Pegel zufrieden mit Forderungen der Verkehrsminister an Deutsche Bahn

Nr.81/18  | 19.04.2018  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Christian Pegel zeigte sich erfreut über einen Beschluss der Verkehrsministerkonferenz, mit dem sie Deutsche Bahn und Bundesregierung zu deutlich kundenorientierterem Bauen auffordert. „Baustellen führen häufig zu erheblichen Nachteilen für die Fahrgäste der Bahn, nicht selten durch Vollsperrungen von wichtigen Bahnstrecken. Das ist mit der Kundenorientierung, die sich die Bahn auf die Fahnen geschrieben hat, nicht vereinbar. Das muss sie bei ihren Planungen der Bahn künftig wesentlich verbessern, selbst wenn dies zu Kostensteigerungen führt", fasste Pegel die Forderungen der 16 Verkehrsminister der Länder zusammen, die heute und morgen in Nürnberg tagen.

Die Verkehrsministerkonferenz forderte die Bahn zudem auf, die Bäume entlang der Bahnstrecken deutlich besser auf mögliche Beeinträchtigungen bei Stürmen, Wintereinbrüchen und anderen Starkwetterereignissen vorzubereiten. "Wir brauchen jetzt ein konsequentes Pflegen und Prüfen der Bäume entlang der Bahntrassen", forderte Christian Pegel. "Es ist niemandem erklärbar, dass gefühlt jeder schwerere Sturm oder Wintereinbruch zu zahlreichen Zugausfällen durch Äste und Bäume führt", resümierte er die Kritik der Verkehrsministerkonferenz. Diese erstreckte sich auch auf die Kommunikation der Bahn mit ihren Kunden in solchen Krisensituationen. „Diese muss deutlich verbessert werden“, so Pegel - auch und vor allem im Bahnnahverkehr. Denn: „Hier trifft es besonders empfindlich die Pendlerströme, die auf verlässliche Bahnverbindungen angewiesen sind.“

Thema der Konferenz sind auch Forderungen an die Bahn für deutlich gesteigerte Bemühungen, die Bahnstrecken witterungsbeständiger zu machen.