Vorpommern

Den östlichen Landesteil gemeinsam weiter voranbringen

Parlamentarischer Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann Details anzeigen

Parlamentarischer Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann

Parlamentarischer Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann

Parlamentarischer Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann

Die Landesregierung legt in dieser Wahlperiode ein besonderes Augenmerk auf den Landesteil Vorpommern. Trotz Fortschritten in den vergangenen Jahren ist die Wirtschafts­kraft nach wie vor niedriger und die Arbeits­losigkeit höher als in Mecklenburg.

Um sich der Lage, der Probleme und spezifischen Herausforderungen in Vorpommern besonders zu widmen, ist in dieser Wahlperiode erstmals ein Parlamen­tarischer Staatssekretär für Vorpommern berufen worden:

Patrick Dahlemann ist Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger sowie die wichtigsten Akteure der Gesell­schaft. Er engagiert sich in besonderer Weise als Kümmerer vor Ort und setzt sich zugleich als Interessens­vertreter Vorpommerns am Kabinetts­tisch ein.

Vorpommern weiterzuentwickeln ist Aufgabe und Ziel der gesamten Landesregierung:

Eine Lenkungsgruppe aller Staatssekretäre soll sämtliche Aktivitäten besser koordinieren. Durch den neuen Vorpommern-Fonds sollen kleine Projekte, die nicht in sonstige Förder­programme passen, besser unterstützt werden. Ziel ist ferner, drei bis vier Großprojekte auf den Weg zu bringen, die Vorpommern wirtschaftlich, kulturell und sozial weiter voranbringen. Für diese Vorhaben möchte die Landesregierung mit den Bürgerinnen und Bürgern in einen intensiven Dialog treten.

Weitere Vorpommern-Themen

Besuch der Peene-Werft und des Kreiskrankenhauses in Wolgast

Gemeinsam mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig besuchte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann am 6. September 2017 die Peene-Werft sowie das Kreiskrankenhaus in Wolgast.

Fachkräftetag

Mit einem Besuch der Firma ME-LE-Energietechnik in Torgelow hat der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann am 11. August 2017 seine zweiwöchige Vorpommerntour abgeschlossen. Bei seinem Besuch informierte sich der Staatssekretär über die Fachkräfte­sicherung im Unternehmen und führte ein Gespräch mit deutschen und polnischen Auszubildenden und Studierenden, die bei ME-LE einen dualen Studiengang absolvieren. Außerdem sprach Dahlemann mit Beschäftigten, die einige Jahre außerhalb Mecklenburg-Vorpommerns gelebt haben und nun ins Land zurückgekehrt sind.

Kulturtag

Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann widmet sich am 10. August 2017 auf seiner Vorpommerntour der Kultur. Er besuchte das Museum Atelier Otto Niemeyer-Holstein bei Koserow, das Runge-Haus in Wolgast sowie das Otto-Lilienthal-Museum in Anklam.

Engagement-Tag

Patrick Dahlemann besuchte im Rahmen seiner Vorpommerntour auf dem "Engagement-Tag" die OAS-Pasewalk, die DLRG Göhren sowie die Straze Greifswald.

Schlösser und Gutshäuser tragen zur regionalen Identität bei

Patrick Dahlemann hat während seines Schlösser- und Gutshäusertages am 3. August 2017 eine positive Zwischenbilanz seiner Vorpommerntour gezogen.

Start der Vorpommerntour am 31. Juli 2017

Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann hat am 31. Juli 2017 seine Vorpom­mern­tour mit seiner ersten Dorf­berei­sung in der Gemeinde Neu Bolten­hagen im Land­kreis Vorpom­mern-Greifs­wald gestartet.

Dahlemann empfing General Gerd Kropf in der Staatskanzlei

Patrick Dahlemann mit General Gerd Kropf vor der Staatskanzlei Details anzeigen

Patrick Dahlemann mit General Gerd Kropf

Patrick Dahlemann mit General Gerd Kropf vor der Staatskanzlei

Patrick Dahlemann mit General Gerd Kropf

Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann empfing am 14. Juni 2017 den Chef des Landeskommandos der Bundeswehr General Gerd Kropf in der Staatskanzlei. Dahlemann im Anschluss an das Gespräch: Seit vielen Jahren arbeite ich in meiner Heimatregion eng und vertrauensvoll mit der Bundeswehr zusammen. Ich war mir mit General Kropf einig, dass wir das mit Blick auf ganz Vorpommern fortsetzen wollen. Die Bundeswehr ist und bleibt ein wichtiger Arbeitgeber und Partner für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in der Region.

