15 Jahre Lindenschule Lübtheen: Erfolgsmodell für Bildung und ländliche Entwicklung
Mit einem Festakt hat die Lindenschule Lübtheen heute ihr 15-jähriges Bestehen gefeiert. Zu den Gratulanten gehörte auch Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt, Dr. Till Backhaus. In seinem Grußwort würdigte er die Schule als wichtigen Bildungsstandort und als Beispiel für die erfolgreiche Entwicklung des ländlichen Raums in Mecklenburg-Vorpommern.
„Eine gute Schule ist weit mehr als ein Ort des Lernens. Sie ist Treffpunkt, Identifikationsort und Zukunftswerkstatt einer ganzen Region. Wer starke ländliche Räume will, muss in Bildung investieren. Die Lindenschule zeigt eindrucksvoll, wie sich dieser Einsatz auszahlt“, sagte Backhaus.
Die heutige Lindenschule entstand aus der Zusammenlegung der ehemaligen Grundschule und Realschule in Lübtheen. Mit Unterstützung von Fördermitteln aus der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) wurde der Schulstandort grundlegend saniert, erweitert und zu einem modernen Schulzentrum entwickelt. Das Gebäude wurde in Passivbauweise umgestaltet und wird vollständig mit Erdwärme beheizt.
Allein für den Umbau und die energetische Sanierung der Schule wurden Investitionen von rund 4,75 Millionen Euro realisiert. Davon entfielen 500.000 Euro auf die ILE-Förderung sowie weitere erhebliche Mittel aus Programmen für die energetische soziale Infrastruktur und den Klimaschutz.
„Die Lindenschule ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wir mit einer klugen Förderung mehrere Ziele gleichzeitig erreichen können: bessere Bildungsbedingungen für junge Menschen, mehr Lebensqualität für Familien und eine nachhaltige Entwicklung unserer Städte und Gemeinden“, betonte der Minister.
Neben der Schule wurden in den vergangenen Jahren weitere Projekte rund um den Bildungs- und Freizeitstandort gefördert. Dazu gehören der Umbau der Sporthalle zu einer modernen Freizeithalle, die Gestaltung eines Schulgartens als Erlebnisnaturgarten sowie die Sanierung des Schulsportplatzes. Insgesamt flossen allein für diese Maßnahmen mehr als 940.000 Euro an Fördermitteln in den Standort Lübtheen.
Backhaus hob hervor, dass die Entwicklung des ländlichen Raums für die Landesregierung weiterhin höchste Priorität besitzt:
„Unser Ziel ist klar: Junge Menschen sollen auch außerhalb der großen Städte beste Bildungs- und Entwicklungschancen vorfinden. Dafür brauchen wir moderne Schulen, attraktive Freizeitangebote, leistungsfähige Infrastruktur und engagierte Menschen vor Ort. Die Lindenschule steht beispielhaft für diesen Anspruch.“
Der Minister dankte der Schulleitung, den Lehrkräften, den Eltern sowie den kommunalen Verantwortlichen für ihr langjähriges Engagement. Besonders würdigte er die Rolle der Schule als festen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in der Region.
„15 Jahre Lindenschule bedeuten 15 Jahre Bildungsarbeit, Gemeinschaft und Zukunftsgestaltung. Ich wünsche der Schule, ihren Schülerinnen und Schülern sowie allen Beschäftigten weiterhin viel Erfolg und eine gute Entwicklung.“
Hintergrund:
Die Lindenschule Lübtheen besteht seit 2011 als Regionale Schule mit Grundschulteil. Sie entstand durch die Zusammenführung bestehender Schulstandorte und wurde mit Unterstützung der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) umfassend modernisiert. Der heutige Schulcampus gilt als eines der bedeutendsten Bildungsprojekte der Stadtentwicklung in Lübtheen.



