Der Newsletter Nummer 12 in Leichter Sprache

Vorwort

Liebe Leser und liebe Leserinnen!

Wir freuen uns über Ihr Interesse.
Der Newsletter in Leichter Sprache
ist ein Lese-Angebot für alle.
Der Newsletter Nummer 12 erscheint im Mai 2026.
Hier berichten wir wieder aus Mecklenburg-Vorpommern.
Alle Menschen sollen die Berichte gut verstehen.
Deshalb schreiben wir in Leichter Sprache.

Die Abbildung zeigt den Newsletter in Leichter Sprache. Auf der linken Seite ist das Landes-Logo von Mecklenburg-Vorpommern zu sehen. Neben dem Logo steht die Überschrift "News". Unter der Überschrift ist eine Zeichnung der Staatskanzlei.

Sie möchten die Berichte auf Papier lesen?
Dann können Sie den Newsletter auf Papier drucken.

Einige Wörter sind unterstrichen.
Diese Wörter sind im Wörterbuch erklärt.
Das Wörterbuch ist am Ende vom Newsletter.
Sie möchten jetzt im Wörterbuch lesen?
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Der QR-Code ist das Bild neben diesem Text.
Bitte halten Sie die Kamera vor den QR-Code.
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Wie finden Sie den Newsletter in Leichter Sprache?
Wir freuen uns über eine Antwort.
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Oder rufen Sie an!

Das ist die E-Mail-Adresse:
redaktion-leichte-Sprache@stk.mv-regierung.de

Das ist die Telefon-Nummer: 0385 58 81 04 21.

Wir wünschen viel Spaß mit dem Newsletter Nummer 12.

Newsletter Nummer 12 - Das sind die Themen:

Inklusionsprojekt an der Hochschule Neubrandenburg geht weiter

Tippen Sie hier für den Bericht zum Inklusionsprojekt.

Inklusions-Projekt an der Hochschule Neubrandenburg geht weiter

Das Projekt bekommt weiter Geld

Das Land Mecklenburg-Vorpommern gibt weiter Geld
für das Projekt „Inklusive Bildung M-V“.
Das Projekt ist an der Hochschule Neubrandenburg.
So kann das Projekt weiterarbeiten.

Das Bild zeigt eine Lehrerin und zwei studierende Personen: eine davon sitzt im Rollstuhl. Die Lehrerin steht vor einer Tafel und erklärt etwas. Die Studierenden sitzen an einem Tisch mit einem Computer. Darüber ist der Schriftzug: Hochschule Neubrandenburg.

Menschen mit Beeinträchtigungen arbeiten als Fachleute

Im Projekt arbeiten Menschen mit Beeinträchtigungen.
Das heißt:
Diese Menschen haben eine Behinderung oder
brauchen in ihrem Alltag Hilfe.
Sie haben eine Ausbildung gemacht.
Sie heißen jetzt Bildungs-Fachleute.

Das Bild zeigt mehrere Menschen an einem Tisch. Davor sitzen zwei Menschen im Rollstuhl. Alle halten Blumen in den Händen. Im Hintergrund steht der Name der Hochschule Neubrandenburg. 

Diese Fachleute erklären Studierenden, Lehrkräften,
Firmen und Behörden:
Wie können Menschen mit Behinderungen
gut lernen und arbeiten?
Was ist dabei wichtig?

Seit dem Jahr 2021 gibt es das Projekt.
Bis 2024 haben 5 Bildungs-Fachleute
ihre Ausbildung geschafft.
Sie arbeiten jetzt an der Hochschule Neubrandenburg.


Alle lernen voneinander

Wissenschafts-Ministerin Bettina Martin sagt:
Das Projekt hilft allen.

Das Bild zeigt die Ministerin Bettina Martin. Sie lächelt und schaut nach vorne. Bettina Martin trägt eine gelbe Jacke. Der Hintergrund ist hell und schlicht.
Menschen mit Beeinträchtigungen können
auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeiten.
Das heißt: Sie arbeiten in normalen Betrieben.
Und Studierende und Lehrkräfte lernen:
das ist wichtig für echte Inklusion.