Rzepa und Dahlemann: Spracherwerb Schlüssel, um Beziehungen zu intensivieren

Treffen im Pommerschen Landesmuseum Greifswald

Im Pommerschen Landesmuseum Greifswald: Jaroslaw Rzepa, Patrick Dahlemann und Dr. Uwe Schröder (Direktor des Pommerschen Landesmuseums) Details anzeigen

Jaroslaw Rzepa, Patrick Dahlemann und Dr. Uwe Schröder (Direktor des Pommerschen Landesmuseums)

Im Pommerschen Landesmuseum Greifswald: Jaroslaw Rzepa, Patrick Dahlemann und Dr. Uwe Schröder (Direktor des Pommerschen Landesmuseums)

Jaroslaw Rzepa, Patrick Dahlemann und Dr. Uwe Schröder (Direktor des Pommerschen Landesmuseums)

Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann und der Vizemarschall der Wojewod­schaft Westpommern Jaroslaw Rzepa trafen sich im Rahmen ihrer regelmäßigen Partner­schafts­besuche am 7. Juni 2017 bereits zum dritten Mal. Das dritte Treffen fand im Pommerschen Landesmuseum in Greifswald statt. Dahlemann: Das knüpft zum einen sehr gut an meinen Besuch des "Dialogzentrums Umbrüche" im Februar in Stettin an. Dort gibt es eine beeindruckende Ausstellung zur Zeitgeschichte Stettins. Zum anderen steht das Pommersche Landesmuseum mit seiner Arbeit beispielhaft für den guten partner­schaft­lichen Austausch, den wir mit der Region Westpommern haben.

Das Landesmuseum pflege seit Jahren eine intensive Zusammenarbeit mit dem Stettiner Nationalmuseum. Mit Unterstützung der Euroregion POMERANIA sind gemeinsame Sonderaus­stellungen, wissenschaft­liche Tagungen und Jugendprojekte inzwischen Alltag geworden. Aktuell befinde sich ein neues Projekt zur gemeinsamen pommerschen Landesgeschichte in Vorbereitung, mit dem die Wahrnehmung beider Häuser als sich ergänzende Museen mit europäischem Anspruch gestärkt werden soll.

Zwei Sprachprojekte mit Partnern in der Grenzregion bewilligt

EU-Flagge weht im Wind Details anzeigen

Die EU-Flagge

EU-Flagge weht im Wind

Die EU-Flagge

Anlässlich ihres Treffens zeigten sich die Politiker erfreut darüber, dass der Begleitausschuss des Programmes Interreg V A kürzlich EU-Mittel für zwei Sprach-Projekte mit Partnern in der Grenzregion bewilligt hat. Dazu der Vizemarschall: Ich bin mir mit meinem Kollegen Dahlemann sehr einig darüber, dass der Erwerb der jeweiligen Nachbarsprache der zentrale Schlüssel dazu ist, um unsere Beziehungen weiter zu intensivieren. Mit den beiden bewilligten Projekten machen wir auf diesem Weg wichtige Fortschritte. Ich freue mich auch deshalb besonders über die Bewilligung dieser Projekte, weil ich mich in den vergangenen Jahren persönlich sehr dafür stark gemacht habe, erklärte Dahlemann abschließend.

Informationen zu den Sprachprojekten:

1.) Projekt "Drei Kitas - zwei Sprachen - ein Weg": Gesamtkosten knapp 7 Millionen Euro, EFRE-Förderung bewilligt in Höhe von 3,3 Millionen Euro.

Bei dem Projekt geht es um den Auf- und Ausbau einer deutsch-polnischen Kooperation von drei Kindertages­stätten mit bilingualer Ausrichtung im grenznahen Bereich zur Förderung der frühen Mehrsprachigkeit.

2.) Projekt "Nachbarspracherwerb von der Kita bis zum Sprachabschluss": Gesamtkosten rund 2,7 Millionen Euro. EFRE-Förderung bewilligt in Höhe von 2,2 Millionen Euro.

Hier dreht es sich um die grenzüber­schreitende Entwicklung einer Gesamtkonzeption für den durchgängigen Nachbar­sprach­erwerb für die gemeinsame deutsch-polnische Grenzregion, die an zahlreichen Modell­standorten der teilnehmenden Partner­kommunen erprobt und evaluiert wird. Neben der Weiterentwicklung von Rahmen­plänen und Materialien gehört hierzu die Umsetzung eines umfassenden Qualifizierungs­programms für pädagogische Fachkräfte.

