Dritte Antragsrunde für EU-Großprogramm "Region Südliche Ostsee" eröffnet

Wirtschaftsminister strebt starke Beteiligung von Teilnehmern aus dem Land an

Nr.182/09  | 01.07.2009  | WM  | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit
Im EU-Großprogramm "Region Südliche Ostsee" (South Baltic Programme) wird am 15. Juli 2009 die dritte Antragsrunde eröffnet. Bis zum 30. September können Körperschaften ohne kommerziellen Charakter, wie z. B. Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Institutionen und gemeinnützige Initiativen ihre grenzübergreifenden Projekte einreichen. Wirtschaftsminister Jürgen Seidel appellierte an potenzielle Nutzer, die einzigartigen Möglichkeiten des EU-Förderprogramms intensiv für zukunftsträchtige Vorhaben zu nutzen. "Das EU-Programm bietet hervorragende Förderbedingungen für Akteure im Nordosten, um mit exzellenten Partnern aus unseren Nachbarländern neue Wege der Zusammenarbeit auszuloten, von der alle Seiten profitieren", betonte Jürgen Seidel.

So beteiligt sich beispielsweise der Landkreis Rügen im Rahmen des EU-Programms an der gemeinsamen Sicherung des natürlichen und kulturellen Erbes in den Gebieten um Rügen, Swinoujscie, Skane und Bornholm, mehrere Regionen arbeiten an der stärkeren Nutzung des maritimen Kulturgutes im Tourismus, und insbesondere die Hansestadt Rostock ist in ein übergreifendes Projekt zum Ausbau des autofreien Fährverkehrs eingebunden. Ein weiteres bereits bewilligtes Vorhaben mit starker Beteiligung Mecklenburg-Vorpommerns zielt darauf ab, die Stadt- und Straßenbeleuchtung auf umweltfreundliche und kostengünstige LED-Leuchten umzustellen.

In der Förderperiode 2007 bis 2013 ist Mecklenburg-Vorpommern Programmpartner in dem neuen Großprogramm "Region südliche Ostsee" mit einem Gesamtvolumen von 60,7 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Neben den Ostsee-Küstengebieten der Länder Dänemark, Schweden, Litauen und Polen umfasst das Fördergebiet die Landkreise Nordwestmecklenburg, Bad Doberan, Nordvorpommern, Rügen, Ostvorpommern, Uecker-Randow sowie die Hansestädte Wismar, Rostock, Stralsund und Greifswald. Wichtige Schwerpunktbereiche des Großprogramms sind Aktivitäten zur Unternehmensentwicklung, zum Wissens- und Know-how-Transfer zwischen öffentlichen und privaten Einrichtungen sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsanbindung. Weitere Themen sind Tourismus, Nutzung erneuerbarer Energien und Energiesparen. Das INTERREG IV A Großprogramm "Region Südliche Ostsee" gehört zu den EU-Programmen im Rahmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit.

SOUTH BALTIC PROGRAMME 2007 bis 2013 - www.southbaltic.eu

Contact Point Mecklenburg-Vorpommern, Grubenstrasse 20, 18055 Rostock

Kontakt: Valeria Jana Schwanitz, T +49 381-45 484 52 10, E valeria.schwanitz@eu.baltic.net