Auch Firmen und Behörden können mit den Fachleuten
zusammenarbeiten.
So können sie besser verstehen,
wie Menschen mit Behinderungen leben und arbeiten.



Geld vom Land und vom Bund

Das Bild zeigt zwei Studierende an einem Tisch mit einem Laptop: eine davon sitzt im Rollstuhl. Links ist ein Beutel mit einem Euro-Zeichen zu sehen. Oben steht der Schriftzug: Inklusive Bildung Mecklenburg-Vorpommern. Rechts steht der Name von der Hochschule Neubrandenburg.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern bezahlt das Projekt.
Jedes Jahr bekommt das Projekt etwa 500.000 Euro vom Land.
Der Landtag hat im Dezember über das Geld
für die Jahre 2026 und 2027 entschieden.
Auch der Bund hilft mit Geld.
Das Geld vom Bund heißt Lohn-Kosten-Zuschuss.
Er kommt aus einem Gesetz
mit dem Namen Sozial-Gesetz-Buch 9.
Insgesamt gibt es etwa 172.000 Euro extra Geld vom Bund.

 

Das Beratungs-Netzwerk Mecklenburg-Vorpommern

Das Beratungs-Netzwerk M-V will das Miteinander stärken.
Es sagt: Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern
wollen alle gut mit-einander leben.

Das Bild zeigt mehrere Menschen von hinten. Eine Person sitzt im Rollstuhl. Alle stehen zusammen und halten die Arme hoch. Die Gruppe wirkt fröhlich und stark.

Deshalb müssen alle gut zusammen-halten.
Die Politik regelt unser Zusammen-Leben.
Nicht alle Menschen haben die gleiche Meinung zu Politik.
Das ist verständlich.
Aber alle müssen die Regeln einhalten.
Dann ist gutes Mit-einander möglich.

Einige Menschen denken leider anders.
Einige haben wenig Verständnis für andere Meinungen.
Manche wollen das Zusammen-Leben in unserem Land ändern.

Zum Beispiel:

die Regeln im Zusammen-Leben.
Das betrifft verschiedene Gruppen in unserer Gemeinschaft.
Das schadet den betroffenen Menschen.
Das kann das Mit-einander stören.

Das Bild zeigt zwei Hände. Eine Hand ist offen und zeigt nach vorne. Die andere Hand ist zu einer Faust geballt. Die Hände stehen sich gegenüber.

Manche Menschen wollen mit Gewalt andere Regeln erzwingen.
Diese Menschen nennt man Extremisten.

 

Das Bild zeigt zwei Männer und eine Frau. Die Männer tragen Sonnenbrillen. Die Frau spricht in ein Megafon. Alle heben einen Arm nach vorne. Die Personen wirken laut und aggressiv.

 

Extremisten sind eine Gefahr für Frieden und Freiheit.
Die Meinung von Extremisten nennt man Extremismus.
Das Beratungs-Netzwerk ist gegen Extremismus.
Das Beratungs-Netzwerk will den Zusammenhalt stärken.
Und es will ein gutes Miteinander unterstützen.

Das Bild zeigt einen Kreis aus vielen kurzen, geraden Linien. Die Linien sind in den Farben Blau, Grün und Gelb gehalten und liegen kreuz und quer übereinander. Sie sind unterschiedlich lang und in verschiedene Richtungen geneigt. Neben dem Bild steht „Beratungsnetzwerk Demokratie und Toleranz Mecklenburg-Vorpommern“

Wer ist das Beratungs-Netzwerk?

Das Beratungs-Netzwerk berät
Menschen in Mecklenburg-Vorpommern.
Es informiert über Regeln in der Politik.
Jede und jeder kann sich an der Politik beteiligen:
Deshalb berät das Beratungs-Netzwerk zu den Möglichkeiten.
Es berät auch bei Schwierigkeiten mit anderen Meinungen.
So will es das Mit-einander in M-V stärken.

Das Bild zeigt zwei Menschen im Gespräch. Sie sitzen sich gegenüber an einem Tisch. Über ihnen sind Sprechblasen zu sehen. Die beiden sprechen miteinander und tauschen sich aus.

