Christian Pegel erleichtert nach Vorstellung des Konzepts für Bundesautobahngesellschaft

Nr.85/18  | 20.04.2018  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Personal und Kompetenz für die Instandhaltung der Autobahnen in Mecklenburg-Vorpommern bleiben auch nach Umstrukturierung der Autobahnverwaltung durch den Bund im Land. Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Christian Pegel äußerte nach der Vorstellung der Pläne durch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer erleichtert.

„Zusätzlich zur Infrastrukturgesellschaft in Berlin sind zehn regionale Niederlassungen mit Außenstellen geplant. Die bisherigen Standorte in M-V werden als Außenstellen der Regionalniederlassung Nord-Ost für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit Sitz in Brandenburg langfristig bestehen bleiben. Dass schafft Sicherheit für unsere Mitarbeiter im Autobahnamt in Güstrow, die bislang nicht wussten, ob sie mit dem Wechsel zum Bund auch ihren Arbeitsort verändern müssen. Auf der anderen Seite bleibt die Kompetenz für unsere eigenen Autobahnen bei uns im Land“, sagt Christian Pegel erleichtert. Wie genau die künftige Außenstelle personell ausgestattet wird, sei noch nicht geklärt. „Aber da bin ich nach dem heutigen Tag optimistisch.“

Bis zur heutigen Vorstellung des Konzepts durch Andreas Scheuer war unklar, wie sich die neue Infrastrukturgesellschaft des Bundes örtlich aufstellen will. „Nun bin ich sehr zuversichtlich, dass unsere Autobahnen langfristig weiter von Mecklenburg-Vorpommern aus verwaltet werden“, erläuterte der Vertreter des Nordostens bei der Konferenz der Verkehrsminister der 16 Bundesländer, die heute (20.4.) nach zwei Tagen in Nürnberg zu Ende geht.

Die Einrichtung des Fernstraßenbundesamts mit Hauptsitz in Leipzig betrifft Mecklenburg-Vorpommern laut Christian Pegel nicht: „Das ist die Planfeststellungsbehörde für den Autobahnbau. Die Neubauvorhaben bei uns im Land sind abgeschlossen.“ Die Autobahnmeistereien im Land wechseln ebenfalls in die Verwaltung des Bundes, bleiben aber an den bisherigen Standorten bestehen, um weiterhin schnell und wirkungsvoll die Autobahnen unterhalten und vor allem bei Eis und Schnee einen zügigen Winterdienst gewährleisten zu können.