Elektronische Akte

Spätestens ab dem 1. Januar 2026 wird die elektronische Aktenführung an die Stelle der seit Jahrhunderten genutzten Papierakten treten.

Für Mecklenburg-Vorpommern ist die elektronische Aktenführung in der Verordnung zur elektronischen Aktenführung bei den Gerichten (EAktVO M-V) geregelt (GVOB1. 2018, S. 307) sowie in der dazugehörigen Verwaltungsvorschrift zu § 1 der Verordnung zur elektronischen Aktenführung bei den Gerichten (EAktVV M-V), nebst 2. Änderung der EAktVV M-V vom 11. Februar 2019..

Die Vorteile der Nutzung einer führenden eAkte sind vielfältig:

  • Die eAkte ist übersichtlich. Die elektronische Gerichtsakte bietet neue Möglichkeiten zum Anordnen, Gliedern und Bearbeiten. Anmerkungen und Markierungen können virtuell angebracht werden. Es ist einstellbar, wer die Markierungen lesen kann.
  • Die eAkte ist mobil. Ob im Gericht, beim Ortstermin oder zu Hause- die elektronische Gerichtsakte ist immer bei Ihnen, denn sie ist auf mobilen Geräten leicht und handlich jederzeit nutzbar und lesbar.
  • Die eAkte ist einfach & schnell. Die elektronische Gerichtsakte steht beliebig vielen Bearbeitern zeitgleich zur Verfügung. Es entfallen lange Wartezeiten und Wege. Akteneinsicht kann elektronisch gewährt werden.
  • Der Inhalt der eAkte ist elektronisch durchsuchbar. Mühsames Blättern entfällt.
  • Nur berechtigte Personen können die eAkte lesen und/oder verändern.
  • Die Digitalisierung schafft moderne, zeitgemäße Arbeitsplätze. Dies ist auch ein Beitrag im Wettbewerb um qualifizierten Nachwuchs.

An der Einführung der elektronischen Aktenführung in den Gerichten und Staatsanwaltschaften, arbeitet die im Gemeinsamen IT-Betrieb für die Gerichte, Staatsanwaltschaften und das Justizministerium angesiedelte Projektgruppe mit Hochdruck.

Am 3. September 2018 konnte bereits in einer erstinstanzlichen Zivilkammer am Landgericht Rostock die Pilotierung erfolgreich gestartet werden. Mit einer guten Vorbereitung, wie z.B. der Ausgestaltung organisatorischer Abläufe, der notwendigen technischen Ausstattung der Arbeitsplätze und Sitzungssäle und einer praxisnahen, zielgerichteten Aus-und Fortbildung aller Mitarbeiter wird der Übergang in die Phase der sogenannten „elektronischen Justiz“ oder kurz „eJustiz“ sicher gut gemeistert werden.

Betreuungsrecht

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Ausführliche Informationen zur Vorsorgevollmacht

weitere Informationen

SED-Opferrente

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Justizvollzug

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Justizvollzugsanstalten /
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JUSTIZPORTAL

JUSTIZPORTAL.jpg (Externer Link: www.mv-justiz.de)

Die Gerichte und Staatsanwaltschaften in M-V

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