Backhaus zieht Gewinner des Wissensquiz anlässlich des Umwelttages

Nr.201/2016  | 10.06.2016  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Anlässlich des Umwelttages (5. Juni) fand in der Woche vom 30. Mai bis 3. Juni die größte organisierte Schülerwanderaktion in den 13 Nationalen Naturlandschaften Mecklenburg-Vorpommerns statt. Dabei wurde auf spielerische Art auch ein anspruchsvolles, nach Klassenstufen gestaffeltes Wissensquiz durchgeführt. Nun zog Umweltminister Dr. Till Backhaus die fünf Gewinner aus den richtig beantworteten Quizbögen:

  1. Preis: Klasse 8d, Gymnasium Gadebusch (1.000 Euro),
  2. Preis: Klasse 3, Grundschule „Fritz Reuter“ Warin (500 Euro),
  3. Preis: Klasse 2, Grundschule Dabel (200 Euro),
  4. Preis: Klasse 3, Evangelische Grundschule Barth (200 Euro),
  5. Preis: Klasse 4, Grundschule Stadt Usedom (100 Euro).

„Ich gratuliere allen Gewinnern sehr herzlich und hoffe, dass sich die Schülerinnen und Schüler auch weiterhin so engagiert mit ihrer Umwelt auseinandersetzen“, sagte der Minister.

„Wandern gehen klingt für viele junge Leute noch immer angestaubt. Mit unseren Umweltwanderungen haben wir in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge gezeigt, dass Wandern aufregend, vielfältig und modern sein kann. Vom Wasserwandern bis hin zu digitalen Schnitzeljagden – in unserem Land ist vieles möglich. Ganz nebenbei haben die rund 1.000 Kinder und Jugendlichen Wissenswertes über Natur und Umwelt erfahren“, so Dr. Backhaus.

Dass die Wanderungen gut angekommen sind, zeigen Beispiele aus Brüel und Anklam. In Brüel hat eine Schülerin der Regionalen Schule anlässlich einer Wanderung durch den Naturpark „Sternberger Seenland“ in Eigenregie und voller Vorfreude eine Torte mit der Aufschrift „Umweltwoche“ gebacken. Angeleitet von einer erfahrenen Rangerin zog die Schülergruppe unter anderem mit Samenbomben durchs Gelände und konnte Wachstum und Leben in der Natur hautnah erfahren.

Im Naturpark „Peenetal“ waren Schülerinnen und Schüler mit dem Paddelboot auf dem „Amazonas des Nordens“ unterwegs. Ihre Mobiltelefone ließen sie auf dem Festland zurück – für manch einen eine ungewohnte Situation. Im Tagesverlauf begannen die Kinder gemeinsam Lieder anzustimmen und nahmen sich als Gruppe völlig neu wahr. „Auch solche Erfahrungen werden durch Gemeinschaftserlebnisse in der Natur möglich.“