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Tag des Wolfes: 26 Rudel in MV – Land bündelt Wolfsmanagement im Ministerium

Nr.134/2026  | 30.04.2026  | LM  | Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt

 

Anlässlich des internationalen „Tag des Wolfes“ zieht das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern eine aktuelle Bilanz zum Wolfsmanagement im Land und stellt zugleich wichtige Weichen für die Zukunft. Dazu gehört auch die organisatorische Weiterentwicklung des Wolfskompetenzzentrums, dessen Arbeit künftig im Ministerium gebündelt wird.

„Der Wolf ist Teil unserer heimischen Natur. Gleichzeitig stellt seine Rückkehr uns vor neue Herausforderungen, die wir verantwortungsvoll gestalten müssen“, erklärte Umweltminister Dr. Till Backhaus.

Nach aktuellen Monitoringdaten für 2025/26 werden im Land 26 Wolfsrudel und zwei Paare (2024/25: 28 Rudel, 5 Paare, ein Einzeltier) nachgewiesen. Das laufende Monitoring zeigt, dass sich die Population stabil bleibt.

Parallel dazu ist auch die Zahl der Nutztierschäden gestiegen. Seit 2007 wurden landesweit mehr als 3.000 Nutztiere bei Wolfsübergriffen getötet oder verletzt. Die Kompensationszahlungen summieren sich auf über 270.000 Euro.

„Diese Entwicklung zeigt, dass wir den Schutz des Wolfs und die berechtigten Interessen der Weidetierhalter gemeinsam denken müssen. Unser Ziel ist ein funktionierendes Wolfsmanagement, das beides in den Blick nimmt“, so Backhaus.

Das bisher in Jasnitz angesiedelte Wolfskompetenzzentrum wird künftig organisatorisch in das Ministerium integriert. Die Aufgaben des Kompetenzzentrums bleiben dabei unverändert erhalten. Dazu gehören insbesondere das Monitoring, die Beratung von Tierhalterinnen und Tierhaltern sowie die Bewertung von Vorfällen.

Die Bündelung erfolgt vor dem Hintergrund veränderter rechtlicher und fachlicher Rahmenbedingungen. Der Wolf wurde in das Bundesjagdrecht aufgenommen, zugleich arbeitet Mecklenburg-Vorpommern derzeit an einem eigenen Wolfsmanagementplan.

„Wir reagieren damit auf neue Anforderungen im Umgang mit dem Wolf. Mit der Bündelung im Ministerium stellen wir sicher, dass fachliche Expertise, rechtliche Bewertung und politische Steuerung noch enger verzahnt sind“, betonte Backhaus.

Ziel ist es, Entscheidungswege zu verkürzen, Abläufe zu verbessern und die Handlungsfähigkeit im Wolfsmanagement weiter zu stärken. Das Kompetenzzentrum bleibt dabei eine zentrale Schnittstelle zwischen Naturschutz, Landwirtschaft und Verwaltung.

Rechtlich bleibt der Wolf eine streng geschützte Art nach europäischem und nationalem Recht. Eingriffe sind nur unter engen Voraussetzungen möglich und müssen fachlich begründet sowie rechtssicher umgesetzt werden.

Neben Monitoring und Schadensausgleich setzt das Land weiterhin auf Prävention. Dazu zählen Förderprogramme für Herdenschutzmaßnahmen sowie die gezielte Beratung von Tierhalterinnen und Tierhaltern.

Abschließend warb der Minister für einen sachlichen Umgang mit dem Thema: „Der Wolf polarisiert. Umso wichtiger ist es, dass wir faktenbasiert diskutieren und praktikable Lösungen entwickeln. Unser Anspruch ist es, sowohl dem Artenschutz als auch den Interessen der Menschen im ländlichen Raum gerecht zu werden.“

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Land fördert Tierwohl, Wettbe­werbsfähigkeit und Klimaschutz

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07.08.2026  | LM  | Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt

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In Mecklenburg-Vorpommern wurden im Jagdjahr 2025/2026 insgesamt 153.308 Stücken Schalenwild erlegt. Das Streckenergebnis insgesamt liege über dem zehnjährigen Mittel und steige im Vergleich zum Vorjahr um 18,71 Prozent, erklärt der für die Jagd in MV zuständige Agrarminister Dr. Till Backhaus, der sich mit einem Dank an die Jägerschaft wendet:

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Innerhalb Deutschlands stellt Mecklenburg-Vorpommern bis heute nach Brandenburg das alleenreichste Bundesland dar. Mindestens 4.374 km gesetzlich geschützter Alleen und einseitiger Baumreihen kommen außerhalb geschlossener Ortschaften an allen Straßen und ländlichen Wegen vor.

