Wal vor Poel wird weiter eng betreut
Umweltminister Dr. Till Backhaus wird sich heute nochmals ein Bild von der Lage vor Ort machen. Der am Dienstag vor Poel gestrandete Wal habe seine Position nicht verändert, erklärt der Minister:
„Der Wal atmet alle vier bis fünf Minuten und gibt auch Laute von sich. Nach den Ostertagen sollen noch einmal Fachleute den Gesundheitszustand des Tieres begutachten. Das ist für alle weiteren Planungen wichtig. Um es dem Tier leichter zu machen, wurde gestern mit der Befeuchtung des Walrückens begonnen. Da sich die Windverhältnisse geändert haben, wurde nach eingehender Beratung entschieden, die Sprinkler so zu versetzen, dass die Befeuchtung weiter gegeben ist. Damit wird klar: Wir kümmern uns – bis zur letzten Minute. Die Walwache durch die Polizei und unsere Mitarbeitenden ist sichergestellt. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Die Situation ist für alle beteiligten physisch und psychisch sehr belastend und das Engagement nicht selbstverständlich. Ebenso bedanke ich mich bei allen, die bisher schon Konzepte zur Rettung oder Bergung des Tieres eingereicht haben. Alle ernst zu nehmenden Konzepte werden von uns sorgfältig geprüft und zwar aus technischer Sicht aber auch im Hinblick auf den Tierschutz. Da heute an vielen Orten Sirenen heulen, möchte ich, um Gerüchten entgegenzuwirken klarstellen, dass der Alarm nicht mit dem Wal im Zusammenhang steht.“





