Fischerei – traditioneller Wirtschaftszweig mit Perspektive


Der moderne Fracht- und Fischereihafen in Rostock
© nordlicht
Der moderne Fracht- und Fischereihafen in Rostock
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Um diesen traditionellen Wirtschaftszweig fit für die Zukunft zu machen, mussten nach der Wiedervereinigung wirtschaftlich rentable Strukturen aufgebaut werden. Dabei ging es hauptsächlich um die Erneuerung von Fischereifahrzeugen, den Neubau und die Modernisierung von fischbe- und -verarbeitenden Betrieben sowie den Neubau von Aquakulturanlagen. Aber auch die Fischereihäfen an der Ostseeküste wurden ausgebaut und modernisiert.
Im Zeitraum von 1991 bis 2014 wurden mehr als 392 Mio. Euro, davon ca. 235 Mio. Euro Fördergelder, investiert.
Seit 1991 wurden
- 328 Vorhaben im Bereich Erneuerung und Modernisierung von Fischereifahrzeugen,
- 177 Vorhaben im Bereich Fischverarbeitung und -vermarktung,
- 29 Vorhaben in der Aquakultur sowie
- 63 Vorhaben im Bereich Fischereihäfen gefördert.
Der Ausbau und die Ausrüstung von Fischereihäfen ist für die infrastrukturelle Erschließung und die wirtschaftliche Entwicklung der maritimen Standorte an der Ostseeküste von entscheidender Bedeutung. Dafür wurden seit Beginn der 1990er Jahre insgesamt 92 Mio. Euro mit einem Anteil von 79 Mio. Euro an Zuschüssen investiert.
Mit über 177 Mio. Euro Investitionsvolumen hat die Fischverarbeitungsindustrie seit 1991 innerhalb des Fischereisektors am meisten investiert. Gefördert wurden diese Investitionen mit 59 Mio. Euro aus Mitteln des Landes, des Bundes und der Europäischen Gemeinschaft.
Mittlerweile zahlt sich der Erfolg aus, und ein immer größerer Anteil der Fischerei aus Mecklenburg-Vorpommern wurde als 'nachhaltig' eingestuft und zertifiziert.