Opferschutz

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Die Beauftragte in der Justiz für die Opferhilfe, Ulrike Kollwitz. (Foto: JM)

Die Beauftragte in der Justiz für die Opferhilfe, Ulrike Kollwitz. (Foto: JM)

Mecklenburg-Vorpommern hat eine Opferhilfebeauftragte der Justiz.

Ulrike Kollwitz und ihr Team erreichen Sie im Haus der Justiz in Rostock, August-Bebel-Straße 15.
Telefon: (0381) 241 2000
Internet: www.mv-justiz.de/opferhilfe

Zur ->Pressemitteilung

Der Opferschutz / die Opferhilfe

Die Aufgabe des Strafrechts ist primär die Aufklärung und Ahndung von Straftaten. Diese Zielsetzung führte in der Vergangenheit zu einer starken Täterorientierung im System der Strafrechtspflege. Neben der Überführung, Bestrafung und Resozialisierung (Hinweis auf Thema Strafvollzug und Soziale Dienste) des Straftäters wurde das Opfer nahezu ausschließlich in seiner Rolle als Beweismittel wahrgenommen. Seine psychische und physische Hilfebedürftigkeit wurde zu wenig beachtet. Eine Verbesserung des Opferschutzes und der Opferhilfe war dringend erforderlich, zum Beispiel durch verstärkte Nutzung des Täter-Opfer-Ausgleichs, verbesserte Beratung und Entschädigung.

Der Gesetzgeber hat in den vergangenen 30 Jahren einiges für die Stärkung der Opferrechte im Strafverfahren getan und dafür Sorge getragen, dass der Opferschutz nun seinen festen Platz in der Strafprozessordnung hat:

  • Opferentschädigungsgesetz (1985)
  • das 1. Gesetz zur Verbesserung der Stellung des Verletzten im Strafverfahren (1986)
  • das Verbrechensbekämpfungsgesetz (1994)
  • das 2. Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten (1993)
  • das Gesetz zum Schutz von Zeugen im Strafverfahren und zur Verbesserung des Opferschutzes (Zeugenschutzgesetz) (1998)
  • das Gesetz zur strafrechtlichen Verankerung des Täter-Opfer-Ausgleichs (1999)
  • die Opferrechtsreformgesetze (2004 und 2009)
  • Änderung des Bundeszentralregistergesetzes ("Erweitertes Führungszeugnis") (2010)
  • Gesetz zur Stärkung der Rechte von Opfern sexuellen Missbrauchs (StORMG) (2013)
  • Gesetz zur Stärkung der Opferrechte im Strafverfahren (3. Opferrechtsreformgesetz) (2015)

 

Das Wichtigste zu den aktuellen Gesetzesänderungen 2010, 2013 und 2015:

 

Opferprojekte der Justiz in Mecklenburg-Vorpommern

 

Weitere Informationen zum Thema:

Publikationen und Dokumente

Publikationen

Psychosoziale Prozessbegleitung

Seit 2010 wird in Mecklenburg-Vorpommern minderjährigen Opfern von Gewalt- oder Sexualstraftaten psychosoziale Prozessbegleitung angeboten. Seit 2017 gibt es einen bundesweiten gesetzlichen Anspruch. Dank der Vorreiterrolle unseres Landes wird somit der Opferschutz in ganz Deutschland gestärkt.

Merkblatt für Opfer einer Straftat

Betreuungsrecht

Fotolia_30233868_Subscription_Monthly_XXL.jpg (Interner Link: weitere Informationen)

Ausführliche Informationen zur Vorsorgevollmacht

weitere Informationen

SED-Opferrente

2013-07-09 BStU HRO 01.jpg (Interner Link: SED Opferrente)

Erhalte ich die Zuwendung?

SED Opferrente

Justizvollzug

portal-Bützow-04.jpg (Externer Link: Portal Straffälligenarbeit)

Justizvollzugsanstalten /
Bildungsstätte / LaStar

Portal Straffälligenarbeit

JUSTIZPORTAL

JUSTIZPORTAL.jpg (Externer Link: www.mv-justiz.de)

Die Gerichte und Staatsanwaltschaften in M-V

www.mv-justiz.de