Woche der Justiz
Gefangenenbus und Krimi-Kritik: Ministerium öffnet die Türen
Es war volles Haus am Sonnabend, am 22. Oktober. Das Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz lud zum Tag der offenen Tür. Viele freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halfen, backten Kuchen, schmückten das Haus aus und waren am Sonnabend auch vor Ort. Rund 400 Besucherinnen und Besucher kamen zwischen 10 und 15 Uhr. Ein Anziehungspunkt war die historische Führung. Aber auch die "Krimi-Kritik" von Oberstaatsanwalt Harald Nowack und Rechtsanwalt Matthias Macht war sehr beliebt. Sie erklärten, was in den TV-Krimis tatsächlich reale Darstellung der Ermittlungsarbeiten ist. Der Justizvollzug zeigte Fußfessel, Produkte aus JVA-Werkstätten und den Gefangenenbus. Das Landesjustizprüfungsamt informierte über die Ausbildung in der Justiz. Die Referatsgruppe 13 zeigte den Fortschritt der Digitalisierung in der Justiz. Über die Vorsorgevollmacht wurde aufgeklärt. Die Verbraucherzentrale und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung informierten über verbrauchernahe Themen. Der Schöffenverband wies auf die bevorstehende Schöffenwahl hin. Der Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen beantworteten Fragen zur Streitschlichtung. Die Verkehrswacht bot zwei Fahrsimulatoren an. Die Landesbeauftragte für Frauen und Gleichstellung in der Landesregierung diskutierte mit Gästen über den Stand und die Ziele der Gleichstellung. Ministerin Bernhardt und Staatssekretär Straetmanns waren während des gesamten Tages der offenen Tür im Haus unterwegs und beantworteten viele Fragen. „Es ist schön, wie viele Menschen sich an diesem Tag die Zeit genommen haben, um zu erfahren, wie das Ministerium arbeitet, welche Themen zu uns gehören und welche Geschichte das Haus hat", so Ministerin Bernhardt.
Anlass für den Tag der offenen Tür war das Jubiläum 30 Jahre Justiz in Mecklenburg-Vorpommern. Aus diesem Anlass wurde auch der Ehrenamtspreis der Justiz aus der Taufe gehoben.
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