05.08.2026  | LM  | Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt

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Mecklenburg-Vorpommern bildet mit dem „Institut zur Ausbildung von Moorspezialisten (IMS)“ am Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie MV (LUNG) seit April 2025 in einem Modellvorhaben im Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz 20 zertifizierte Moorspezialistinnen und Moor­spezialisten aus,

05.08.2026  | LM  | Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt

Backhaus: MV investiert 36,8 Mio. Euro in Hochwasserschutz der Elbe

Umwelt- und Klimaschutzminister Dr. Till Backhaus hat sich am Morgen über den Stand einer Hochwasserschutzmaßnahme bei Boizenburg informiert. Dabei handelt es sich um ein mehr­jähriges Verbundprojekt, dass rund 36,8 Mio. Euro kosten wird.

04.08.2026  | LM  | Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt

Sonnenblumenanbau in MV legt deutlich zu

Der Anbau von Sonnenblumen in Mecklenburg-Vorpommern erlebt in diesem Jahr einen deutlichen Aufschwung. Nach den aktuellen Meldungen der landwirtschaftlichen Betriebe wächst die Kulturpflanze 2026 auf rund 7.000 Hektar und damit auf einer mehr als doppelt so großen Fläche wie im Vorjahr.

03.08.2026  | LM  | Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt

PRESSEEINLADUNG:Hochwasserschutz Elbe

Umwelt- und Klimaschutzminister Dr. Till Backhaus besucht am Mittwoch (05.08.2026) die Baustelle der Deichrückverlegung bei Boizenburg. Im Anschluss stellt er sich Medienvertreterinnen und Medienver­tretern zu Fragen des Hochwasserschutzes an der Elbe.

31.07.2026  | LM  | Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt

Kompetenzzentrum Ökowertpapiere: Drei Millionen Euro für natürlichen Klimaschutz

Immer mehr Unternehmen und Privatpersonen investieren freiwillig in den natürlichen Klimaschutz in Mecklenburg-Vorpommern. Die „Ökowertpapiere“ MoorFutures, Waldaktie, HeckenScheck und StreuobstGenussschein erfreuen sich einer anhaltend hohen Nachfrage. Seit Sommer 2025 konnten über das Kompetenzzentrum „Ökowertpapiere“ rund drei Millionen Euro privates Kapital für naturbasierte Klimaschutzmaßnahmen eingeworben werden.

31.07.2026  | LM  | Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt

Tote Robben: Vorläufige Untersuchungen zeichnen differenziertes Bild

Das Deutsche Meeresmuseum hat dem Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt heute die vorläufigen Ergebnisse der Untersuchungen zu den tot aufgefundenen Kegelrobben an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns übermittelt. Es wurden zehn der insgesamt zwanzig im Zeitraum zwischen Mai und Juli gemeldeten Totfunde untersucht. Zehn weitere Tiere konnten aufgrund ihres Zustands oder der Fundumstände nicht geborgen werden. Die Ergebnisse sind ausdrücklich vorläufig. Außerdem befanden sich alle untersuchten Tiere bereits in einem fortgeschrittenen Verwesungszustand. Dadurch ist eine eindeutige Einordnung der Todesursachen vielfach nur eingeschränkt möglich.

30.07.2026  | LM  | Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt

20. Welt-Ranger-Tag: Ausflugstipps für Nationale Naturlandschaften MV

Ob im Darßer Wald, an der Ostseeküste oder in den Mooren Mecklenburg-Vorpommerns – 97 von bundesweit 850 Rangerinnen und Ranger sorgen hierzulande jeden Tag dafür, dass Natur geschützt und gleichzeitig erlebbar bleibt. Anlässlich des Welt-Ranger-Tages am 31. Juli würdigt Mecklenburg-Vorpommern dieses Engagement mit zahlreichen Veranstaltungen in den Nationalen Naturlandschaften.