Küsten- und Umweltschutz: Baltikum will von MV lernen

Nr.244/2019  | 23.09.2019  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Der Küsten- und Hochwasserschutz und der Umweltschutz in Mecklenburg-Vorpommern sind Gegenstand einer Tagung mit ausländischen Gästen, die vom 23. bis 26. September in Barth stattfindet. An der Tagung nehmen Vertreter von Städten, Gemeinden, staatlichen Einrichtungen und Nichtregierungsorganisationen aus Lettland, Russland und Deutschland teil. Geplant sind eine Vortragsveranstaltung sowie Exkursionen in verschiedene Küstenabschnitte und in den Nationalpark „Vorpommersche Boddenlandschaft“.

„Hauptthemen der Veranstaltung sind aktuelle und zukünftige Herausforderungen im Küstenschutz mit Schwerpunkt auf unsere sandigen Küsten und im Umweltschutz mit Fokus auf unsere Nationalparke“ berichtet der zuständige Minister Dr. Till Backhaus. Ziel des internationalen Erfahrungsaustausches sei es, zukunftsfähige und umweltfreundliche Maßnahmen zu diskutieren, die die natürlichen Veränderungen und die Nutzungsansprüche von Einwohnern und Touristen berücksichtigen. „Mir ist besonders wichtig, dass Vertreter von Städten und Gemeinden aus dem baltischen Raum einen Einblick in unseren Ansatz zum Erhalt der natürlichen Küstendynamik und in das Management unserer Nationalparke erhalten. Ich freue mich, dass sogar Teilnehmer aus Kaliningrad an der Veranstaltung teilnehmen“ so Backhaus.

Die Veranstaltung ist Teil einer Veranstaltungsreihe, die von der Nichtregierungsorganisation Latvian Green Movement initiiert und von der Friedrich Ebert Stiftung ideell und finanziell unterstützt wird. Die Friedrich Ebert Stiftung unterstützt den internationalen Austausch, da gerade der länderübergreifende Austausch zwischen den baltischen Staaten eine besondere Bedeutung für die weitere wirtschaftliche Entwicklung im Ostseeraum und für den Schutz der natürlichen Lebensräume der Ostsee hat. In diesem Sinne soll die Veranstaltung auch länderübergreifende Kooperationen fördern.