Polizei in Gadebusch erhält neues Dienstgebäude
Neubaumaßnahme aus dem Landesprogramm „Sieben auf einen Streich“ für die Polizei vor Ort
Das Polizeirevier Gadebusch erhält ein neues Dienstgebäude. Auf dem landeseigenen Grundstück in der Ratzeburger Chaussee wird ab dem Sommer 2026 ein dreigeschossiger Neubau entstehen. Derzeit werden die Planungsunterlagen für die Baumaßnahme erstellt.
Der Neubau wird sich an dem Polizeigebäude in Heringsdorf orientieren, in dem seit Frühjahr 2017 das dortige Polizeirevier und die Außenstelle des Kriminalkommissariats Anklam untergebracht sind. Bei dem modernen Verwaltungsgebäude in Massivbauweise wurde besonderer Wert auf Nachhaltigkeit und klimagerechtes Bauen gelegt. So wurden besonders emissionsarme Baustoffe verwendet und die Energiegewinnung wird über eine auf dem Dach befindliche Photovoltaikanlage unterstützt.
Der Gadebuscher Neubau orientiert sich am Heringsdorfer Modell, das jedoch in Hinblick auf aktuelle Standards weiterentwickelt wurde. Dies verkürzt die Planungszeiten. „Durch die Orientierung am bewährten Modell Heringsdorf gelingt es uns, das Geld aus dem Bundes-Sondervermögen ‚Infrastruktur und Klimaneutralität‘ schnell vor Ort umzusetzen. Für die Gadebuscher Polizistinnen und Polizisten investieren wir insgesamt etwa 11 Mio. Euro in die Neubaumaßnahme. Nach derzeitiger Planung könnte der Einzug bereits 2028 erfolgen. So geht modernes und bürokratiearmes Bauen“, sagt Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue.
In das neue Bauprogramm „Sieben auf einen Streich“ fließen insgesamt 100 Mio. Euro aus dem Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes. Neben dem Neubau in Gadebusch orientieren sich auch vier weitere Polizeiliegenschaften am weiterentwickelten Heringsdorfer Modell. In Waren und Güstrow sind aufgrund gesonderter Anforderungen individuelle Neubauten geplant.


