Inselhafen und Seebrücke haben den Winter gut überstanden
Der Inselhafen Prerow und die neue Seebrücke haben der extremen Winter-Witterung standgehalten und haben sich im ersten Jahr ihres Bestehens voll bewährt, erklärt Umwelt- und Klimaschutzminister Dr. Till Backhaus:
„Eisschollen aus östlichen Teilen der Ostsee wurden durch den Wind in die Prerowbucht getrieben und bildeten eine Eisschicht, die den Hafen komplett einschloss. Nachdem bereits am 16. Februar die Bucht wieder eisfrei war, trieb der Wind das Eis nochmals in die Bucht und umschloss den Hafen erneut. Inzwischen ist das Gebiet eisfrei und der Hafen uneingeschränkt nutzbar“, so Backhaus.
Am 23. Februar konnte der Seenotrettungskreuzer Nis Randers, der am 04. Februar den Inselhafen verlassen hatte, seinen Liegeplatz in Prerow wieder beziehen und auch der Fischer ist in den Inselhafen zurückgekehrt und übt von hier die Fischerei aus. Über drei Wochen hatten Eismassen Hafen und Seebrücke in den Wintermodus versetzt.
„Trotz einer, aufgrund der langanhaltenden Frostperiode mit strengen Nachtfrösten, kurzzeitig zugefrorenen Versorgungsleitung, konnte die Infrastruktur durchweg voll funktionsfähig und nutzbar gehalten werden.
Und während die Eismassen auf der einen Seite den Hafenbetrieb einschränkten, sorgten sie auf der anderen Seite für einen wahren Besucheransturm. Tausende nutzen Seebrücke und Inselhafen für einen Spaziergang über das gefrorene Meer, um das seltene Naturschauspiel aus der Nähe zu sehen. Die 721 Meter lange Seebrücke bot dazu eine einmalige Gelegenheit. An keiner anderen Stelle waren vergleichbare Eindrücke zu erhalten.
Die winterliche Eispracht auf der Ostsee lockte Besucher von nah und fern. An Spitzentagen, wie den Sonntagen am 8. und 15. Februar, wurden jeweils mehr als 3.500 Besucher gezählt, mehr als an gut besuchten Hochsommertagen. Damit wurden die Seebrücke und der Inselhafen Prerow auch im Winter zu einem neuen Besucher-Hotspot in M-V“, erklärt Minister Backhaus.