US-Generalkonsul zu Gast in Vorpommern

US-Konsul Richard Yoneoka und der Parlamentarische Staatssekretär Patrick Dahlemann vor dem Guthaus Stolpe Details anzeigen

Vor dem Gutshaus Stolpe: Patrick Dahlemann mit US-Generalkonsul Richard Yoneoka

US-Konsul Richard Yoneoka und der Parlamentarische Staatssekretär Patrick Dahlemann vor dem Guthaus Stolpe

Vor dem Gutshaus Stolpe: Patrick Dahlemann mit US-Generalkonsul Richard Yoneoka

Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann hat am 5. April 2017 ein Gespräch mit US-Generalkonsul Richard Yoneoka geführt.

Richard Yoneoka ist seit Juli 2016 US-Generalkonsul in Hamburg. Er ist für Mecklenburg-Vorpommern sowie weitere Bundesländer im Norden zuständig.

Patrick Dahlemann: Ich freue mich sehr über das große Interesse des Generalkonsuls an Vorpommern. Er besucht unseren Landesteil zwei Tage, unter anderem umfasst sein Programm Stationen in Anklam und Löcknitz. Der US-Generalkonsul lebte selbst in den 1990er Jahren in Polen.

Thema des Gesprächs war unter anderem die Metropolregion Stettin. Dahlemann: Mein Ziel ist es, die Metropolregion und Vorpommern bei den Amerikanern noch bekannter zu machen und die Zusammenarbeit zu vertiefen.

Neue App "Digitaler Friedhof" für die Kriegsgräberstätte Golm

Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann und der Polnische Vizepräsident der Stadt Swinemünde Pawel Sujka schalteten die neue App gemeinsam frei Details anzeigen

Patrick Dahlemann und Pawel Sujka schalteten die App gemeinsam frei

Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann und der Polnische Vizepräsident der Stadt Swinemünde Pawel Sujka schalteten die neue App gemeinsam frei

Patrick Dahlemann und Pawel Sujka schalteten die App gemeinsam frei

Auf der Kriegsgräberstätte Golm auf Usedom ist am 12. März 2017 die App "Digitaler Friedhof" freigeschaltet worden. Mit dieser App können sich Besucherinnen und Besucher der Kriegsgräberstätte Golm auf einen digitalen Rundgang begeben. Das in Deutschland einmalige Projekt wurde von der Landeszentrale für politische Bildung gefördert.

Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann: Der Golm ist ein sehr wichtiger Ort für die Geschichte Deutschlands und Polens. Über die App haben wir technisch sehr niederschwellig die Möglichkeit, Informationen an alle Besucherinnen und Besucher zu transportieren.

Dialogzentrum Umbrüche in Stettin

Parlamentarischer Staatssekretär Patrick Dahlemann, Vizemarschall Jaroslaw Rzepa, Bernd Schubert sowie der Direktor der Abteilung für Territoriale Zusammenarbeit Krzysztof Zarna Details anzeigen

Parlamentarischer Staatssekretär Patrick Dahlemann, Vizemarschall Jaroslaw Rzepa, Bernd Schubert sowie der Direktor der Abteilung für Territoriale Zusammenarbeit Krzysztof Zarna

Parlamentarischer Staatssekretär Patrick Dahlemann, Vizemarschall Jaroslaw Rzepa, Bernd Schubert sowie der Direktor der Abteilung für Territoriale Zusammenarbeit Krzysztof Zarna

Parlamentarischer Staatssekretär Patrick Dahlemann, Vizemarschall Jaroslaw Rzepa, Bernd Schubert sowie der Direktor der Abteilung für Territoriale Zusammenarbeit Krzysztof Zarna

Werden in Zukunft mehr Schüler aus Mecklenburg-Vorpommern in das Dialogzentrum Umbrüche kommen, um dort etwas über die Geschichte des deutsch-polnischen Grenzgebiets zu lernen? Bei ihrem gemeinsamen Besuch in dem Stettiner Museum am 23.02.2017 waren sich der Vizemarschall der Wojewodschaft Westpommern, Jarosław Rzepa, und der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern, Patrick Dahlemann, darin einig, dass das sehr wünschenswert wäre. Dahlemann war auf Einladung Rzepas in die Hauptstadt der Wojewodschaft gekommen, um den persönlichen Kontakt zu festigen, der im vergangenen Jahr bei der Präsentation Westpommerns in Schwerin entstanden war und damit zugleich zur weiteren Vertiefung der engen Partnerschaft zwischen beiden Regionen beizutragen.