In einem Netzwerk arbeiten viele Menschen zusammen.
In einem Netzwerk sind Mitarbeitende von verschiedenen
Einrichtungen und Vereinen.

Das Bild zeigt mehrere Menschen zusammen. Eine Person sitzt im Rollstuhl. Sie halten Zeichen für Frieden, Liebe und Gerechtigkeit. Die Gruppe wirkt freundlich und setzt sich für etwas ein.

Das Beratungs-Netzwerk will das Mit-einander und
die Demokratie schützen.

Es sagt: Wir können mit-einander noch stärker sein.
Jeder Mensch ist wichtig.
Ablehnung darf nicht sein. 

Das Beratungs-Netzwerk will die Gründe für
ablehnendes Verhalten bekämpfen.
Es will aufmerksam machen:
Unsere Werte sind Demokratie und Toleranz.
Jede und jeder kann diese Werte unterstützen.
Jede und jeder kann Unterstützung dafür bekommen.
Deshalb berät und informiert das Beratungs-Netzwerk.

Wer kann zur Beratung kommen?

Jede und jeder kann kommen:

  • Interessierte Menschen:
    Sie möchten sich über die Angebote vom
    Beratungs-Netzwerk informieren?
    Und über dessen Werte?
    Das Beratungs-Netzwerk lädt Sie ein!

  • Betroffene Menschen:
    Sie fühlen sich bedrängt oder bedroht?
    Sie erleben Ablehnung und Gewalt
    aus politischen Gründen?
    Dann bietet das Beratungs-Netzwerk
    Unterstützung an.

Das Bild zeigt 2 Personen. Eine Frau beugt sich zur anderen Person. Sie spricht mit dieser Person. Oben steht ein Name: „Beratungs-Netzwerk Demokratie und Toleranz. Mecklenburg-Vorpommern“. Das Bild wirkt ruhig und freundlich.

 

  • Angehörige oder Bekannte von Betroffenen:
    Sie möchten Betroffene unterstützen?
    Das Beratungs-Netzwerk berät.

  • Zeugen oder Zeuginnen:
    Sie haben Ablehnung oder Gewalt mit-erlebt?
    Das Beratungs-Netzwerk bietet Gespräche an.
    Und es hilft weiter.

  • Leitende und Mitarbeitende von Einrichtungen:
    Zum Beispiel:
    - Von Städten oder Gemeinden.
    - Von Betrieben.
    - Von Kirchen.
    - Von Schulen.
    - Von Vereinen.

Sie haben bei der Arbeit mit ablehnendem Verhalten zu tun?
Sie möchten das Verständnis unter Mitarbeitenden fördern?
Sie möchten die Demokratie im Arbeits-Bereich schützen?
Das Beratungs-Netzwerk berät und unterstützt.

  • Mitglieder von politischen Gruppen:
    Manche Gruppen stören die Demokratie und Toleranz.
    Sie sind Mitglied ist so einer Gruppe?
    Sie möchten die Gruppe verlassen?
    Das heißt: Sie möchten aus-steigen?
    Dann berät und unterstützt das Beratungs-Netzwerk.

 

Das Bild zeigt auf der rechten Seite mehrere aggressive Personen. Ein Mann hebt die Hand und sagt „Stopp“. Die Situation wirkt angespannt.

Wie ist die Beratung?

  • Die Beratung ist neutral.
    Das heißt:
    Es berät nicht für bestimmte Parteien.

  • Die Beratung ist kosten-frei.

  • Die Beratung ist ohne Polizei!

  • Sie können vertrauen:
    Die Beratenden erzählen nichts weiter. Das Bild zeigt ein Schloss. Das Schloss ist grün. In der Mitte ist ein kleines Loch. Das Bild steht für Sicherheit.
    Oder Sie selbst müssen das erlauben.

  • Sie können anonyme Beratung bekommen.
    Das bedeutet:
    Sie müssen Ihren Namen nicht nennen.
    Das Beratungs-Netzwerk berät zum Beispiel:
    Am Telefon oder im Internet.

  • Sie können auch persönlich kommen.
    Dann machen Sie bitte vorher einen Termin.

