im Gehirn.
Menschen mit Demenz vergessen viel.
Zum Beispiel:
- Namen
- Termine
- Wege
Demenz macht auch das Denken schwer.
Auch das Sprechen kann schwer sein.
Die Krankheit kommt oft im Alter.
Menschen mit Demenz brauchen Hilfe.
Extremisten:
Extremisten sind Menschen.
Diese Menschen haben sehr starke Meinungen.
Die Meinungen sind oft gegen Regeln.
Zum Beispiel gegen die Demokratie.
Demokratie heißt:
Alle dürfen mitbestimmen.
Extremisten wollen das oft nicht.
Sie wollen andere Regeln.
Manche Extremisten benutzen auch Gewalt.
Sie bedrohen andere Menschen.
Das ist verboten.
Gebärden-Sprache:
Gebärden-Sprache ist eine Sprache.
Diese Sprache ist für Menschen ohne Hör-Sinn.
Die Menschen benutzen Hände
und das Gesicht.
Diese Menschen machen Zeichen.
Diese Zeichen heißen Gebärden.
So können diese Menschen sprechen.
Gebärden-Sprache hat eigene Regeln.
Sie ist eine richtige Sprache.
Und sie hilft Menschen ohne Hör-Sinn.
Geld-Stiftung:
Eine Geld-Stiftung ist Geld für bestimmte Zwecke.
Eine Geld-Stiftung besitzt Geld.
Das Geld gehört nicht einer Person.
Und das Geld bleibt der Geld-Stiftung lange erhalten.
Einen Teil vom Geld gibt die Geld-Stiftung weiter.
Zum Beispiel für:
• Kultur und Museen
• Bildung
• Hilfe für einzelne Menschen
Lohn-Kosten-Zuschuss:
Das ist Geld.
Der Bund gibt das Geld einem Arbeit-Geber.
Der Arbeit-Geber hat Mitarbeitende.
Und zahlt Mitarbeitenden Lohn.
Ein Teil vom Lohn ist aber zu teuer.
Dann kann der Bund helfen.
Der Bund gibt Geld für den Lohn dazu.
Das nennt man Zuschuss.
So zahlt der Arbeit-Geber weniger Lohn.
Ein Lohn-Kosten-Zuschuss ist Hilfe mit Geld.
Die Hilfe ist für Lohn von Mitarbeitenden.
Newsletter:
Man spricht das Wort: Njus-letter.
Ein Newsletter ist eine Zeitung.
Er informiert über Neuigkeiten.
QR-Code:
Man spricht das: Ku-Err-Kood.
Das ist ein Muster mit vielen schwarzen Strichen.
Das englische Wort Code bedeutet:
Eine Nachricht ist versteckt.
Das Muster sind versteckte Informationen.
Sie können ein Programm auf das Handy laden.
Mit dem Programm können Sie die Nachricht öffnen.
Es gibt einen QR-Code für den Newsletter in Leichter Sprache.
Sie haben das passende Programm?
Dann können Sie den QR-Code öffnen.
Und den Newsletter auf dem Handy hören.
Toleranz:
Toleranz heißt:
Ein Mensch lässt einen anderen Menschen so sein wie er ist.
Menschen sind verschieden.
Sie haben zum Beispiel unterschiedliche:
• Meinungen
• Religionen
• Lebensweisen
Toleranz bedeutet:
Menschen erkennen diese Unterschiedlichkeit an.
Auch wenn sie anders denken.
Welt-Kultur-Erbe:
Welt-Kultur-Erbe können besondere Orte sein.
Diese Orte sind sehr wichtig.
Die Orte zeigen Kultur.
Kultur heißt:
So leben Menschen.
Und was Menschen machen.
Zum Beispiel:
• alte Städte
• besondere Gebäude
• wichtige Plätze
Diese Orte sind geschützt.
Die ganze Welt findet:
Diese Orte sind wichtig.
Welt-Kultur-Erbe sind besondere Orte.
Die ganze Welt will diese Orte schützen.
Impressum
Herausgeberin:
Ministerpräsidentin des Landes
Mecklenburg-Vorpommern
– Staatskanzlei –
Schloßstraße 2-4
D-19053 Schwerin
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Internet: www.regierung-mv.de
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Regierungssprecher
Redaktion:
Rüdiger Buck
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