Das Dialogzentrum Umbrüche kann zu einer weiteren guten Plattform des regionalen Dialogs und der deutsch-polnischen Zusammenarbeit werden. Ich freue mich, dass wir uns gerade hier getroffen haben. Im Dialogzentrum werden auch die schrecklichen Seiten der gemeinsamen Geschichte in der Grenzregion nicht ausgeblendet. Das bietet die Möglichkeit, sich der Vergangenheit zu stellen und das Geschehene gemeinsam aufzuarbeiten. Dazu wünsche ich mir auch noch mehr Besucher aus Mecklenburg-Vorpommern“, so der Vizemarschall.

Leiterin des Museums Dialogzentrum Umbrüche Frau  Agnieszka Kuchcińska-Kurcz Details anzeigen

Die Leiterin des Museums Dialogzentrum Umbrüche Agnieszka Kuchcińska-Kurcz erläutert den Besuchern ihre Ausstellung

Leiterin des Museums Dialogzentrum Umbrüche Frau  Agnieszka Kuchcińska-Kurcz

Die Leiterin des Museums Dialogzentrum Umbrüche Agnieszka Kuchcińska-Kurcz erläutert den Besuchern ihre Ausstellung

Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern betonte, dass es auf der deutschen Seite der Grenze bis heute in der Geschichte vieler Familien starke Bezüge ins heutige Westpommern gebe. So seien seine beiden Großmütter in Hinterpommern geboren und aufgewachsen. Dahlemann: Mit ihrer sehr anschaulichen Geschichtsvermittlung ist diese Ausstellung wirklich außergewöhnlich und hat es geschafft, mich ganz persönlich zu berühren. Das Dialogzentrum Umbrüche sollte zu den Einrichtungen gehören, die Stettin-Besucher aus Mecklenburg-Vorpommern unbedingt besichtigen. Ich werde mich sehr dafür einsetzen, dass dieses einzigartige Haus bei uns im Land noch bekannter wird, dass gerade unsere Schulen das hervorragende Angebot hier noch mehr nutzen.

Vitrine des Dialgozentrums Umbrüche, das die Geschichte Stettins und Westpommerns von 1939 bis 1989 präsentiert Details anzeigen

Vitrine des Dialogzentrums Umbrüche

Vitrine des Dialgozentrums Umbrüche, das die Geschichte Stettins und Westpommerns von 1939 bis 1989 präsentiert

Vitrine des Dialogzentrums Umbrüche

Weitere Themen des Treffens zwischen Vizemarschall und Parlamentarischem Staatssekretär waren die Zusammenarbeit der Partnerregionen in den Bereichen Kultur, Großschutzgebiete sowie bei der gemeinsamen Umsetzung des Interreg-Programms der EU. Dabei wurde unter anderem eine Projektidee zur Stärkung des deutsch-polnischen Radwandertourismus diskutiert, wie sie mit der Sanierung der Eisenbahnbrücke bei Zehden zwischen Brandenburg und Westpommern erreicht wurde. Abschließend erklärten die Politiker: „Wir sind beide sehr daran interessiert, unseren Beitrag dazu zu leisten, dass sich die gegenseitigen Beziehungen zwischen unseren Regionen weiter vertiefen, ganz besonders im grenznahen Raum. Dazu wollen wir uns in Zukunft regelmäßig treffen.“ Der Parlamentarische Staatssekretär lud Vizemarschall Rzepa ein, ihn baldmöglich in Vorpommern zu besuchen.

Hintergrundinformationen zum Museum:

Das Dialogzentrum Umbrüche präsentiert die Geschichte Stettins und Westpommerns in den Jahren von 1939-1989. Voriges Jahr hatte das Museum ca. 45.000 Besucher. Leiterin ist Frau Agnieszka Kuchcińska-Kurcz. Der Großteil des Museumsgebäudes ist unterirdisch verborgen, in der Nähe des Mieczysław-Karłowicz-Philharmoniehauses, das inzwischen als ein Glanzstück der westpommerschen Architektur gilt. Die beiden Häuser bilden gemeinsam eine moderne Stadtfläche. Das Dialogzentrum wurde teilweise aus Mitteln des Operationellen Regionalprogrammes für Westpommern 2007-2013 finanziert. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 26 Millionen Złoty (ca. 6,5 Millionen Euro), davon 16 Millionen Złoty Fördermittel und 10 Millionen Złoty Beitrag der Wojewodschaft Westpommern.