Wettbewerb klimafreundlicher Landwirtschaftsbetrieb

In Deutschland emittiert die Landwirtschaft 8,2 Prozent der klimarelevanten Treibhausgase (THG). Rechnet man die Emissionen aus der Moornutzung hinzu, erhöht sich der Anteil auf ca. 11 Prozent.
Angesichts der Zielstellung, bis 2045 in Deutschland Klimaneutralität zu erreichen, muss somit auch die Landwirtschaft einen Anteil zur Verringerung der THG-Emissionen erbringen. 

Die Landwirtschaft ist vom Klimawandel auch selbst betroffen. Zunehmende Witterungsrisiken erhöhen die Ertrags- und Existenzrisiken der Betriebe. Für die Landwirtschaft bedeutet dies, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und ihre Produktion an den Klimawandel anzupassen.

Der Wettbewerb soll aufzeigen, dass die Landwirtschaftsbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern sich Gedanken machen, wie sie ihre THG-Emissionen senken und dass bereits Maßnahmen dafür umgesetzt werden. Eingereicht werden können Projekt- und Leistungsbeschreibungen von Maßnahmen, mit denen die Betriebe diesem Ziel in der Praxis gerecht werden. Sie sollen weitere Landwirtschaftsbetriebe zum Übernehmen dieser innovativen Lösungen anregen.

Die Wettbewerbsbeiträge mussten bis zum 25. Juni 2021 eingereicht sein.
Für besonders effiziente, innovative und auf andere Betriebe übertragbare Maßnahmen wurden insgesamt 7.500 Euro an Preisgeldern ausgelobt. Die Preisübergabe erfolgte zur MeLa 2021. (Pressemitteilung über die Preisverleihung)

Übersicht der ausgezeichneten Konzepte

Bezeichnung Format Größe
Auswertung Preisträger PDF 0,11 MB