Staatsbesuch in JVA

Bundespräsident Steinmeier lobt Justizvollzugsanstalt Neustrelitz

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Bundespräsident Steinmeier (rechts), seine Frau Elke Büdenbender (Mitte) sowie Justizministerin Hoffmeister in der Malerwerkstatt der JVA Neustrelitz. Foto: JM

Bundespräsident Steinmeier (rechts), seine Frau Elke Büdenbender (Mitte) sowie Justizministerin Hoffmeister in der Malerwerkstatt der JVA Neustrelitz. Foto: JM

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Gattin Elke Büdenbender haben die JVA Neustrelitz besucht. Empfangen wurden sie von Justizministerin Hoffmeister. „Es ist für unsere Bediensteten und für den gesamten Justizvollzug des Landes eine große Ehre, dass sich der Bundespräsident die Zeit nahm, nach Neustrelitz zu kommen. Wir haben eine ausgezeichnete JVA mit einer Teilanstalt für den Jugendstrafvollzug“, sagte die Ministerin. Bundespräsident Steinmeier lobte die JVA als gutes Vorbild für viele andere Justizvollzugsanstalten in Deutschland. „Eine Justizvollzugsanstalt ist vielleicht kein ganz gewöhnlicher Ort für den Besuch eines Bundespräsidenten“, aber Straftaten, Straftäter, Haft und auch die Rückkehr von Menschen nach der Haft in eine Gesellschaft sei Teil einer gesellschaftlichen Realität, die keiner ausblenden dürfe. In Neustrelitz werde engagiert und gute Arbeit geleistet. „In Neustrelitz wartet man nicht bis der Gefangene entlassen wird”, so der Bundespräsident. Frank-Walter Steinmeier sprach mit einzelnen Gefangenen. Zunächst unterhielt er sich mit Gefangenen in der Malerwerkstatt. Jonas erzählt dem Staatsoberhaupt, dass er wegen schwerer Körperverletzung und Diebstahl hier sei. Er wolle aber seine Chance nutzen, wolle eine Suchttherapie durchziehen und sich für den Malerberuf qualifizieren. Ausbildungsleiter Reinhard Mey ist optimistisch. „Jonas ist einer unserer besten.“ Frank-Walter Steinmeier lobte: „Es wird hier gearbeitet nach dem Erfahrungsgrundsatz, Strafe allein ändert noch nichts, wenn sie nicht begleitet wird mit Angeboten, die auf ein Leben nach der Haft vorbereiten.“

Der Bundespräsident und seine Frau Elke Büdenbender gingen weiter in die Sozialtherapeutische Abteilung und anschließend zur Tierfarm. Da Tiere einen besonderen Zugang zu Menschen finden können, wird diese Abteilung in der JVA sehr geschätzt. Zwei Gefangene bürsteten gerade die Esel als der Bundespräsident vorbeischaute. Eine jugendliche Gefangene präsentierte stolz in ihrem Arm ein kleines Kaninchen. „Es ist erst wenige Tage alt“, berichtete sie dem Gast im Zuchtstall, der bereits einige Europameister-Kaninchen beherbergt hat. „Wir wissen, es ist für viele Gefangene, mit denen wir gesprochen haben, eine ganz harte Arbeit an sich selbst, die sie hier verrichten müssen in Vorbereitung darauf, wieder in die Gesellschaft zurückzukehren und dort straffrei zu leben“, resümierte der Bundespräsident am Ende seines offiziellen Rundgangs vor der Presse. Ministerin Hoffmeister hob gegenüber dem hohen Besuch hervor, dass größten Wert auf Struktur und Bildung gelegt werde. „Gerade die jungen Gefangenen sollen nach ihrer Haftentlassung ihr Leben in die Hand nehmen können und mit einer Zukunft ohne neue Straftaten konstruktives Mitglied unserer Gesellschaft sein. Das ist zwar nicht immer einfach, aber niemals hoffnungslos. Unsere Bediensteten, Lehrkräfte sowie Sozialarbeiter haben engagiert Tag für Tag das Ziel der Resozialisierung der Gefangenen vor Augen.“ Der Neustrelitzer Anstaltsleiter Bernd Eggert: „Wir haben dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zeigen können, welche Maßnahmen wir den jungen Menschen bieten, damit sie erkennen, dass es sich lohnt, straffrei und gesellschaftskonform zu leben. Ob mit Tierpflege, einer Berufsausbildung im Handwerk oder in der Küche, hier legen wir die Grundlagen für das Umdenken vieler junger Strafgefangener.

Am Ende des Besuchs trugen sich Bundespräsident Steinmeier, seine Frau und Justizministerin Hoffmeister ins Gästebuch der Justizvollzugsanstalt ein.

Bundespräsident Steinmeier besucht JVA Neustrelitz am 22. August

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Gattin Elke Büdenbender haben die JVA Neustrelitz besucht. Empfangen wurden sie von Justizministerin Hoffmeister. „Es ist für unsere Bediensteten und für den gesamten Justizvollzug des Landes eine große Ehre. Bundespräsident Steinmeier lobte die JVA als gutes Vorbild für viele andere Justizvollzugsanstalten in Deutschland. In Neustrelitz werde engagiert und gute Arbeit geleistet, so der Bundespräsident. Er sprach mit einzelnen Gefangenen in der Malerwerkstatt und in der Tierfarm.

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