  • Hier sind die Kontakt-Daten vom Beratungs-Netzwerk:
    www.beratungsnetzwerk-mv.de/kontakt 

 

Museum Schwerin

Museum in Schwerin wieder geöffnet

Das Bild zeigt das Staatliche Museum Schwerin. Das Gebäude hat hohe Säulen und eine Treppe. Links ist ein großer Baum zu sehen.

Das Staatliche Museum in Schwerin war lange geschlossen.
Jetzt ist es wieder geöffnet.
Am 30. Oktober 2025 war die große Eröffnung.
Die Minister-Präsidentin Manuela Schwesig war dabei.
Auch die Museums-Leiterin Pirko Kristin Zinnow war dabei.
Viele Menschen kamen zur Eröffnung.

Das Museum ist sehr alt.
Es liegt im Stadt-Zentrum von Schwerin.
Ganz in der Nähe sind:
• das Schloss
• das Staats-Theater
• der Schweriner See.

Das Bild zeigt eine Karte von einer Stadt. Auf der Karte sind Orte mit Zahlen markiert. Das Museum Schwerin, das Schloss und der Schweriner See sind eingezeichnet. Neben der Karte steht erklärender Text.

Das Museum gehört zum Welt-Kultur-Erbe.

Das Bild zeigt zwei Logos. Links steht „UNESCO“. Rechts ist ein rundes Zeichen mit der Schrift: Residenz-Ensemble Schwerin. Der Hintergrund ist hell und schlicht.

Es gibt viel Neues im Museum

Das Museum wurde vier Jahre lang umgebaut.
Jetzt sieht vieles neu aus:

• Es gibt jetzt drei Eingänge.
• Es gibt ein Café für Gäste.
• Es gibt einen Buch-Laden.
• Die Fuß-Böden sind neu.
• Die Farben an den Wänden sind frisch.
• Auch das Licht ist neu.

Das Bild zeigt zwei Fotos von demselben Innenraum vom Museum: Einmal während der Renovierung und einmal danach. Viele Säulen und hohe Decken sind dort. Links ist der Raum fertig und mit einer Vitrine ausgestattet. Rechts ist der Raum noch für die Renovierung abgesperrt.

Bildquelle: Staatliches Museum Schwerin

Es gibt jetzt mehr Platz für die Kunst-Ausstellung.
Das Museum hat zusätzlichen Raum bekommen.
So können mehr Bilder gezeigt werden.

Es gibt alte Kunst und moderne Kunst.
Manche Kunst-Werke waren früher im Lager.
Jetzt sind die Kunst-Werke in der Ausstellung.
Das Museum hat auch neue Kunst-Werke gekauft.
Alte und neue Kunst-Werke hängen neben-einander.
Das macht den Besuch spannend.

Das Bild zeigt einen Raum in einem Museum. An der Wand hängen mehrere Bilder. Ein Bild zeigt ein Tier, die anderen haben große Flächen. Darunter sind Texttafeln. Der Raum hat einen Holz-Boden und wirkt ruhig.

Der Eintritt im Museum ist kosten-los

Der Besuch im Museum kostet kein Geld.
Man nennt das: freier Eintritt.
4 Jahre lang ist der Eintritt kosten-los.
Eine Geld-Stiftung hat dafür viel Geld gegeben.
Die Geld-Stiftung heißt: Dorit und Alexander Otto Stiftung.
Auch das Land hat geholfen.


Die Menschen freuen sich.
In den ersten 4 Tagen
kamen 8.500 Besucherinnen und Besucher.


Jetzt können alle kommen – ganz ohne Eintritts-Geld.
So können Sie auch öfter kommen.
Oder einfach nur ins Café gehen.
Das Museum ist offen für alle.

Das Bild zeigt zwei Eintritts-Karten. Auf den Karten steht „Eintritt frei“. Die Karten sind im rötlichen Ton.

Diese barriere-freien Angebote gibt es im Museum:

Das Bild zeigt ein Zeichen für Rollstuhl. Das Zeichen ist weiß auf blauem Hintergrund. Es steht für Barrierefreiheit. Menschen im Rollstuhl können hier gut hinkommen.

