Landesregierung macht Weg für Verhandlungen über Ludwigsburg frei

Nr.275/2017  | 12.12.2017  | MP  | Ministerpräsidentin

Die Landesregierung hat in ihrer heutigen Sitzung das Bildungsministerium und das Finanzministerium beauftragt, Verhandlungen mit dem Bund, der Hansestadt Greifswald und den weiteren Stiftern der Stiftung Pommersches Landesmuseum aufzunehmen. Ziel ist es, Schloss Ludwigsburg zu sanieren und als Museum in die Stiftung Pommersches Landesmuseum einzugliedern. 

„Wir wollen, dass Schloss Ludwigsburg wieder in altem Glanz erstrahlt und für die Öffentlichkeit als Museum zugänglich ist. Das setzt voraus, dass alle Beteiligten mithelfen, damit dieses für ganz Vorpommern wichtige Vorhaben gelingt“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig im Anschluss an die heutige Kabinettssitzung. 

„Schloss Ludwigsburg ist nicht nur für die touristische Entwicklung wichtig, sondern gerade auch für die regionale Identität“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann. Der Staatssekretär dankte dem Förderverein Schloss Ludwigsburg, der sich über viele Jahre in ehrenamtlicher Arbeit um das Schloss gekümmert und für eine Sanierung gekämpft hat. „Die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen sind ein wichtiger Baustein für die weitere Stärkung Vorpommerns. Das Wiedererstrahlen des stolzen Pommernschlosses Ludwigsburg steht symbolisch für die Gesamtentwicklung Vorpommerns.“ 

Voraussetzung für die Sanierung von Schloss Ludwigsburg ist laut Kabinettsbeschluss, dass die bisherigen Eigentümer bereit sind, die für die Umsetzung des Vorhabens erforderlichen Flächen zu einem symbolischen Kaufpreis abzugeben. „Dazu hat es bereits erste Gespräche und die Unterzeichnung einer Absichtserklärung gegeben, die uns zuversichtlich machen“, sagte Dahlemann. „Das ist ein guter Start für die Gespräche zur Sanierung von Schloss Ludwigsburg.“