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Backhaus fordert: Wolfsmanagement zügig auf den Weg bringen

Nr.011/2026  | 14.01.2026  | LM  | Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt

 

Der Bundestag berät heute (14.01.2026) über den von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf zur Änderung des Bundesjagdgesetzes und des Bundesnaturschutzgesetzes. Im Fokus stehen dabei die Regelungen zur zukünftigen Bejagung der Wölfe in Deutschland. Die wolfreichen Länder, darunter Mecklenburg-Vorpommern, sehen erheblichen Änderungsbedarf an dem Entwurf, erklärt Agrar- und Umweltminister Dr. Till Backhaus:

„Die Länder wurden bei der Erarbeitung des Entwurfes nicht einbezogen. Das war ein Fehler, der nun unnötig Zeit kosten wird. Zeit, die mit Verhandlungen vergeudet wird, statt endlich ins Handeln zu kommen. Das beginnt bei den Jagdzeiten, für die nicht der Bund zuständig ist, sondern die Länder. Und es geht weiter damit, dass die geplanten Regelungen eben nicht die Rechtssicherheit gewährleisten, die wir brauchen, um auffällige Wölfe zu entnehmen. Ebenso ist nicht geregelt, wie die Managementpläne der Länder koordiniert werden sollen, damit am Ende nicht der günstige Erhaltungszustand der Art Wolf gefährdet wird, was dann wieder eine Bejagung unmöglich machen würde. Problematisch ist ebenso, dass der strenge Schutzstatus des Wolfs im Bundesnaturschutzgesetz erhalten bleiben soll. Das haben wir immer abgelehnt, weil es den Wolf zu einem „Doppelrechtler“ macht, was für mehr Bürokratie und weniger Rechtssicherheit führt. Die Regelungen zu Verhinderung einer Hybridisierung sind nicht weitgehend genug. Hier muss nachgebessert werden, indem auf Anordnung durch die zuständige Behörde zum Beispiel eine vom Hund beschlagene Wolfsfähe erlegt werden darf. Wieder mal müssen die Länder den Bund zum Jagen tragen, fürchte ich“, so Backhaus, der ankündigt, über den Bundesrat auf die Ausgestaltung der Gesetze Einfluss nehmen zu wollen.

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14.01.2026  | LM  | Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt

Backhaus fordert: Wolfsmanagement zügig auf den Weg bringen

Der Bundestag berät heute (14.01.2026) über den von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf zur Änderung des Bundesjagdgesetzes und des Bundesnaturschutzgesetzes. Im Fokus stehen dabei die Regelungen zur zukünftigen Bejagung der Wölfe in Deutschland.

14.01.2026  | LM  | Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt

Bundesweiter Schulwettbewerb „Energiesparmeister 2026“ startet

Welche Schule in Mecklenburg-Vorpommern überzeugt 2026 mit ihrem Klimaschutzprojekt? Der bundesweite Schulwettbewerb Energiesparmeister 2026 startet im Januar erneut. Die Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV) übernimmt auch in diesem Jahr die Landespatenschaft für den Wettbewerb in Mecklenburg-Vorpommern - erstmals über ihr Beratungsangebot für Unternehmen MVeffizient.

13.01.2026  | LM  | Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt

Mecklenburg-Vorpommern ist offizieller Partner der 100. Grünen Woche

Ein Höhepunkt zum Start des Jahres: Mecklenburg-Vorpommern ist 2026 offizieller Partner der Grünen Woche, der Weltleitmesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau.

13.01.2026  | LM  | Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt

MV drückt bei Düngeregelung auf das Tempo

Anlässlich der bevorstehenden Konferenz der Agrarstaats­sekretäre am 14. Und 15. Januar in Berlin, fordert Mecklenburg-Vorpommerns Agrar- und Umweltminister Dr. Till Backhaus mehr Tempo bei der Neuregelung der Düngevorschriften:

09.01.2026  | LM  | Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt

Termine Minister Dr. Backhaus vom 12. bis 18. Januar 2026

In der kommenden Woche, vom 12. bis 18. Januar 2026, nimmt Dr. Till Backhaus, Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt MV, folgende presserelevante Termin wahr:

08.01.2026  | LM  | Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt

Runder Tisch Saatgutwirtschaft: Backhaus hebt internationale Bedeutung MVs vor

Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt, Till Backhaus, hat heute am Runden Tisch des Saatgutverbandes Mecklenburg-Vorpommern in Neubukow teilgenommen. Im Mittelpunkt des Austausches standen die wirtschaftliche Lage der Saatgutwirtschaft, aktuelle agrarpolitische Weichenstellungen sowie die Bedeutung Mecklenburg-Vorpommerns als Saatgutstandort im nationalen und internationalen Kontext.

08.01.2026  | LM  | Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt

Boot im Ziegelinnensee Schwerin gesunken

Am 07.01.2026 hat die Wasserschutzpolizei Schwerin das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg (StALU WM) als zuständige untere Wasserbehörde darüber informiert, dass ein an der Kaimauer im Ziegelinnensee befestigtes Boot auf Grund gelaufen ist.

08.01.2026  | LM  | Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt

MV stärkt Ostseeschutz und setzt auf wissenschaftlich fundierte Lösungen

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus tauscht sich am Nachmittag mit dem Geschäftsführer der Firma Baltic Taucherei- und Bergungsbetrieb Eyk-Uwe Pap intensiv zu aktuellen umweltrelevanten Themen aus. Im Mittelpunkt steht die Munitionsräumung vor Boltenhagen, neue technische Ansätze zur Sanierung von Gewässern sowie Fragen der Ölwehrvorsorge in der Ostsee.

07.01.2026  | LM  | Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt

Mercosur-Debatte – Backhaus wirbt für sachliche Einordnung und wirksame Entlastungen

Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus hat heute an seinem Dienstsitz in Schwerin mit Vertreterinnen und Vertretern des Vereins Land-schafft-Verbindung und der Initiative die FREIEN BAUERN über die aktuelle Situation der Landwirtschaft gesprochen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die wirtschaftliche Lage der Betriebe, internationale Handelsfragen wie das MERCOSUR-Abkommen mit den Staaten Brasilien, Argentinien Paraguay und Uruguay, sowie die CO₂-Bepreisung, der Bürokratieabbau und neue europäische Vorgaben, unter anderem zur Bodenüberwachung und -resilienz.

29.12.2025  | LM  | Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt

400 Millionen Euro EU-Fördermittel fristgerecht auf den Konten der Landwirte

Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat die Auszahlung zentraler EU-Agrarfördermittel fristgerecht auf den Weg gebracht. Sowohl die Direktzahlungen der ersten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) als auch die Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen (AUKM) der zweiten Säule wurden termingerecht an die landwirtschaftlichen Betriebe ausgezahlt. Insgesamt profitieren die Betriebe im Land von Fördermitteln in Höhe von rund 396 Millionen Euro.