Ohne Hindernisse ins Museum

  • Der Eingang hat keine Stufen.
    Der barriere-freie Eingang ist an der Theater-Straße.

  • Im Museum gibt es Aufzüge.
    Es gibt auch einen Treppen-Lift.

  • Im Museum gibt es barriere-freie Toiletten.
    Eine Toilette ist im alten Teil.
    Eine Toilette ist im neuen Teil.

  • Der Museums-Laden ist barriere-frei.

  • Es gibt Schließ-Fächer in verschiedenen Höhen.

  • Im Museum gibt es Rollstühle.
    Sie können die Rollstühle ausleihen.

Hilfen im Museum

Das Bild zeigt drei Etagen. Zu jeder Etage gibt es Punkte in Braille-Schrift. Die Schrift ist für blinde Menschen. So können sie sich besser orientieren.

  • Der Aufzug hat tastbare Schrift.
    Der Aufzug hat eine Ansage.

  • Es gibt Schilder mit Piktogrammen.
    Das sind Schilder mit Bildern.

  • Es gibt Tast-Objekte.
    Das heißt: Sie können einige Dinge anfassen.

  • Es gibt Hör-Stationen.
    Das heißt: Sie können etwas anhören.

  • Es gibt Texte in Braille-Schrift.
    Braille-Schrift ist für blinde Menschen.
    Es gibt die Texte auch in großer Schrift.

Das Bild zeigt ein Bild an der Wand. Daneben ist ein Handy mit Ton-Zeichen. Das Handy gibt Informationen als Ton aus. So können Menschen Erklärungen zum Bild hören.

  • Sie können eine Hör-Führung
    in Leichter Sprache bekommen.
    Diese Hör-Führung heißt: Audio-Guide
    Das ist englisch.
    Sie sprechen: Au-dio Gei-d.

  • Einige Informationen gibt es auch
    in Gebärden-Sprache.

 Führungen und besondere Angebote

  • Es gibt Führungen für blinde und seh-behinderte Menschen.

  • Es gibt Führungen und andere Veranstaltungen
    für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.

  • Es gibt Führungen und andere Veranstaltungen
    für Menschen mit Demenz.
    Demenz ist eine Krankheit.
    Bei dieser Krankheit vergessen Menschen vieles.

  • Es gibt ein Lese-Tast-Hörbuch.

    Das Bild zeigt eine aufgeschlagenen Lese-Tast-Hörbuch. In dem Hörbuch steht viel Text. Links sieht man auch ein Foto von einer Person. Das Hörbuch gibt barrierefreie Informationen zu einem Thema.

Das bedeutet:
Blinde Menschen können das Buch lesen.
Sie können die Bilder im Buch fühlen.
Sie können sich Texte aus dem Buch an-hören.
Das Buch ist über Kunst aus einer früheren Zeit
in den Niederlanden.
Diese Zeit heißt: Goldenes Zeit-Alter.

Das Staatliche Museum in Schwerin freut sich auf Ihren Besuch!

 

Wolgast Rathaus

Rathaus in Wolgast wird barriere-frei

Die Stadt Wolgast will das Rathaus umbauen.
Das Rathaus soll barriere-frei werden.
Barriere-frei bedeutet:
Alle Menschen können das Gebäude gut benutzen.
Auch Menschen mit Rollstuhl oder Gehhilfe.

Das Bild zeigt das Rathaus Wolgast mit einem Turm. Vor dem Haus ist ein Warnschild mit Bauarbeiten. Ein Pfeil zeigt zu einem Zeichen für Rollstuhl. Das Bild zeigt an: hier entsteht Barrierefreiheit für Personen im Rollstuhl.

Geld für den Umbau

Die Stadt bekommt Geld vom Land Mecklenburg-Vorpommern.
Das Geld kommt aus einem Programm für den Städte-Bau.
Dieses Programm hilft Städten beim Bauen und Um-Bauen.
Ein anderes Wort für Um-Bauen ist: Sanieren.
Die Stadt bekommt über eine halbe Million Euro.
Insgesamt kostet der Umbau etwa 670.000 Euro.

