Schwesig dankt Zahnärzten für Erfolge beim Einsatz für Zahn- und Mundgesundheit

Nr.103  | 02.09.2011  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Für ihre erfolgreiche Zahn-Prophylaxearbeit bei Kindern und Jugendlichen hat Gesundheitsministerin Manuela Schwesig den rund 2.000 Zahnärzten im Land gedankt. Bei einer Festveranstaltung zum 20-jährigen Bestehen der Zahnärztekammer Mecklenburg-Vorpommern sagte die Ministerin heute in Warnemünde, "kein anderer Berufsstand verwirklicht den Grundsatz, Vorbeugen ist besser als Heilen, so eindrucksvoll wie die Zahnärzte. Wir haben seit der Wende beeindruckende und nachweisbare Erfolge bei der Zahn- und Mundgesundheit unserer Kinder und Jugendlichen." Dieser Erfolg sei das Ergebnis des engagierten und kontinuierlichen Einsatzes der Zahnärzte für die Prävention. Sie freue sich, so Schwesig weiter, dass die Zahnärztekammer bereits signalisiert habe, an diesem Thema dranzubleiben und sich auf diesem Ergebnis nicht ausruhen zu wollen.

"Gute Arbeit muss auch angemessen entlohnt werden", sagte die Gesundheitsministerin. Deshalb begrüße sie den Vorstoß von Sachsen-Anhalt und Thüringen, im Rahmen des Versorgungsstrukturgesetzes das Niveau der Vergütung der vertragszahnärztlichen Versorgung der neuen Länder an das Westniveau anzupassen. "Ich unterstütze diesen Vorschlag ausdrücklich. Wie in so vielen anderen Bereichen sind unterschiedliche Lohnniveaus in Ost und West 20 Jahre nach der Wende für die Menschen nicht mehr nachvollziehbar."

Die Ministerin begrüßte es, dass die Kammer der Alters- und Behindertenzahnheilkunde künftig einen stärkeren Stellenwert einräumen werde. Angesichts einer immer älter werdenden Gesellschaft sei dies eine wichtige Entscheidung, sagte die Ministerin.