Das Bild zeigt ein großes Gebäude mit Gerüst. Das Gebäude wird gebaut oder repariert. Links sieht man einen Geld-Beutel und ein Dokument. Das Bild steht für Geld und ein Bau-Programm.

Das wird neu gemacht

Am Rathaus gibt es bald eine Rampe.
Dann können Menschen mit Rollstuhl besser hinein-fahren.
Es gibt auch eine automatische Tür.
So müssen die Besucher keine schwere Tür mehr aufdrücken.

Ein Aufzug wird im Rathaus eingebaut.
Dann kann man alle Stockwerke gut erreichen.
Es gibt auch barriere-freie Toiletten.
Das heißt: Die Toiletten sind groß und gut zugänglich.

Außerdem gibt es neue Sicherheits-Regeln gegen Feuer.
Das nennt man Brand-Schutz.

Das Bild zeigt umrisshaft das Rathaus Wolgast im Hintergrund. Vorne sieht man Zeichen für eine Rampe, Toilette und Aufzug. Die Zeichen sind für Barrierefreiheit. Das Bild zeigt: Das Gebäude ist gut zugänglich.

Das Rathaus ist schon früher saniert worden

Das Rathaus in Wolgast ist ein altes Gebäude.
Es steht in der Altstadt.
Schon in den Jahren 1999 und 2000 wurde es saniert.
Auch damals gab es dafür Geld vom Städtebau-Programm.

Das Bild zeigt zwei Ansichten vom Rathaus Wolgast. Links sieht man das Rathaus früher. Rechts sieht man das Rathaus heute. Das Rathaus wurde verändert und renoviert.

 

 

Barriere-freies Reisen in Koserow

Koserow ist ein Urlaubsort an der Ostsee.
Koserow liegt auf der Insel Usedom.
Das ist im Osten von Mecklenburg-Vorpommern.

Koserow hat eine besondere Auszeichnung bekommen.
Die Auszeichnung heißt: Reisen für Alle.
Das bedeutet: Viele Angebote in Koserow sind barriere-frei.
Koserow ist der dritte Ort im Land mit dieser Auszeichnung.

Das Bild zeigt eine Karte von der Insel Usedom. Der Ort Koserow ist mit einem Pfeil-Punkt markiert. Links sieht man ein Zeichen mit Streifen in Deutschland-Farben. Das Zeichen ist ein Prüf-Zeichen. Es bedeutet Barrierefreiheit. Der Hintergrund ist hell und einfach.

Was bedeutet barriere-freies Reisen?

Barriere-frei bedeutet hier:
Alle Menschen können gut reisen.
Alle Menschen können Angebote gut nutzen -
auch Menschen mit Behinderungen.

Hier sind Zeichen für Barrierefreiheit zu sehen: für Personen im Rollstuhl, blinde Menschen und gehörlose Menschen.

Diese barriere-freie Angebote gibt es Koserow:

In Koserow gibt es viele barriere-freie Orte.

  • Es gibt eine barriere-freie Gäste-Information.
    Die Gäste-Information heißt: Kur-Verwaltung Koserow.
    Dort bekommen Sie Hilfe und Informationen.

  • Es gibt barriere-freie Hotels.
    Die Zimmer sind gut erreichbar.

  • Es gibt barriere-freie Restaurants.
    Die Wege im Restaurant sind breit.

  • Es gibt barriere-freie Ferien-Häuser.

  • Es gibt eine barriere-freie Seebrücke.
    Die Seebrücke führt bis ans Meer.

  • Am Strand gibt es einen Bade-Rollstuhl.
    So können auch Rollstuhl-Fahrerinnen
    und Rollstuhl-Fahrer baden.

Das Bild zeigt zwei Menschen am Strand. Eine Person sitzt in einem Strand-Rollstuhl. Eine andere Person schiebt den Rollstuhl ins Wasser. Im Hintergrund ist eine See-Brücke im Meer zu sehen.

  • Es gibt ein barriere-freies Museum.
    Das Museum ist das Kunst-Haus Otto Niemeyer-Holstein.

Die Grafik zeigt eine Skulptur von Otto Niemeyer-Holstein.

Es gibt einen barriere-freien Freizeit-Park.
Der Park heißt Karls Erlebnis-Dorf.

Für wen sind die Angebote gut?
Die Angebote sind gut für viele Menschen.

Für Rollstuhl-Fahrerinnen und Rollstuhl-Fahrer.

Die quadratische Abbildung zeigt im Vordergrund eine Person im Rollstuhl. Der Hintergrund ist blau. Die Abbildung weist auf Barriere-Freiheit für Rollstuhlfahrer hin.

  • Es gibt Wege ohne Stufen.
  • Es gibt breite Türen.
  • Es gibt barriere-freie Toiletten.
  • Es gibt einen Bade-Rollstuhl am Strand.

Für blinde und seh-behinderte Menschen.

Die quadratische Abbildung zeigt im Vordergrund ein durchgestrichenes Auge. Der Hintergrund ist blau. Die Abbildung weist auf Unterstützungs-Angebote für blinde Menschen hin.

  • Es gibt Wege mit Leitstreifen auf dem Boden.
  • Es gibt gute Beschilderung mit
    unterscheidbaren Farben.
  • Es gibt persönliche Hilfe vor Ort.

Für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.

Das Bild zeigt einen Menschen mit einem Buch. Auf dem Buch ist eine Hand mit einem Daumen nach oben abgebildet. Das Bild steht für Leichte Sprache.

  • Es gibt Informationen in Einfacher Sprache
  • Die Mitarbeitenden helfen gern.
  • Viele Angebote sind gut erklärt.

Für ältere Menschen.

  • Die Wege sind eben.
  • Es gibt Sitz-Möglichkeiten

Koserow ist für alle da.

In Koserow sind alle willkommen.
Alle Menschen können hier Urlaub machen.
So wird Reisen für alle möglich.

Die Abbildung für geprüfte Barrierefreiheit zeigt einen Haken. Der Haken bedeutet: Die Barrierefreiheit ist in Ordnung. Die Farben von dem Haken sind schwarz-rot-gold.

Sie wollen mehr Informationen
über die barriere-freien Angebote bekommen?

Dann nehmen Sie Kontakt mit 
der Kur-Verwaltung in Koserow auf.

Das ist die Adresse:

Hauptstraße 31
17459 Koserow

Das ist die Telefon-Nummer:

038375 - 204 15

Das ist die E-Mail-Adresse:

info@seebad-koserow.de 

Wörterbuch

Die Abbildung zeigt diese 3 schwarzen Buchstaben: A, B, C. Die Buchstaben bedeuten: Wörterbuch.

Audio-Guide:

Ein Audio-Guide ist ein Gerät - 
oder ein Programm auf dem Telefon.

Menschen können damit hören.
Der Audio-Guide erklärt Dinge.
Zum Beispiel in einem Museum.
Menschen hören damit Informationen:
über Bilder oder Räume.

Menschen gehen mit dem Audio-Guide selbst herum.
Sie können eine Pause machen.
Und sie können danach weiter hören.

barriere-frei oder
Barriere-Freiheit:

Ohne Hindernisse.

Braille-Schrift:

So spricht man es: Brei-ell
Braille-Schrift ist eine Schrift zum Fühlen.
Sie ist für blinde Menschen.
Die Schrift besteht aus kleinen Punkten.
Die Punkte sind erhöht.
Blinde Menschen können die Punkte fühlen.
So können blinde Menschen lesen.

 

Demenz:

Demenz ist eine Krankheit.
Die Krankheit ist im Gehirn.

Menschen mit Demenz vergessen viel.
Zum Beispiel:

  • Namen
  • Termine
  • Wege

Demenz macht auch das Denken schwer.
Auch das Sprechen kann schwer sein.
Die Krankheit kommt oft im Alter.
Menschen mit Demenz brauchen Hilfe.

Extremisten:

Extremisten sind Menschen.
Diese Menschen haben sehr starke Meinungen.
Die Meinungen sind oft gegen Regeln.
Zum Beispiel gegen die Demokratie.

Demokratie heißt:
Alle dürfen mitbestimmen.
Extremisten wollen das oft nicht.
Sie wollen andere Regeln.

Manche Extremisten benutzen auch Gewalt.
Sie bedrohen andere Menschen.
Das ist verboten.

Gebärden-Sprache:

Gebärden-Sprache ist eine Sprache.
Diese Sprache ist für Menschen ohne Hör-Sinn.

Die Menschen benutzen Hände
und das Gesicht.

Diese Menschen machen Zeichen.
Diese Zeichen heißen Gebärden.
So können diese Menschen sprechen.

Gebärden-Sprache hat eigene Regeln.
Sie ist eine richtige Sprache.
Und sie hilft Menschen ohne Hör-Sinn.

Geld-Stiftung:

Eine Geld-Stiftung ist Geld für bestimmte Zwecke.

Eine Geld-Stiftung besitzt Geld.
Das Geld gehört nicht einer Person.
Und das Geld bleibt der Geld-Stiftung lange erhalten.

Einen Teil vom Geld gibt die Geld-Stiftung weiter.
Zum Beispiel für:
• Kultur und Museen
• Bildung
• Hilfe für einzelne Menschen

Lohn-Kosten-Zuschuss:

Das ist Geld.
Der Bund gibt das Geld einem Arbeit-Geber.
Der Arbeit-Geber hat Mitarbeitende.
Und zahlt Mitarbeitenden Lohn.

Ein Teil vom Lohn ist aber zu teuer.
Dann kann der Bund helfen.
Der Bund gibt Geld für den Lohn dazu.
Das nennt man Zuschuss.
So zahlt der Arbeit-Geber weniger Lohn.

Ein Lohn-Kosten-Zuschuss ist Hilfe mit Geld.
Die Hilfe ist für Lohn von Mitarbeitenden.

Newsletter:
Man spricht das Wort: Njus-letter.
Ein Newsletter ist eine Zeitung.
Er informiert über Neuigkeiten.

QR-Code:

Man spricht das: Ku-Err-Kood.
Das ist ein Muster mit vielen schwarzen Strichen.
Das englische Wort Code bedeutet:
Eine Nachricht ist versteckt.
Das Muster sind versteckte Informationen.
Sie können ein Programm auf das Handy laden.

Mit dem Programm können Sie die Nachricht öffnen.
Es gibt einen QR-Code für den Newsletter in Leichter Sprache.
Sie haben das passende Programm?
Dann können Sie den QR-Code öffnen.
Und den Newsletter auf dem Handy hören.

Toleranz:

Toleranz heißt:
Ein Mensch lässt einen anderen Menschen so sein wie er ist.
Menschen sind verschieden.

Sie haben zum Beispiel unterschiedliche:
• Meinungen
• Religionen
• Lebensweisen

Toleranz bedeutet:
Menschen erkennen diese Unterschiedlichkeit an.
Auch wenn sie anders denken.

Welt-Kultur-Erbe:

Welt-Kultur-Erbe können besondere Orte sein.
Diese Orte sind sehr wichtig.
Die Orte zeigen Kultur.

Kultur heißt:
So leben Menschen.
Und was Menschen machen.

Zum Beispiel:
• alte Städte
• besondere Gebäude
• wichtige Plätze

Diese Orte sind geschützt.

Die ganze Welt findet:
Diese Orte sind wichtig.
Welt-Kultur-Erbe sind besondere Orte.
Die ganze Welt will diese Orte schützen.

Impressum

Herausgeberin:
Ministerpräsidentin des Landes
Mecklenburg-Vorpommern
– Staatskanzlei –
Schloßstraße 2-4
D-19053 Schwerin

E-Mail: redaktion-leichte-Sprache@stk.mv-regierung.de
Internet: www.regierung-mv.de

Verantwortlich:
Andreas Timm
Regierungssprecher

Redaktion:
Rüdiger Buck

Die Staatskanzlei bedankt sich für die gute Zusammenarbeit bei:

Die Abbildung zeigt die drei Logos von den beteiligten Partnern an dem Newsletter: capito Mecklenburg-Vorpommern, Lebenshilfewerk Mölln-Hagenow sowie Inklusionsdesign, Cordula Wünsche